eBook Reader Typen im Überblick

eBook Reader

© Rob Stark – Fotolia.com

eBook Reader haben sich anfangs schwer getan. Während der eBook Markt besonders in den USA und Großbritannien bereits boomte, war man hierzulande doch sehr zurückhaltend. Dies hat sich aber mittlerweile geändert, wie auch eine Meldung von Media-Control vom 08.02.2013 zeigt. Mit 12.9 Millionen verkaufter eBooks hatte sich alleine in 2012 der Absatz um das 2.5 fache gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Insgesamt ist der eBook Umsatzanteil am gesamten Buchmarkt mit 2% aber immer noch ein Markt mit Wachstumspotenzial nach oben und so werden sicher viele neue eBook Reader Käufer sich auch in den kommenden Monaten die Frage nach dem richtigen eBook Reader stellen.

Auf diesem Blog gibt es ja bereits einige Modelle, welche wir vorgestellt und zum Teil auch intensiv getestet haben. Eine große zusätzliche Übersicht und Vergleichstabelle findet man auch auf Ebook-Reader-Tests.de.

An dieser Stelle soll es daher nicht so sehr um ein konkretes Modell vom Hersteller X gehen als vielmehr um eine Typisierung, sodass es für den zukünftigen eBook Reader Besitzer leichter ist, eine Orientierung zu haben, welche Arten von eBook Readern auf dem Markt angeboten werden.

Der TFT-Reader

Der TFT-Reader verfügt über ein TFT bzw. LCD Display, vergleichbar mit einem PC Monitor und wird meist mit einer Displaygröße von 7“ oder mehr angeboten. Vorteil dieser Geräteklasse ist das meist größere Display, die Farbdarstellung, welche durchaus nützlich sein kann, je nach eBook Inhalt. Zudem bieten diese Reader oft Zusatznutzen wie die Möglichkeit Videos abzuspielen, Fotos in Farbe anzuzeigen, oft auch MP3 – Player Fähigkeiten. Der Vorteil ist auch gleich der Nachteil: Manche finden ein längeres Lesen von eBooks auf diesen Display-Typ als anstrengend für die Augen. Ganz sicher ist aber der höhere Akkuverbrauch, da bei diesen Displays dauernd Strom verbraucht wird. Bei 8-10 Stunden muss ein solcher Reader meist wieder aufgeladen werden. Zudem spiegeln diese Displays im Sonnenlicht stark, eignen sich also nicht besonders gut für das Lesen draußen.

Der eBook Reader mit elektronischer Tinte

Der typische eBook Reader hat heute ein Display mit elektronischer Tinte, oft, aber nicht zwingend ein eInk-Display, wobei eInk einfach der Hersteller ist. Diese Displays sind sehr ruhig und augenschonend, spiegeln auch nicht sehr stark und können so auch prima draußen gelesen werden. Da nur Strom verbraucht wird, wenn man umblättert, hält der Akku sehr lange – 4 Wochen oder mehr bei normalem Leseverhalten sind locker drin. Nachteil: bisher gibt es – mit wenigen, meist nicht hier angebotenen Readern – noch keine Farbdarstellungen für diesen eBook Reader Typ, in der Regel werden 16 Graustufen unterstützt. Je nach eBook Inhalt mitunter ein Nachteil, Sonderfunktionen wie Videos abspielen fällt komplett flach wie auch Fotoanzeige, wenn auch in Graustufen eingeschränkt möglich. Dennoch ist auf solchen Readern, welche meist im 6“ Format angeboten werden, insgesamt das Lesevergnügen am Größten. Echte Lesefreaks sollten daher unbedingt zu einem dieser Reader – Typ greifen.

Ausstattungsmerkmale bei eBook Readern – für jeden etwas

Die Ausstattung von eBook Readern kann sich stark unterscheiden, was sich natürlich auch mitunter dann im Preis niederschlägt. Die wesentlichen Ausstattungsunterschiede sind:

  • verfügt der eBook Reader über WLAN? Wenn nicht, dann müssen eBooks per USB-Kabel auf den Reader überspielt werden. Nicht wirklich schwierig, aber halt ein Umweg. Dafür sind diese Reader extrem akkuschonend, da WLAN-Nutzung recht fleißig Energie futtert. Zudem liest man garantiert privat, denn ohne WLAN können auch keine Daten übertragen werden.
  • verfügt der eBook Reader über Touchscreen? Ein Touchscreen macht die Benutzung sehr einfach und ist sinnvoll, wenn auch eine Onlinenutzung via WLAN (eingebauter Browser, Shopanbindung) geplant ist. Zudem sinnvoll, wenn öfters die Tastatur genutzt werden soll, etwa zum Erfassen von Notizen. Wer hauptsächlich „nur“ liest, der benötigt es nicht unbedingt. Nachteil: eines Touchscreen sind natürlich schnell verschmutzte Displays.
  • verfügt der eBook Reader über Beleuchtung? Seit einigen Monaten drängen zunehmend auch Reader mit einem Display mit elektronischer Tinte und einer Beleuchtung auf den Markt. Zum Einsatz kommt hier eine Frontbeleuchtung, hierbei wird das Display mit Licht aus im Rahmen eingebauten LED-Lampen geflutet. Augenfreundlicher und Akkuschonender als eine Hintergrundbeleuchtung, dennoch verkürzt sich dadurch die Zeit, bis ein Akku aufgeladen werden muss. Gleichzeitig wird aber auch das Problem ausgeglichen, was viele eBook Reader mit dieser Display-Technik haben, denn ohne Frontbeleuchtung fällt das Lesen bei schmalen Umgebungslicht genauso schwer wie mit einem echten Buch.
  • Sonderfunktionen: Je nachdem, was man vorhat, sollte man beim Kauf darauf achten, ob etwa Notizen erstellt werden können, Anmerkungen oder Hervorhebungen und ob eventuell Wörterbücher vorhanden sind. Braucht nicht jeder, kann aber nützlich sein, zum Beispiel wenn man den eBook Reader auch für Schule oder Beruf nutzt.

Zwei Welten: ePub und Kindle

Ein weiterer großer Unterschied ist, ob man sich einen eBook Reader wählt, welcher das sogenannte ePub Format unterstützt oder das Kindle Format von Amazon. Beide sind zunächst nicht kompatibel, die Formate können aber mitunter konvertiert werden, wofür es Tools gibt, etwa zum Konvertieren von ePub Dateien ins Kindle Format. Dies funktioniert ohne Extratools, welche rechtlich so eine Sache sind, aber nicht mit kopiergeschützten Dateien. Zudem kann jede Konvertierung auch mal scheitern. Grundsätzlich gilt: Entscheidet man sich für einen eBook Reader, welcher ePub unterstützt, so kann man aus fast beliebigen Quellen seine eBooks beziehen – kostenlose eBooks, kopiergeschützte Kauf-eBooks und natürlich auch Kauf-eBooks ohne Kopierschutz. Entscheidet man sich für einen Kindle eBook Reader, so bindet man sich sehr stark an Amazon, was aber auch durchaus Vorteile haben kann.

Mehr Features kosten meist auch mehr Geld, ob das teuerste Modell mit zig Extrafunktionen aber immer das Richtige ist, hängt letztlich auch von den eigenen Wünschen, Erwartungen und Anforderungen, was der Leser dieses Artikels für sich entscheiden muss.

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