Chrome und Firefox – was Versionsnummern bedeuten

Da Software immer Fehler hat und immer irgendein Anwender irgendwas macht, was noch keiner sonst gemacht hat, wodurch neue Fehler gefunden werden, ziemlich verständlich, dass es immer was zu beheben gibt. Dies bedeutet aber meist nicht, dass das allgemeine Browser Erlebnis davon unbedingt betroffen sein muss. Sicherheitsupdates sind ähnlich, es gibt halt immer eine neue Lücke, die irgendwer irgendwie findet, wenn er, weil oft böses im Sinn, danach sucht.

Trotzdem würde man natürlich denken, irgendwann wären doch mal alle (potenziellen) Probleme behoben. Aber nicht zuletzt gibt es ja auch immer mal neue Funktionen und die öffnen natürlich Tür und Tor für wieder neue Probleme… und so ist das halt ein endloser Kreislauf. Auch Windows erhält ja seine regelmäßigen Updates, zumindest für XP würde man ja auch erwarten, dass es da nichts mehr geben kann, gibt es aber dennoch.

Updates zu machen, weil es Bugfixes für bestimmte Probleme gibt, ist immer dann sinnvoll, wenn man von diesen betroffen ist. Ein Update zu machen, nur weil es ein Bugfix gibt für ein Problem, das man nicht mal kennt, ist eher nicht notwendig, zumal man davon ausgehen kann, dass jede neue Version garantiert auch als Ersatz für das behobene Problem ein anderes neues Problem haben wird. Updates wegen Sicherheitslöcher sind generell aber immer sinnvoll.

Browser Erweiterungen – der Einzelfall entscheidet

Häufig gelistet werden bei den Erweiterungen gerne Punkte, die die HTML5 Unterstützung betreffen. Diese Erweiterungen bringen in der Regel im Moment keine besonderen Effekte, weil die meisten Webseiten schon alleine aus Kompatibilitätsgründen eher konservativ gepflegt werden, schließlich will man ja möglichst viel an Benutzern erreichen und da wären Funktionen auf der Webseite, die nur von wenigen Browsern unterstützt werden, eher wenig sinnvoll. Solche Erweiterungen in Browsern sind also eher eine Zukunftsinvestition, wenn dann mal in der Zukunft Anwendungen oder Seiten verstärkt auf den Markt kommen, die diese Funktionen eben nutzen.

Updates wegen dieser Erweiterungen sind nicht zwingend sofort notwendig, aber um das Internet dauerhaft sinnvoll nutzen zu können, sollte man den Browser schon mal updaten. Dass man etwa noch immer mit Internet Explorer 6 unterwegs ist, ist eher Unsinn, zumal Browser ja kostenlos ist.

Mehr oder weniger sinnvolle Erweiterungen gibt es auch mitunter, manchmal wundert man sich, zum Beispiel wenn man zum x-ten Mal liest, dass der Addon-Manager verbessert oder überarbeitet wurde… aber es gibt auch sinnvolle Erweiterungen, beispielsweise bei den aktuellen Chrome Versionen Funktionen zur Synchronisierung zwischen verschiedenen Endgeräten oder neue Entwicklertools in Firefox, zumindest wenn man selbst Entwickler in diesem Bereich ist.

Aurora, Developer, oder besser die freigegebene stabile Browse Version?

Schneller, schneller, schneller… irgendwie wie Waschmittelwerbung. Kann sein, dass man mit Laborbedingungen beim Laden von Seiten etwas messen kann. In der Praxis kommen aber viele andere Funktionen ins Spiel: Internetgeschwindigkeit, Auslastung der jeweiligen Seite, auch wie stark der Router mit dem internen Verkehr beschäftigt ist. Ich denke, man sollte das nicht überbewerten, auch wenn so mancher Testbericht ganz verrückt auf solche Zahlenspiele abfährt.

Beide Browser haben in der Regel 3 Versionsreihen, locker übersetzt

  • Für Konservative
  • Für Mutige
  • Für Waghalsige

Für Konservative ist das immer die Stable – Version, das heißt die offiziell freigegebene Version. Bei Firefox ist dies aktuell die Version 10.x, bei Chrome 17.x. Dann gibt es die Beta-Version für Mutige, die bei beiden Browsern auch genauso heißt: Beta. Beta heißt normalerweise, dass die Funktionen, die für die nächste Version vorgesehen sind, bereits eingebaut sind, aber noch in der Testphase. Dennoch kommen mitunter auch noch neue Funktionen bis zur finalen Version hinzu. Bei Firefox ist dies aktuell die Versionsreihe 11, bei Chrome die Nummer 18.

Und dann gibt es für die Waghalsigen noch die, sagen wir „Alpha-Versionen“, also die Versionen der übernächsten Version, bei der vieles noch nicht korrekt ausgetestet ist bzw. vieles sich noch ändern kann. Bei Chrome ist dies die Developer Version des Dev Channels und trägt im Moment die Versionsnummer 19, bei Firefox die sogenannte Aurora-Version mit der Nummer 12.

Nach meiner Erfahrung funktionieren auch diese „für Waghalsigen“ Browserversionen eher unproblematisch. Meist nutze ich Chrome in der Developer Version, also Nummer 19 und der Browser läuft absolut einwandfrei. 100 % garantieren kann man dies aber nicht. In Unternehmen sollte man daher in der Regel auf die finale Version setzten, alle anderen haben die freie Wahl, je nach Geschmack.

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