TrekStor Liro Tab im Test (SurfTab Ventos 8)

DTrekStor Liro Tabie MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH hat mir freundlicherweise ein Presseexemplar des TrekStor Liro Tab (baugleich mit TrekStor SurfTab Ventos 8) zur Verfügung gestellt, welchen ich nun über die nächsten Tage testen werden, entsprechend wird dieser Test laufend aktualisiert. Hier mein Eindruck.

Der Liro Tab kommt in einer optisch ansprechenden, soliden Box, sehr gut und sicher verpackt. In der Box befindet sich neben dem Tablet ein kleines, wenn auch bescheidenes Reinigungstüchlein, ein Netzteil, ein Micro-USB-Kabel, ein USB-Host-Kabel und eine kleine Anleitung, welche sich auf das Nötigste beschränkt.

TrekStor Liro Tab (SurfTab Ventos 8)Der Liro Tab macht einen soliden Eindruck, die Rückseite aus Aluminium fühlt sich zwar etwas kalt an (was im Sommer aber durchaus angenehm sein kann), dafür machen alle Schalter und Anschlüsse einen vertrauenserweckenden Eindruck. Gefällt auf Anhieb gut, auch wenn ich persönlich eigentlich eine gummierte Rückseite bevorzuge. Aber kein wirklicher Kritikpunkt, eher eine persönliche Einstellung. Wichtig ist, dass nichts knarrt und das Display in Ordnung ist, was der Fall ist.

Die technischen Daten des Liro Tab können durchaus gefallen:

  • Cortex A9 Dual-Core Prozessor mit jeweils 1.6 GHz
  • eine MALI 400 MP (400 Mhz, 4 Kerne) Grafikeinheit
  • Android 4.1.1 ist bereits installiert, auf der Verpackung ist noch 4.0.4 angegeben
  • 1 GByte RAM
  • 16 GByte, wovon ca. 14 GByte als verfügbar gelistet sind
  • Ein IPS – Panel mit einer Auflösung von 1024×768 Pixel (4:3)

Die gängigen USB-Anschlüsse, mini-HDMI, MicroSD Steckplatz, Kopfhörer Anschluss stehen zur Verfügung, darüber hinaus auch Bluetooth. Ins Internet geht es per WLAN oder mittels USB-Stick, welcher aber optional ist. Alternativ dazu kann man auch sein Smartphone mit Internet – Tarif als persönlichen Hotspot nutzen.

TrekStor Liro Tab (SurfTab Ventos 8)

Zwei Kameras hat der Liro Tab mit 0.3 MP vorne und 2 MP hinten. Gewöhnlicherweise sind meine Erwartungen an die Kamera-Qualität in dieser Preisklasse gering, von daher für mich kein Entscheidungskriterium. Die „Erwartungen“ werden dann auch erfüllt. Sie funktionieren, aber mehr als Schnappschussqualität ergibt sich natürlich nicht.

TrekStor Liro TabAuffallend ist der echt flotte Start des Liro Tab, wesentlich flotter als so manch anderes Tablet, welches ich bisher in der Hand hatte. Auch der erste Eindruck des Bildschirms gefällt prima, hell, warme Farben, scharfer Text, ordentliches Glasdisplay ohne negative Effekte, wenn man es berührt, durchaus klasse. Der Bildschirm überzeugt innerhalb der technischen Spezifikationen, die dieses Tablet eben bietet.

Flott geht es auf Anhieb zur Sache, auch die Verbindung zum eigenen WLAN funktionierte problemlos. WLAN ist nicht gleich WLAN und hier kann man immer nur den subjektiven Eindruck im eigenen Umfeld wiedergeben, in meinen Fall sieht alles recht schnell aus, Wartezeiten beim Download oder Verbindungsaufbau gibt es keine, woran natürlich auch die Prozessorleistung ihren Anteil hat.

Vorinstalliert sind einige typische Apps, wie sie auch auf anderen Tablets zu finden sind. Die einzige Besonderheit ist die Liro-Shop.de Lese App, welche zum jeweiligen Angebot des Händlers führen wird, bei dem man das Liro Tab kaufen wird (das Angebot wird natürlich jeweils identisch sein). Im Wesentlichen also zum eBook Angebot des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Die App basiert auf Aldiko. Infos zum eBook Reader Teil des Liro Tab findet man auf unserem Blog ebookreader-zubehoer.de hier.

Akku des Liro Tab sieht vielversprechend aus

TrekStor Liro Tab (SurfTab Ventos 8)Auffallend ist, dass der Liro Tab bereits zu über 80% aufgeladen ist, man könnte also sofort loslegen, nichtsdestoweniger habe ich aber erstmal vollständig aufgeladen. Wie bei allen Tablets würde man dann in der Anzeige zwar 100% erwarten, er zeigt aber nur 96 %. Allerdings benötigen Akkus natürlich auch einige Zyklen bevor diese ihre volle Kapazität erreicht haben. 8-9 Stunden gibt er aktuell als Restlaufzeit an, aber ohne WLAN-Nutzung. In der Praxis sind es bei intensiver Nutzung dann gut 6 Stunden, ein ordentlicher Wert, mit dem man leben kann. Verbessern kann man die Akkuleistung natürlich immer, in dem man WLAN abschaltet, wenn nicht benötigt und wenn man die Helligkeit des Tablets etwas reduziert.

Surfen und Bedienung des Browsers funktionieren beim Test schnell und so weit problemlos, große Hängepartien, auch beim Abruf von Videos, sind nicht zu spüren. Auch Tastendrücke werden problemlos und vor allem zielsicher erkannt. Bescheiden ist allerdings die Ausgabequalität der eingebauten Lautsprecher, die doch sehr dünn und blechern klingen. Hier sollte man dann eher zu Kopfhörern greifen.

Der Liro Tab alias SurfTab Ventos 8 kann im Test gefallen, sehr solide verbaut, alle technischen Details entsprechen dem, was angegeben ist, die aufgespielte Android Version ist sogar neuer. Einziger Kritikpunkt ist allerdings die Qualität der Lautsprecher, dass die Kameras nicht mehr für mehr als Schnappschüsse taugen war nicht anders zu erwarten und ist auch bei anderen Tablets dieser Preisklasse nicht gegeben.

Ein kleiner Schwachpunkt, der sich aber leicht lösen lässt, ist, dass kein Google Play Store vorinstalliert ist. Im Netz gibt es aber genug Anleitungen, wie man den Play Store nachinstallieren kann. Da ein Testgerät werde ich aber darauf verzichten, sondern mich mit dem auf dem Liro Tab vorinstallierten App Center begnügen. Schön wäre es natürlich trotzdem, wenn der Hersteller von Anfang an den Play Store einrichten würde, aber ist lösbar.

Einige Kritikpunkte, welche ich in Rezensionen zum TrekStor SurfTab gefunden habe, kann ich nicht bestätigen:

  • Bei meinem Testgerät knirscht nichts, egal wo ich drücke
  • Auch der Anschluss des Ladegeräts ist absolut ausreichend
  • Bevor man ein Gerät zurückschickt, sollte man vielleicht mal Googlen, denn der einzig ernsthafte Kritikpunkt, der erwähnte fehlende Google Play Store, lässt sich in wenigen Minuten lösen. Zudem gibt es auch noch andere App Stores, wie zum Beispiel der von Amazon. Probleme, den Liro Tab mit Apps zu füttern, wird es sicherlich nicht geben.
  • Einige Apps sind nicht für Tablets angepasst, besonders beim Aufzoomen wirken diese pixelig, dies ist aber kein Problem des Tablets, sondern der Apps. Das Problem würde auch bei jedem anderen Tablet auftreten.

Nichtsdestoweniger, der Liro Tab gefällt alles in allem, und auch die intensiveren Tests über die Tage bestätigen dies, zuverlässig und ohne Abstürze. Und so ist der Liro Tab / SurfTab Ventos 8 ein durchaus empfehlenswertes Tablet, zumal die Ausstattung auch viel Tablet für den Preis bietet, u.a. ja 16 GByte Flash-Speicher.

Gedacht ist die Liro Tab Version primär für den Verkauf über die im Börsenverein des deutschen Buchhandels angeschlossenen Buchhändler, für Endkunden bedeutet dies, dass die angepasste Version mit der speziellen Lese-App bei diversen Buchhändlern online oder offline bestellt werden kann. Für die angeschlossenen Buchhändler bedeutet es wiederum die Möglichkeit auch am boomenden eBook Verkauf teilhaben zu können, zumal diese dann über den Verkauf von eBooks über die eingebaute Lese-App ja auch profitieren.

 

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