Lithiumbatterien – Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Lithiumbatterien sind derzeit in aller Munde. Sie spielen im Bereich verschiedener Technologien eine immer bedeutsamere Rolle, beispielsweise in der Elektromobilität, aber auch in anderen Elektrogeräten, die Batterien benötigen. Lithiumbatterien, wie beispielsweise die Lithium Knopfzelle vom Typ CR2032, die auf Hauptplatinen in Computern verwendet wird, werden unter anderem in der Elektrotechnik eingesetzt, wo sie in Geräten mit geringem Strombedarf als Spannungsquelle dienen. Wenn also zum Beispiel ein Rechner gerade nicht angeschaltet ist, dann sorgt die Knopfzelle als Pufferbatterie für die Spannungsversorgung.

Lithium Batterien in Kleingeräten wie Digitalkameras

Wie man sieht, können Typen der Lithium Batterie auch in kleinen Geräten eingesetzt werden, zum Beispiel in Digitalkameras, denn der Batterietyp hält relativ lange und kann deshalb selbst dann über einen längeren Zeitraum verwendet werden, wenn man unterschiedliche Anwendungen an der Kamera benutzt, die sonst enorm viel Akku verbrauchen würden. Außerdem ist eine Lithiumbatterie ziemlich leicht, was einen ganz neuen Tragekomfort bei der Kamera zur Folge hat. Auch die Lebensdauer eine Lithium Batterie kann sich sehen lassen. Es lohnt sich aus diesem Grund besonders, sie in Geräten zu verwenden, die man nicht allzu oft verwendet, in manchen Momenten aber dringend benötigt, wie beispielsweise Taschenlampen. So kommt man höchstwahrscheinlich nicht in die dumme Situation, dass man bei einem Stromanfall die Taschenlampe anschalten möchte, die man schon seit längerer Zeit nicht mehr benutzt hat, und feststellen muss, dass die Batterie mittlerweile den Geist aufgegeben hat.

Lithiumbatterie im Bereich Elektromobilität

Das größte Einsatzgebiet für die Lithiumbatterie ist derzeit allerdings tatsächlich die Elektromobilität. Hier wird sie in Form der Lithium-Ionen Batterie zum Stromspeicher in Elektrofahrzeugen. In der Vergangenheit war dieser Bereich immer wieder in die Negativschlagzeilen abgerutscht, da die Verkaufszahlen der Elektroautos auf dem Markt angeblich aufgrund der unausgereiften Batterietechnologie einfach nicht aus ihrem Tief kommen wollten. Es hat bei genauerer Betrachtung sicher noch zahlreiche andere Gründe, warum sich Elektrofahrzeuge nicht so gut verkaufen, doch tatsächlich steckte die Entwicklung der richtigen Batterien über lange Zeit noch in den Kinderschuhen. Während Lithium-Ionen-Akkus bereits in kleineren Geräten größere Erfolge verzeichnen konnten, blieben die positiven Nachrichten aus dem Bereich der Automobilindustrie leider aus.

Damit die Elektromobilität aber doch noch die Kurve kriegt und vor allem die Preise für die Fahrzeuge nicht unnötig teuer bleiben, was ebenfalls mit den Kosten für Batterien zu tun hat, haben sich viele Hersteller bereits Gedanken gemacht, was man in Zukunft ändern könnte. So plant der E-Autohersteller Tesla den Bau einer riesigen Batteriefabrik. Das Problem der hohen Preise möchte der Hersteller aus den USA damit lösen, Batterien in großen Mengen zu produzieren und somit auch seine eigenen Elektrofahrzeuge deutlich erschwinglicher im Vergleich zu Modellen der Konkurrenz zu machen. Insgesamt mehr als 6000 Beschäftigte möchte man in der Batteriefabrik einsetzen, die bis zum Jahr 2020 mehr Batterien als alle anderen Fabriken zusammen produzieren soll. Dass das Projekt kein günstiges wird, kann man sich denken. Vier bis fünf Milliarden Dollar soll das Projekt insgesamt kosten. Es ist davon auszugehen, dass ein Teil des Geldes von Sponsoren kommen soll, deren Namen bis heute jedoch nicht feststehen. Dies wäre aber sicherlich ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung im Bereich der Lithiumbatterien.

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