Test Odys Noon, das 9.7“ Tablet mit 1.6 Ghz Dual Core (aktualisiert)

Odys NoonSeit Kurzem bietet Odys mit dem Noon Tablet einen neuen leistungsfähigeren Tablet PC in der 200 Euro Tablet PC Klasse an.

Aktualisiert September 2013: Odys bietet das Noon mittlerweile auch als Odys Noon Pro mit einer besseren Hardwareausstattung an, denn das Noon Pro verwendet einen 1,6 GHz Quad Core Prozessor (Cortex A9 Kernel), wodurch die Performance natürlich spürbar verbessert wird.

Odys hat mit dazu beigetragen den Tablet PC Markt in Deutschland zu beleben, mit den beliebten Odys Xelio oder auch dem Odys Next. Odys hat damit auch seinen Teil dazu beigetragen, dass Tablets immer erschwinglicher werden, besonders für die Zielgruppe, die eben nur ein begrenztes Budget hat, oder zumindest nur ein begrenztes Budget investieren möchte, es soll ja immer angemessen bleiben und nach meinen bisherigen Erfahrungen stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis beim Noon absolut.

Tablets wie mein bisheriges Tablet Xelio funktionieren prima für ein wenig Couch-Surfen, die meisten Apps laufen ja auch in Ordnung und Mails checken oder eBooks lesen geht auch prima. Aber sie stoßen auch an ihre Grenzen, einmal durch die Displaygröße und dann auch durch die Arbeitsgeschwindigkeit, je nach Webseite ruckelt es schon mal.

Odys Noon

Nun gibt es mit dem Odys Noon wieder was Neues von Odys (und da konnte ich nicht nein sagen, weil Xelio irgendwie nicht mehr reichte) und hier steigt man dann technisch in die nächst höhere Klasse auf, was man auch sofort nach dem Einschalten spürt. Dual-Core Prozessor, mehr Speicher und auch das größere Display, in diesem Fall ein IPS Display, spürt man deutlich, alles geht viel flotter, dazu mehr Anzeigefläche und das macht richtig Spaß.

IPS (in-plane-switching) steht im allgemeinen für Blickwinkelunabhängigkeit und satte, warme Farben. Eigentlich ein weiter entwickeltes LCD. Dies kann man dem Odys Noon bestätigen, die Farben sind sehr schön und angenehm. IPS-Panels wurden übrigens noch im iPad 2 verwendet und was da ganz toll war, kann ja so schlecht nicht sein.

Displays mit AMOLEDshaben zwar einen niedrigeren Verbrauch, aber man sagt ihnen auch eine kürzere Laufzeit nach. Andererseits haben alle Displayarten Vor- und Nachteile und letztlich hängt es auch vom individuell verbauten Teil ab, sodass eine 100%ige Aussage, was denn nun am Besten sei, gar nicht getroffen werden kann.

Das Odys Noon hat auf jeden Fall nach meiner Meinung ein recht schönes Display und das ist letztlich was zählt. Mit der Auflösung kann ich auch gut leben, natürlich muss man bei 10″ Tablets beachten, dass nicht alle Apps für diese Größe gedacht waren. Zoomt man diese auf, so wirkt es pixelig, was aber nicht am Display liegt…

Und auch sonst kann sich die Ausstattung des Odys Noon ja auch durchaus sehen lassen:

  • TFT IPS Display mit 1024×768 Pixel im, für Tablets günstigen, 4:3 Format
  • 1.6 GHz Dual Core Prozessor (Cortex A9 Kernel)
  • 16 Gbyte Flash HDD
  • 1 GByte RAM
  • 2 Kameras, vorne und hinten
  • Gewicht 630 Gramm

WLAN ist inklusive, 3G geht nur via Dongle, dies bietet aber das neue Odys Tablo.

Als Anschlüsse gibt es: Netzteil, Micro USB-Anschluss, Micro USB-Host, Mini-HDMI, Kopfhörerausgang, MicroSD Kartenfach, Bluetooth – lobenswert also vor allem Bluetooth und mini-HDMI, obwohl ich beides für mich nicht wirklich brauche, aber vielleicht ja demnächst, also gut, wenn es da ist.

Die Akkulaufzeit wird mit 6-7 Stunden angegeben, was in Ordnung geht, in der Praxis kommen bei mir ca. 6 Stunden eher hin, hängt aber auch davon ab, was man macht. Andere sprechen von 7 Stunden.

Das Odys Noon ist etwas flacher als das Q-Modell von Odys und an sich recht solide verbaut,  nur der Plastikrand zwischen dem Alu-Deckel und dem Display-Glas mag ein wenig stören, aber sollte kein Problem sein.

Wie bei Low-Cost Tablets nicht unüblich bietet das Odys Noon Tablet bereits eine recht neue Android Version, ist hier doch bereits Android 4.1 installiert (Jelly Bean). Dazu gibt es traditionell nur wenige Apps vorinstalliert, wie etwa ein Dateimanager, Taskmanager… aber dies finde ich gut, da ich lieber meine eigenen Apps auswähle statt nicht gewollte Apps erst entsorgen zu müssen.

Erfreulicherweise ist neben dem AndroidPIT AppCenter auch Google Play Store installiert, Google Play muss also nicht manuell installiert werden und nicht zuletzt steht ja auch noch der neue Amazon App Store zur Verfügung (der aber muss separat installiert werden, bei Bedarf).

Die Kameras sind besser als beim Xelio, aber ersetzen keine Digital-Kamera, was für mich aber zweitrangig ist. Sound ist ok, aber wie bei fast allen Tablets, mäßig 😉 Hier würde man aber auch keine HIFI-Anlage erwarten.

Technisch kann sich das Odys Noon sehen lassen, ordentliches IPS Display mit recht schönen, warmen Farben, dass ich persönlich gut finde, Dual-Core, vernünftiger Speicherausbau -dies alles ermöglicht flüssiges Arbeiten und Surfen, was bei 100 Euro Tablets meist nicht der Fall ist und das spürt man halt auch im Praxiseinsatz, alles geht so was von schnell und sehr flüssig, die Tablet Nutzung macht dann hier auch endlich richtig Spaß, die 100 Euro mehr sind also gut angelegt. Mein Xelio kann dann ja immer noch als eBook Reader dienen, da sind 7″ dann besser. Und schlecht ist er ja nicht…

Meine persönlichen Anforderungen sind über die letzten Monate halt einfach gestiegen. Mehr Speicher, mehr Rechenpower sollte es sein und mehr Display. Bei 7″ nimmt ja schon die virtuelle Tastatur die Hälfte des Screens ein und das geht ja auf Dauer gar nicht. Daher der Aufstieg in die Noon – Klasse. Klar, gibt noch höherwertigere Tablets mit noch besseren Displays. Aber m.E. rechtfertigen diese ihren Preisunterschied nicht und letztlich sollten Nutzen und Preis in einem Verhältnis stehen, welches stimmt. Und genau dies war beim Odys Noon für mich der Fall, bei manch teureren nicht und bis jetzt bin ich überzeugt die richtige Wahl getroffen zu haben. Pro Euro schneidet man beim Noon am Besten ab, hier ist Odys ein Top Tablet gelungen für einen tollen Preis.

Mit dem Xelio von Odys hatte ich hinsichtlich der Verarbeitung auch durchaus gute Erfahrungen gemacht, sodass ich auch in dieser Hinsicht hoffnungsfroh bezgl. des Noon bin.

Und auch die Rezensionen von anderen Anwendern zum Noon sind sehr gut (5 Sterne bei Amazon), ein Anwender spricht sogar von einem „geilen Teil“, ein anderer von „einem sehr guten Teil“. Na dann 🙂 viel Spaß mit dem Odys Noon. Auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung. Wer aber 3G benötigt, der könnte das Odys Tablo vorziehen, quasi ein Noon plus 3G.

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Copyright Produktbild: AXDIA International GmbH


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