Internet Security: Weniger ist mehr

„Viel hilft viel“ ist wohl das Motto einiger Computernutzer, die ihren Rechner bis an die Zähne mit den verschiedensten Antivirus-Anwendungen bewaffnen. Sie sind der Meinung, je mehr Schutzprogramme auf dem Rechner installiert sind, desto besser ist er auch vor Viren, Trojanern, Würmern und sonstiger Malware geschützt. Was in anderen Bereichen des Leben durchaus Sinn macht – schließlich ist man gut damit beraten, sich umfangreich zu bewaffnen, wenn man in die Schlacht zieht -, kann sich im Falle von Antivirus-Programmen aber kontraproduktiv auf den Rechner auswirken und man erreicht letztendlich das genaue Gegenteil von dem, was man mit dem vielen Rüstzeug erreichen wollte: Der PC wird nicht schneller, leistungsfähiger und sicherer, sondern er wird Schneckentempo heruntergefahren, stört ständig den Arbeitsfluss und wird für Malware-Schädlinge deutlich angreifbarer. Hier sind die drei wichtigsten Gründe, weshalb das so ist:

1. Die Programme behindern sich gegenseitig

Antiviren-Software weißt in der Regel Charakteristika auf, die für Spyware nicht unüblich ist: Die Programme durchsuchen das System nach Daten, überwachen die Aktivitäten des Nutzers und senden Informationen an die Hersteller, um Verbesserungen vorzunehmen. Sollten nun also zwei oder noch mehr Antiviren-Programme gleichzeitig auf einem Rechner laufen, kann es passieren, dass sie sich nicht um die wichtigen Dinge kümmern wie Viren, Würmer, Trojaner oder Adware, sondern sich gegenseitig an die Gurgel gehen, weil sie sich für Spyware halten. Die Programme werden also ständig wegen der Existenz des anderen Alarm schlagen – das kostet Zeit und Nerven.

2. Sie streiten sich um Malware

Wenn eine schädliche Datei erst einmal im Quarantäne-Ordner einer Antiviren-Anwendung gelandet ist, gibt das Programm Ruhe und stuft die Datei bei zukünftigen Scans nicht mehr als gefährlich ein. Das gilt aber nicht für Quarantäne-Ordner von fremden Programmen. Diese werden von der Software nicht als sichere Zone eingestuft. Das bedeutet, wenn sich ein Antivirus-Programm einen Schädling schnappt und in seine Quarantäne packt, wird das andere Programm die Datei weiterhin beanstanden und als gefährlich einstufen – ein nervtötendes Problem für jeden, der nicht ständig von irgendwelchen Fehlalarm-Meldungen geplagt werden möchte.

3. Sie verschlechtern die Performance des Rechners

Ein einziges Antivirus-Programm ist schon eine ziemlich große Anstrengung für jeden Prozessor – das Programm ist ständig aktiv, hat immer alles im Blick, untersucht jede Datei, die ein- und ausgeht, und braucht dementsprechend auch viel Prozessorkapazität, um die Arbeit zufriedenstellend zu erledigen. Dass zwei laufende Programme, die sich gegenseitig zudem noch permanent behindern und vernichten wollen, noch sehr viel mehr Energie brauchen, liegt auf der Hand und könnte selbst kraftstrotzende Prozessoren in die Knie zwingen und auf Schneckentempo herunter drosseln – und eine mangelhafte Performance wollte man mit der doppelten Sicherheit ja gerade vermeiden.

Zwei verschiedene Antiviren-Programme auf einem Rechner funktioniert nur dann, wenn sie sich auf unterschiedliche Bereiche spezialisiert haben. Man sollte sich für eine hochwertige Software als Hauptschutz entscheiden und kann zur weiteren Sicherheit kleinere Programme installieren, die es z.B. auf Adware oder Spyware abgesehen haben und mit denen man hin und wieder Systemscans durchführen kann. Einige Antispyware-Anwendungen sind dafür bekannt, dass sie keine Komplikationen mit einer großen Antivirus-Software verursachen. Die beste Lösung sind aber die hochwertigen Antiviren-Suites der etablierten Hersteller, die von Schutz gegen sämtliche Malware über Safe Browsing-Funktionen gegen Phishing-Seiten und Kinderschutz-Features bis teilweise hin zu Systemoptimierungstools ohnehin keine Wünsche offen lassen und daher Zweitprogramme unnötig machen. Eine Übersicht zu den entsprechenden Programmen gibt es auf www.netzsieger.de.

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