DSL via Funk – die Praxiserfahrung und der erste Test

Wie angekündigt hier der Praxisbericht und Test der DSL via Funk Verbindung (HSPA). Nachdem hier leider noch kein LTE zur Verfügung steht, gilt es sich mit HSPA zu begnügen, was in der Praxis aber nicht all zu dramatische Auswirkungen hat, da bei beiden Produkten die maximale Geschwindigkeit auf 7.200 Kbit beschränkt ist. Dennoch wäre LTE die an sich die bessere und auch zuverlässigere Technik. Aber was hilft es, man kann nur nehmen, was angeboten wird.

Der Router sowie die notwendige SIM-Karte waren ja schon letzte Woche eingetroffen. Dieses kann man natürlich schon mal testweise anschließen, nur bringen tut dieses nicht sehr viel, da ein Test des besten Aufstellortes nicht möglich ist, mangels Anzeigen. Außer man hat eine aktive D-Netz Mobilkarte, theoretisch kann wohl auch diese zum Testen verwenden, so berichten einige. Hatten wir aber nicht… also galt es zu warten bis zum Freischalttermin.

Die Umstellung erfolgte auch zügig, am Morgen war das bisherige DSL abgeschaltet. Der Speedport selbst blinkte aber weiterhin fleißig rot, was schlicht bedeutet, dass die SIM-Karte nicht freigeschaltet war. Speedport angeschlossen, die Webkonfigurationsseite aufgerufen und die PIN eingegeben und siehe da… der Versuch sich zu verbinden startete und war erfolgreich. Allerdings war die Signalstärke nur schwach, 1-2 Balken und knapp 1 MBit für den Download waren ernüchternd. Günstig wäre es gewesen, wenn die Telekom vielleicht Informationen beigelegt hätte,in welcher Richtung sich der nächste Funkmast befindet, sodass eine Orientierung leichter gewesen wäre. Ansonsten wurde an Informationsmaterial und Handbüchern aber nicht gespart, sodass eigentlich keine Fragen offen blieben.

Vielfalt an Aufstellplätzen ist hilfreich

Glücklicherweise sind wir gut mit Fernstern ausgestattet, rings herum, sodass genügend Möglichkeiten für alternative Aufstellorte gegeben sind. Natürlich fand sich ein besserer Aufstellort direkt gegenüber, was dann immerhin gut 6 Meter von den Arbeitsplätzen entfernt ist und hier war es dann Zentimeter Arbeit, tatsächlich macht es bereits einen großen Unterschied für die Signalstärke, ob der Router 5 cm weiter nach links oder rechts steht. Dazu noch ein wenig Feintuning mit einem improvisierten Bücherstapel ergaben dann am Ende 4 von 5 Balken und ein grünes Licht für eine gute Empfangsstärke mit +/- 5 MBit für den Download. Zwar unterhalb des Maximalen, aber da man sich das Ganze ja mit anderen teilt und die Lage des eigenen Ortes topografisch auch nicht ideal ist, nichtsdestoweniger ein sehr sehr guter Wert, wenn man nur 3-4 MBit erwartet hat. Und gegenüber dem bisherigen DSL Light eine enorme Verbesserung. Tatsächlich schwankt die Geschwindigkeit über den Tag hinweg, vermutlich auch durch die unterschiedlich starke Auslastung, aber dennoch bis jetzt ein gelungener Schritt und ein großer Fortschritt. Lobenswert ist die einfache Inbetriebnahme und gegenüber dem DSL Zugang erspart man sich auch die bisherige lange Zeichenkette mit dem T-Online Benutzernamen 🙂

Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch wesentlich weniger Kabel und Geräte

+ Speedport HSPA

– Switch
– DSL Modem
– bisheriger Router (TP-Link)
– diverse Netzwerkkabel
– diverse Stromkabel und Stecker

Alles nun also ein wenig aufgeräumter.

Interessant und auffallend ist, dass wenn die eigene Download-Geschwindigkeit sehr langsam ist, eine neue Anmeldung hilft, sofort geht alles deutlich schneller, vermutlich eine weniger ausgelastete Funkzelle.

DSL via Funk lohnt sich… für viele

Fazit: DSL via Funk lohnt sich für alle, die kein DSL bisher hatten oder nur DSL Light hatten. Selbst gedrosselt ist via Funk schneller als ISDN oder gar Modem und langsamer wie DSL Light wird es auch in der Regel gedrosselt nicht.
Man hat also nichts zu verlieren normalerweise. Zu erwarten aber hat man die Suche nach dem optimalen Aufstellort, der unter Umständen nicht da ist, wo man es gerne hätte. Hier heißt es dann entweder komplett auf WLAN setzen oder Kabel verlegen.

Erst die Zeit wird zeigen, wie stabil das Ganze ist, auch bei schlechten Wetterbedingungen. Ein entsprechender Langzeit Test von DSL via Funk wird dann aber folgen. Bisher ein lohnenswerter Umstieg.

Ein Ärgernis bleibt natürlich die Drosselung. 10 GByte sind recht wenig und schnell aufgebraucht, hängt aber natürlich auch davon ab, wie viele Personen das Ganze verwenden und für welchen Zweck. Man kann nur darauf hoffen, dass hier bald das Inklusivvolumen steigt oder / und die Drosselung weniger stark ausfällt, damit auch Anwender, denen schnelles DSL nicht zur Verfügung steht, bald für das nicht gerade geringe Entgelt bald ein vernünftiger Internetzugang zur Verfügung steht.

Für alle ohne DSL bisher oder nur mit DSL Light ausgestattet, ist DSL via Funk aber auf jeden Fall interessant:

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