Praxistest: 3G / 4G Router TP-Link TL-MR3420

Für den Campingplatz benötigten wir einen mobilen Router, welcher möglichst auch mit einem Penny Stick (ZTE MF 190) zusammenarbeiten sollte. Dieser wurde vor einiger Zeit angeschafft und funktionierte auch solo mit dem Notebook, aber nicht mit dem Tablet. Da es aber ohnehin netter ist, einen Router zu haben, der zum Beispiel Notebook und Tablet, vielleicht auch den eBook Reader, versorgt, wurde ein Router gesucht, der preislich nicht der absolut Billigste sein sollte, aber andererseits auch im Rahmen bleiben sollte, entsprechend dem Einsatzzweck auf einem Campingplatz. Die Wahl fiel aufgrund guter Erfahrungen mit TP-Link Produkten, siehe unseren „guten, alten“ TP-LINK WLAN Router TL-WR740N – günstig und gut sowie der guten Rezensionen auf den TP-Link TL-MR3420 3G/4G

Der TP-Link TL-MR3420 kommt mit einer Mini-CD, die aber nicht benötigt wird und bislang noch nicht einmal begutachtet wurde, zwei ansteckbaren Antennenarmen für das WLAN, einem Mini-Handbuch in recht schlechten Deutsch, welches auch nur das Nötigste erzählt und im Problemfall sicherlich keine Hilfe sein wird, dafür gibt es aber eine Webseite. Dazu natürlich ein Netzteil. Der Router selber im günstigen Plastik-Look, mehr war auch für den Preis auch nicht zu erwarten, trotzdem aber nicht besorgniserregend, also soweit i.O.

TP-Link TL-MR3420: der erste Test

Natürlich der erste Test im eigenen Bereich, sodass bei Problemen das eigentliche Internet zur Verfügung steht. Da dieses auch DSL via Funk ist, also Telekom, die Penny Lösung wiederum auf Congstar basiert, also letztlich auch Telekom, war klar, dass hier der gleiche Mast angesteuert werden musste. Die Blickrichtung für die Positionierung des Routers war also bekannt.

Unglücklicherweise gilt es aber erstmal den Router an den PC anzuschließen, sodass der Empfang eher mager ist, da dieser bei uns zwar gut funktioniert, aber auch nur an der richtigen Stelle. Dennoch klappte alles auf Anhieb und im Handbuch war auch bereits die richtige Adresse, also 192.168.1.1 vorgegeben. Das Seup-Menü erinnerte an unseren früheren TP-Link Router für DSL, viele Optionen sind für unseren Zweck unwichtig, auch die Verschlüsselung ist bereits vorgegeben und das Quick-Setup erlaubt die Einrichtung in wenigen Minuten. Wenn der Stick den erkannt werden würde… was er eigelich sollte, da dies einige in den Rezensionen bestätigten.

Treiberdateien auf der TP-Link Seite

Also einige Treiber für diesen auf der TP-Link Seite, wie von manchen empfohlen heruntergeladen, im Menü des Routers installiert und siehe da, auf einmal funktionierte es. Die Treiberdateien sind übrigens für verschiedene Sprachen vorgegeben, welche davon richtig ist, keine Ahnung, also einfach mal alle installiert. Ein Firmware-Update wurde nicht benötigt, da die Firmware bereits aktuell war.

Die Einwahldaten waren übrigens schon alle korrekt, von daher geht meine Vermutung dahin, dass möglicherweise keine der Treiberdateien notwendig war, sondern das Problem nur war, dass der Stick keine Signale empfing oder zu schwache, zumindest zeitweise, da das Funksignal nicht immer gleich stark ist. Auf jeden Fall funktionierte es, ob aus dem einen oder anderen Grund: Der TP-Link TL-MR3420 funktioniert mit einem Penny Stick, also einem ZTE MF 190. Man muss nicht alles im Detail wissen, nur dass es geht, zählt hier für mich.

Nachteilig ist, dass man am Gerät anders als bei unseren Speedport Router keine Signalstärke angezeigt wird, also gilt es – wenn der optimale Standort nicht bekannt ist, herumzurennen zwischen Routeraufstellung und Menü an einem PC, denn dort kann man unter Status die Signalstärke erkennen. Was die Werte sagen, da in keiner Weise vergleichbar mit den Anzeigen im Speedport, weiß ich nicht, aber dort, wo man die höchsten Werte hat, ist halt der beste Standort.

Wie gut eine via Funk Verbindung per 3G oder 4G ist, hängt natürlich vom Standort ab. Auf dem Camping-Platz ist das Signal besser und gleichmäßiger als im Wohnort. Auch Video-On-Demand klappte damit ganz gut, natürlich nicht in HD, zumal der Stick nur 7.2 MBit/s maximal erlaubt, vom Datenvolumen ganz zu schweigen, aber es geht.

TP-Link TL-MR3420 für uns eine prima Wahl

In der Summe ist der TP-Link TL-MR3420 für uns eine prima Wahl, leicht und transportabel, schnell installiert. Und auf der Webseite gibt es auch diverse Treiber für diverse Sticks, wobei der Router m.E. mehr Sticks unterstützt als es die dortige überschaubare Liste zeigt. Hilfreich immer das Durchlesen von Rezensionen, meist erkannt man schnell, ob der eigene Stick mal erwähnt wird. Mit den meisten Sticks sollte es gehen. Auch am WLAN gibt es nicht zu meckern. Selbst im Wohnwagenteil wurde der im übrigen Gebäude positionierte Router noch prima empfangen, obwohl Wohnwagen das Signal ja etwas abschwächen, was man schnell erkennen kann, wenn man den Stick direkt am Notebook anschließt.

Einfach, simpel und gut, hat sich der TP-Link deutlich bewährt. Neben dem Anschluss eines Sticks und WLAN gibt es auch vier konventionelle LAN-Ports sowie die Möglichkeit ein DSL Modem anzuschließen. Nett ist hier, wenn auch von uns nicht benötigt, dass man – wenn man beides zur Verfügung hat – eine Backup Strategie fahren kann, also von 3G/4G auf DSL oder von DSL nach 3G/4G, ganz nach Bedarf. Ebenso nett auch, dass man festlegen kann, ob der Router automatisch oder nur On Demand sich verbindet.

Weder konnten wir Verbindungsabbrüche feststellen, noch WLAN-Einbrüche, beides würde man auch schnell beim Filmschauen per Video-On-Demand bemerken. Auch wurde der Stick immer wieder aufs Neue korrekt erkannt. Natürlich ist dies keine Garantie, dass andere Sticks und dies auch anderen Standorten mit einem anderen Funksignal genauso zuverlässig funktionieren, aber zumindest bei uns dies der Fall, sodass wir die guten Rezensionen TP-Link TL-MR3420 3G/4G auf Amazon bestätigen können, die weniger eher negativen aber nicht.

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