Steve Jobs, die Biografie: spannend, überraschend – und gelungen

Nicht überraschend stürmt die die autorisierte Biografie des Apple-Gründers Steve Jobs die Charts, was mich nicht überrascht, denn egal, wie man zur Geschäfts- und Lizenzpolitik von Apple steht, Steve Jobs hat sicherlich eine ganze Ära mitgeprägt und diese Biografie spricht natürlich nicht nur Apple Fans an, sondern alle, die für IT und Technologie begeistern.

Natürlich ist Steve Jobs nicht der Erfinder des PC und sicherlich hätte sich die Computerwelt auch ohne ihn entwickelt, aber ganz ehrlich: was wäre die Welt ohne Macintosh iMac, iPad, iPod, iPhone und auch die „Anfangsjahre“ des Mac / Apple sollte man nicht vergessen. Sicherlich kam der große Durchbruch erst nach der Rückkehr von Steve Jobs zu Apple Mitte der 90er, aber auch die frühen Jahre zeigten bereits eine enorme Innovationskraft. Und auch wenn Steve Jobs auch Geschäftsmann war, mit allen Ecken, wie auch ein Bill Gates, so hat er die Welt doch bereichert mit den Innovationen, an denen er mitgewirkt und die vermutlich ohne ihn nicht, zumindest nicht bei Apple, so entstanden wären. Im Unterschied zu Bill Gates, welchen man eher als einen nüchternen Erfolgsmensch sieht, spricht man Steve Jobs eher das gewisse etwas, diese Genialität zu, die eben den Unterschied macht.

Kein Heldenepos

Geschrieben hat die Biografie der Amerikaner Walter Isaacson und glücklicherweise hat er dabei keinen reinen Heldenepos gezeichnet, sondern zeigt Steve Jobs in allen Facetten, dies auch in guten wie in schlechteren Zeiten, ist doch die Historie von Steve Jobs nicht nur eine gradlinige Erfolgsstory. Der Autor konnte dabei Steve Jobs über einen langen Zeitraum begleiten, mit vielen gemeinsamen Gesprächsstunden und hatte entsprechende tiefe Einblicke, was natürlich, und dies ist nicht zu vermeiden, auch gewissen Einfluss auf seine Sicht hatte. Aber dies zeichnete einen Steve Jobs ja gerade aus, dass er Menschen mitnehmen konnte und begeistern konnte. Dennoch bleibt Isaacson m. E. objektiv und lässt das eher Unangenehme nicht unausgesprochen, was eine gute Biografie auch auszeichnen sollte. Und um eine gute Biografie handelt es sich. Die deutsche Übersetzung lässt sich dabei durchaus auch als gelungen bezeichnen, auch wenn sich mancher Rechtschreibfehler eingeschlichen hat, aber dass muss die spannende Lektüre nicht stören.

Der Leser erfährt aber nicht nur etwas über die Apple Zeit, sondern auch über die Jugend von Steve Jobs, was ja auch wichtig ist, denn natürlich beeinflusst Herkunft und Jugend eines Menschen diesen, zumindest bis zu einem gewissen Grade.

Überraschende Einblicke

Was das Buch auszeichnet, ist, dass man Einblicke in entscheidende Episoden im Leben von Steve Jobs bekommt und dies immer gut recherchiert. Dabei kommen auch andere Beteiligte zu Wort, auch Nicht-Freunde, und unterschiedliche Gesichtspunkte und Blickwinkel dieser kommen zu Wort, so dass das Buch eine wirklich spannende Lektüre ist und keineswegs nur ein Lobgesang, auch die Schattenseiten eines Steve Jobs und all der Entscheidungen während der Apple Erfolgsstory bleiben durchaus nicht unerwähnt, beispielsweise sein Kontrollzwang, seine Zerrissenheit und er beschreibt ihn auch keineswegs immer als angenehm. Aber ganz ehrlich: Wer ist das schon?

Fazit der Steve Jobs – Biografie

Für wenn ist diese Biografie interessant: ich meine nicht nur für Entwickler oder andere IT-Freaks, sondern für alle, die einfach gerne Biographien großer Persönlichkeiten lesen, von diesen lernen möchten, oder einfach Freude daran haben, etwas über diese Personen und Ihr Leben zu erfahren. Und das Buch – so viel sei verraten – bringt auch einige Überraschungen und Informationen, die ich zumindest nicht kannte. Biografien können langweilig sein,  diese autorisierte Biografie des Apple-Gründers Steve Jobs ist es sicher nicht, spannend und fesselnd von Anfang bis Ende, für alle IT-Begeisterten und für Alle, die Biografien großer Persönlichkeiten lieben. Kein Buch ist ein Muss, auch dieses nicht, aber eine Top – Empfehlung !

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