Das Ende der PC Ära?

Das Ende der PC Ära ist eine der beliebtesten Nachrichten aktuell, die man allerorten auch mit Zahlen unterlegt bekommt, wie doch das Tablet den klassischen PC abhängt. Aber ist das wirklich so? Nun, unbestreitbar ist, dass die Verkäufe von Tablets zunehmen, die von PCs, insbesondere Desktop PCs, aber auch Notebooks abnehmen. Dies bedeutet aber nicht, dass keine Notebooks mehr verkauft werden, sondern nur weniger. Aber ist das überraschend? Oder nicht nur eine Rückkehr zum Normalen, wenn man einen Blick auf die Computergeschichte und seinen typischen Nutzer, wirft.

Ein Computer ohne Internet

Bei der Beantwortung dieser Frage sollte man sich die Entwicklung der Computer und auch der Anwender mal anschauen. Sieht man mal von Großrechnern in sehr großen Unternehmen ab, so war der Computer zunächst einmal ein Tool für alle Freaks, der in Normalhaushalten kaum vorzufinden war und wenn dann nur vereinzelt und zum Spielen, besonders dann natürlich mit der Amiga bzw. C64 Generation. Aber ein Massengerät war es nicht, denn was sollten alle, die eben keine PC Freaks sind, mit diesen Geräten und deren damaligen Möglichkeiten anfangen? Und das ganz ohne Internet… Fidonet oder BTX waren ja dann doch etwas zu exotisch für die meisten.

Einzug des Computers in die Büros

Der nächste Schritt, teilweise auch zeitgleich, war die Verbreitung von Computern in Büros von Firmen und Selbständigen. Textverarbeitung, Buchhaltung, Datenverwaltung, Tabellenkalkulation vor allem, aber auch CAD Programme und Ähnliches halten Einzug. Immer noch kein Massenphänomen. Kann man ja immer noch nichts wirklich mit anfangen, wenn man nicht gerade ein Spieler ist oder es eben beruflich nutzt.

Mit dem Internet kam der PC Massenmarkt

Erst mit dem Internet, ein wenig vielleicht auch schon mit BTX, kam der Vormarsch in den Massenmarkt, bis hin zum Facebook Hype. Nun, diese Leute, die im Internet surfen, shoppen, chatten und Freunde einsammeln wollten, die brauchten jetzt alle ein Notebook oder einen PC. Warum? Weil es ja nichts anderes gab… also ein Stück Hardware, um vor allem ins Internet zu kommen, was stand man Schlange vor dem Discountern. Der eine oder andere nutzte nun PCs sicherlich auch für ein wenig mehr, denn irgendwie mussten ja die Fotos der Digitalkamera verarbeitet werden bzw. die Videos vom letzten Urlaub.

Dann kam das Tablet

Und nun? Nun gibt es Tablets… logischerweise braucht die Generation derer, die ohnehin vorwiegend nur an der Internetnutzung interessiert ist, dafür nur ein Tablet, das „alte“ Notebook ist nicht mehr notwendig, denn das ist ja schwerer, etwas uncool, da wird auch meist nichts gewischt oder getoucht. Und verständlich ist es auch, denn dieser Nutzertyp braucht ja auch nicht mehr, Notebook und der Desktop PC waren immer nur eine Lösung für diese Gruppe, weil es keine andere gab. Jetzt gibt es halt eine und natürlich macht sich dies bei der Verteilung der Verkäufe bemerkbar.

Business und Power User wieder unter sich

Was bleibt übrig? Der Business-User, dem ein Tablet kaum alles bieten kann, der Power-User, der Anwendungen benötigt, die eben auf einem Tablet nicht entsprechend leistungsfähig genug angeboten werden und der High-End Gamer. Wegfallen tun die, die Computer überwiegend ohnehin nur für Facebook und Youtube nutzen.

Zurück zum Anfang irgendwie… ein paar lustige Komponenten hat das Ganze, denn da werden dann schon mal Apps gepriesen, die als PC Software zerrissen werden würden, wegen der Optik oder mangels Funktionen. Zugegeben, manche Desktop-Software hat zu viele Funktionen, aber andererseits gibt es Apps, da fragt man sich, wie man sich mit so wenig zufriedengeben kann und gleichzeitig auch noch begeistert ist. Ist halt alles relativ. Der neue Minimalismus.

Sterben Notebook und Desktop PC nun aus?

Natürlich nicht, der Desktop PC vielleicht, das Notebook sicher nicht. Es gibt genügend Aufgaben, da müsste man schon Masochist sein, um diese mit einem Tablet lösen zu wollen. Das gilt für den Business-Anwender auf jeden Fall, und auch für den engagierten Privatanwender, zum Beispiel bei einem bestimmten Hobby.

Ende der PC Ära? Reduziert ja, Aussterben sicher nicht, vielleicht aber transformiert zu Lösungen, die heute noch keiner kennt. Und PCs nutzen jetzt halt nur noch diejenigen, für die Computer am Anfang ja auch vor allem gedacht waren.

Und die, die Notebooks und PCs nur deswegen verwendet haben, weil es der einzige Weg zu YouTube oder Facebook war, die nutzen jetzt halt ein Tablet. Back to the Roots also irgendwie…

Um nicht falsch verstanden zu werden: ich liebe Tablets und meine Tablets haben auch ihren Zweck, ich möchte nicht auf diese verzichten. Aber manches wird einfach auch in den Medien übertrieben. Notebooks haben ihren Zweck, Tablets ihren. Je nach eigenem Bedarf ist beides sinnvoll, oder es reicht halt nur eins der beidem Computergerätetypen und letztlich ist ein Tablet ja nur eine Art Notebook mit halt etwas bescheidenerer Software und einem gewissen Touch 🙂

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