Das eigene Geschäft beleben – Online Marketing betrachtet

Online MarketingKaum ein Unternehmen oder auch die vielen Einzelkämpfer können es sich leisten, auf das Internet und Online Marketing zu verzichten, wenn die eigenen Angebote, Produkte und Dienstleistungen erfolgreich angeboten werden sollen.

Die Großen haben es hier, wie so oft, einfacher: in den letzten Jahren sind zahlreiche Internetanbieter und Shops aus dem Boden geschossen, man denke nur an das Unternehmen mit „Schrei vor Glück“. Diese haben es ja auch meist einfach(er). Denn obwohl bei vielen Unternehmen dieser Art kaum einer den Namen noch vor wenigen Jahren kannte, stecken doch oft große Verlagshäuser oder andere bereits etablierte Marken hinter diesen neuen Internet-Konzepten, mit entsprechenden Werbebudgets, die auch TV-Werbung erlaubt, genauso wie zahlreiche Online-Marketing Maßnahmen. Kleinere Unternehmen, Bloganbieter, Onlineshops, Dienstleister, kleinere Softwareunternehmen etc. haben diese Budgets in der Form bzw. Höhe leider meist nicht und müssen hier auf ihre Kreativität vertrauen.

Der Artikel, über den ich bei der Suche nach Ideen gestoßen bin, Online-Marketing belebt das Geschäft (Quelle: Volksfreund.de) zeigt einige der Möglichkeiten auf, die in diesem Artikel näher betrachtet werden sollen.

Auf das richtige Online-Markting Konzept für das eigene Angebot kommt es an

Nicht alle der dort genannten Maßnahmen

  • Couponing
  • Social Media
  • SEM- Suchmaschinenmarketing
  • E-Mail Marketing

sind gleichermaßen für alle Geschäftskonzepte gut geeignet. Social Media etwa wird immer gerne gepriesen, aber eignet sich manch meiner Meinung eher schlecht für Anbieter von Business Software und auch manch anderes Produkt. Interessanter sind solche Portale für alle, die zum Beispiel Dienstleistungen von Mensch zu Mensch anbieten, wie Trainer, Social Media Agenturen oder sonstige Dienstleister, wo der persönliche Kontakt bzw. Kontakte allgemein von zentraler Bedeutung sind. Interessant können Social Media Plattformen auch für Anbieter von Lifestyle- und Modeprodukten sein, dies können dann auch durchaus technische Produkte sein. Wichtig ist, dass die Fans Mehrwert auf den Seiten vorfinden und zu Postings, Meinungsaustausch und Bewertung sich eingeladen fühlen. Aber nicht alle Plattformen sind gleichermaßen geeignet. Eine Plattform wie Xing eignet sich eher für Business-Dienstleister, eine Plattform wie etwa Facebook oder Google Plus für den Anbieter von Lifestyle Produkten, die entsprechende Fans generieren.

Klassisches E-Mail Marketing: immer noch aktuell, es kommt aber auf das Wie an

Klassische E-Mail Marketing ist durch die (Reiz-)überflutung durch E-Mails und lästige Spam-Mails in Verruf geraten und hat es entsprechend schwer. Dies aber nicht in allen Fällen: Wer wahllos Unbekannte mit E-Mails überzieht, braucht sich nicht zu wundern, wenn der Erfolg mager ist und vielleicht sogar Ärger droht. Erfolgreich kann E-Mail Marketing aber dennoch noch immer sein. Wer interessante Informationen anbietet, die über den reinen Werbecharakter hinausgehen, der kann bei legal geworbenen Newsletter Empfängern noch immer positive Effekte erzielen. Aber auch die Bestandskundschaft sollte man hier nicht vergessen. Hier kann man regelmäßig über Neuerungen berichten, bietet man dann nach gewisser Zeit etwa Addons, eine neue Software, oder eine neue Dienstleistung hat, so wird dies erfahrungsgemäß von Bestandskunden leichter konsumiert als von neuen Kunden, bei denen der Bezug und das Vertrauensverhältnis noch nicht besteht. Kunden, die bereits positive Erfahrungen mit dem eigenen Angebot gemacht haben, werden viel schneller zu Wiederkäufern bzw. Käufern von neuen Produkten oder Ergänzungsprodukten.

Blogszene: immer wichtiger werdend

KeyboardWenig erwähnt oder vergessen hat der erwähnte Artikel die Blogszene (es sei denn, man würde diese in den Bereich Suchmaschinenmarketing einordnen, was aber nicht treffend wäre, auch wenn Blogs Teil einer Suchmaschinenoptimierung sein können). Blogs schießen wie Pilze aus dem Boden und erhalten mittlerweile eine hohe Beachtung. Viele Blogger, und dies ist ganz ernst gemeint, zeichnen sich durch ein viel größeres Detailwissen aus, zumindest im jeweiligen Fachgebiet, als manche Journalisten renommierter Blätter.

Wer einen Blog betreibt, setzt sich hier meist mit seinem Fachgebiet auseinander und dies auch in der Freizeit. Entsprechend entsteht über die Zeit ein erhebliches Expertenwissen. Blogs bzw. Blogger genießen daher bei Lesern oft ein hohes Vertrauen, vor allem, wenn der Leser weiß, wie sehr einem Blogger das Thema ans Herz gewachsen ist. Im Rahmen des Online-Marketing ergibt sich hier ein erhebliches Potenzial. Wird über ein Produkt in zahlreichen Blogs berichtet, so erreicht man schnell eine erhebliche Bekanntheit, die dann indirekt oft auch über Social Media Plattformen weiterverbreitet wird. Die Kosten hier sind übrigens überschaubar, was ein klarer Pluspunkt für diese moderne Vermarktungsplattform ist.

Wichtig ist nur, dass man dem Blogger freie Hand lässt, bei der Berichterstattung, denn nur, wen über das Produkt oder die Dienstleistung glaubhaft objektiv berichtet, dürfte dies auch den gewünschten positiven Erfolg bringen.

Von Gratis zum Stammkunden

Interessant und leicht selbst beobachtbar ist das erwähnte Couponing im Artikel. Dies kann dabei sogar – je nach Produkt oder Dienstleistung (und auch Wert) mitunter über reine Rabattgutscheine hinausgehen. Es macht durchaus mitunter Sinn Produkte auch mal gratis zu verbreiten, besonders, wenn diese Produkte Nachfolgeprodukte haben, die der Kunden, wenn er das Angebot schätzt, dann auch gerne kaufen wird. Ein schönes Beispiel hierfür findet man bei Amazon. In Aktionen werden hier immer mal wieder eBooks gratis angeboten, gerne dabei natürlich eBooks, welche Teil einer Serie sind. Gefällt das eBook, so wird man in vielen Fällen den nächsten Band der Serie kaufen. Diese Technik lässt sich zwar nicht 1:1 auf jedes Produkt oder Dienstleistung übertragen, aber eignet sich auf jeden Falls als Inspiration für das Online-Marketing.

Fazit: Online-Markting lässt viel Raum für Kreativität

Das Internet bietet kreativen Unternehmen, viele neue Möglichkeiten sich etwas aufzubauen. Möglichkeiten, die es in der früheren Offline Welt so nicht gab. Genauso verhält es sich mit der Werbung. Auch hier waren früher die Möglichkeiten begrenzt auf Radiowerbung oder Anzeigen in Zeitungen, vielleicht ergänzt durch das Verteilen von Flyern. TV Werbung war ja doch meist zu teuer. Modernes Online-Marketing dagegen eröffnet viele Möglichkeiten: vom klassischen E-Mail Newsletter, über die Nutzung der Blogszene, den Fanseiten auf Social Media Plattformen oder auch kommende Plattformen wie Pinterest bis hin zur Suchmaschinenoptimierung. Oder auch ganz neu zu entwickelnden Ideen oder Kombinationen aus schon existierenden Marketing-Ideen.

Nicht alle Maßnahmen sind für alle Arten von Produkten oder Dienstleistungen gleichermaßen gut geeignet. Da im Allgemeinen die finanziellen Investitionen aber doch eher überschaubar sind, bleibt hier Raum für das Experimentieren. Wie bei allem im Internet sollte man hier nur beachten, dass man sich nicht zu viel Zeit gibt, um abzuwarten, ob etwas funktioniert oder nicht. Wenn etwas nach einer überschaubaren Zeit nicht den gewünschten Erfolg bringt, sollte man sein Konzept anpassen.

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