Datenanalyse und Auswertung mit Reporting Tools als Schlüssel zum Geschäftserfolg

In jedem Unternehmen, unabhängig von der Größe, also vom Ein-Mann-Unternehmen bis zum Großunternehmen, fallen täglich Unmengen an Daten an, deren Erfassung und Auswertung entscheidend dafür sein können, Trends und auch Risiken zu entdecken. Dies fällt natürlich leichter, wenn Reporting Tools eingesetzt werden, die das Datenmaterial in eine bildliche (oder auch tabellarische) Darstellung umwandeln. Beispielsweise kann bei richtiger Erfassung, Auswertung und Analyse erkannt werden, welche Produkte zunehmend weniger gefragt sind und welche einen aufsteigenden Trend haben. Hier könnte man als aktuelles Beispiel etwa die Verlagerung von der Nachfrage von PCs hin zu Tablet PCs nennen.

Diese Datenerfassung als ersten Schritt wird zwar oft als mühsam angesehen, ist aber unverzichtbar, möchte man auch zukünftig mit seinem Unternehmen und Produkten erfolgreich sein. Eine flexible und zeitnahe Anpassungsfähigkeit der eigenen Geschäftsplanung ist in einer Zeit, in der Änderungen sehr schnell auftreten können, von Vorteil. Voraussetzung dafür ist aber das Vorhandensein von Informationen, gewonnen aus Daten und aufbereitet durch geeignete Software inklusive Reporting Tools.

Business Intelligence und Reporting Tools

Der Übergang von den erfassten Daten hin zu aufbereitetem Datenmaterial, auf dessen Basis Entscheidungen getroffen werden, hinsichtlich der operativen und strategischen Geschäftsentscheidungen wird im Allgemeinen unter dem Begriff „Business Intelligence“ geführt. Hierbei werden oft nicht nur Daten aus dem eigenen Unternehmen berücksichtigt, sondern auch Daten, eventuell auch regionale Daten, die aus eigener Recherche oder eventuell auch aus eingekauftem Datenmaterial bestehen. Diese eingekauften oder recherchierten Daten könnten beispielsweise die Entwicklung der Kaufkraft in einzelnen Regionen abbilden, was genutzt werden könnte, um unterschiedliche Regionen mit Produkten unterschiedlicher Preisstruktur zu bedienen, oder auch Regionen neu zu strukturieren. Anbieter von Software etwa könnten Verkaufszahlen ebenso nach Regionen oder Länder strukturieren und auf dessen Basis etwa den Vertrieb in weniger erfolgreichen Regionen ausbauen und stärken, oder auch entscheiden sich aus einer bestimmten Region zur Kosteneinsparung zurückzuziehen.

Letztlich dienen Reporting-Tools also nicht nur zur Veranschaulichung des Ist-Zustands, sondern vor allem, um so Informationen für die Zukunft zu gewinnen, inklusive der Erstellung von Prognosen und Trends, die dann in entsprechende Geschäftsentscheidungen münden.

Mögliche Einsatzzwecke von Reporting-Tools sind:

  • Stärken-/Schwächenanalysen
  • Abbildung von Verkaufszahlen inkl. komplexer Charts für Produkte / Regionen Kombinationen
  • Absatzprognosen
  • Budgetplanung
  • Kostenanalysen
  • Umsatzentwicklung

und mehr.

Da es außerordentlich schwierig ist komplexe Daten, die eventuell sogar in dem Bereich „Big Data“ fallen, mit manuellen Hausmitteln, wie sie etwa Office-Produkte bereit bestellen, Herr zu werden, lohnt sich hierbei ein Blick auf spezialisierte Reporting Tools. Verschiedene Unternehmen, darunter große Unternehmen wie IBM oder SAP, stellen hierfür spezialisierte Anwendungen zur Verfügung, die aus den gewonnenen Daten aussagekräftige Tabellen oder auch Diagramme bzw. Charts generieren, auf deren Basis Unternehmer und Unternehmen Daten zur Planung oder Budgetierung gewinnen können.

Da Charts, Diagramme und Grafiken immer aussagekräftiger sind als Texte und Zahlen, bieten alle modernen Reporting Tools entsprechende Fähigkeiten, um anschauliche Darstellungen zu generieren.

Fertige Komplett-Lösungen oder Komponenten für Softwareentwickler

Zu unterscheiden sind im Rahmen von Reporting Tools fertige Lösungen für den Endanwender und Reporting Tools für Entwickler. Letztere gibt es zum einen für die .NET Entwicklungsplattformen, meist aber auch für native Entwicklungslösungen, beispielsweise für Delphi. Diese Komponenten eignen sich sowohl für Unternehmen, die selbst Business Intelligence Software entwickeln, aber auch immer dann, wenn die Entwicklung einer eigenen Lösung vorteilhaft ist, zum Beispiel wenn fertige Lösungen die eigenen Anforderungen nicht abdecken können. Insbesondere bei Report Komponenten sollte auch immer auf die eingebauten Exportformate geachtet werden, sodass die erstellen Diagramme und Charts auch anderen leicht zugänglich gemacht werden können.

Daneben sollte eine leistungsfähige Report Komponente mindestens folgende Funktionen bieten:

  • breite Unterstützung unterschiedlicher Chartformate (Balken, Linien, Kreis, Fläche, Spiderchart, Blasen, Pfeile,…), um unterschiedliche Informationen richtig abbilden zu können
  • Unterstützung von Zeichenwerkzeugen, wie Rechtecke, Linien, Kreise, Dreiecke etc.
  • einfach zu handhabende Schnittstellen zur Einbindung in das jeweilige Programm
  • eine umfangreiche Dokumentation
  • Einbindung von Bildern und anderen Materialien in die zu erstellenden Charts
  • flexible Möglichkeiten der Datenanbindung für möglichst viele Datenquellen, inkl. gängiger SQL-Server
  • ideal ist eine eingebaute Skript-Sprache, mit der Anwender/Entwickler individuelle Anpassungen vornehmen können
  • Wysiwyg Designer, um Reports visuell gestalten zu können
  • aber auch eine programmatische, also Code-basierte Erstellung von Reports

Softwareübersicht zum Thema Reporting Tools

Eine sehr gute Softwareübersicht mit vielen Zusatzinformationen zum Thema Reporting Tools und zum Thema Business Intelligence habe ich bei http://www.branchenverzeichnis.info/software/reporting-software.html gesehen. Hier findet man auch aktuelle News, etwa zu Preisaktionen von Reporting-Tools Anbieter oder auch zu kostenlosen Versionen. Sehr nett auch diverse Videos, die die Fähigkeiten unterschiedlicher Reporting Tools visualisieren.

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