Facebook Partys können teuer werden

PartyFacebook Partys können teuer werden. Zumindest in Hessen, denn hier gibt es eine neue Polizeiverordnung. Lädt man über Facebook (oder andere soziale Netzwerke) absichtlich oder unabsichtlich zu Partys ein und macht man dies so ungeschickt, also öffentlich, dass es zu einem Massenansturm kommt, und löst dieses Ereignis dann einen Polizeieinsatz aus, so darf dieser nach der neuen Verordnung nunmehr in Rechnung gestellt werden und dies kann richtig teuer werden und es gibt sogar eine Preisliste dafür.

Nun kann es auch passieren, dass man als Gastgeber zwar nicht öffentlich diesen Ansturm ausgelöst hat, aber vielleicht ein Freund, dann hat natürlich dieser die Verantwortung zu tragen, als Verursacher. Pro Stunde des Einsatzes eines Polizisten werden dabei 60 Euro berechnet, dazu kommen dann noch eventuell Anfahrtskosten (65 Cent pro Kilometer bei PKW), eventuell Polizeihunde, ein Hubschraubereinsatz kostet gar 600 Euro für 15 Minuten und der wird vermutlich länger unterwegs sein. Kann also teuer werden. Wer absolut sicher sein möchte, dass ihm das nicht passiert, der wählt einfach den altmodischen Weg, indem er seine Gäste halt einfach mal persönlich anruft oder es direkt übermittelt, oder man sendet eine E-Mail oder individueller eine schöne Karte, ist ja vielleicht altmodisch, dafür aber herzlicher und vor allem sicherer. Wenn dann doch noch was passiert, ist man wenigstens nicht der Dumme, obwohl es sicher auch noch weitere Möglichkeiten gibt, sich so richtig Ärger zu machen.

Also Vorsicht bei der Verbreitung von Einladungen über Facebook und Co, denn auch bei sozialen Netzwerken gilt das Gleiche wie im richtigen Leben: was privat ist, das sollte auch privat bleiben!

Quelle der Info: Hessischer Rundfunk, Artikel „Polizei-Preisliste für Facebook-Partys

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