Video On Demand; wie viel MBit/s, wie viel Datenvolumen

Video On Demand ist eine feine Sache: Serien und Filme, meist zum monatlichen Festpreis, nach Wunsch auswählen und schauen, wann immer man möchte. Die eigene Lieblingsserie ohne Werbung schauen zu jeder beliebigen Uhrzeit, wie es am Besten in den eigenen Tag passt. Herrlich, oder?

Fein raus bei der Sache sind alle, die eine echte DSL Flatrate haben und im eigenen WLAN streamen. In fast allen Fällen kann es einem hier egal sein, wie viel Datenvolumen anfällt. Nicht ganz egal ist es aber, welche Download Geschwindigkeit man hat.

Download Geschwindigkeit für Video On Demand

Die Download Geschwindigkeit für Video On Demand sollte mindestens 2 MBit/s betragen, wobei es auch mit weniger gehen kann zu Lasten der Qualität. 3 MBit/s kann man etwas für Standard SD Qualität ansetzen, so um die 6 MiBt/s für HD Qualität. Dies sind zumindest so ungefähr die Richtwerte.

Download Volumen (Verbrauch) bei Video-On-Demand

Deutlich schwieriger ist die Frage nach dem Download Volumen, die anfallen, wenn man einen Film/Serie schaut, da dies auch stark von der Ausgangsqualität des Materials abhängt. Nach meinen Erfahrungen fielen bei einem Film, denn ich mit DSL via Funk (max. 6-7 MBit/s) geschaut habe, bei einem 2 Stunden Film etwa 500 MByte an (In Kombination mit einer Wii/Instant Video von Amazon).

Beim Genuss einer Serie über PC mit Silverlight Modul waren es aber auch schon mal gut 400 MByte in 30 Minuten. Normalerweise fielen bei uns für Filme / Serien (vielleicht 1x täglich) im Monat gut 20 GByte an.

Bei HD wiederum kann man schon mal gut 5-6 GByte pro Film rechnen, wenn dieser gut 2 Stunden braucht.

Wie gesagt, dies alles hängt auch immer von der Qualität des Ausgangsmaterials ab.

Fazit: Video-On Demand mit typischen Übertragungswegen

  • Mit einer echten DSL Flatrate mit mindestens 2 MBit/s braucht man sich keine Sorgen zu machen und kann Video-On-Demand zumindest in SD Qualität problemlos genießen.
  • Mit funkbasierten LTE-Festnetz Ersatz Tarifen wird man nicht weit kommen, es sei denn man profitiert von den 30 GByte Extra Volumen, welches Nutzer von DSL via Funk erhalten, die diesen Tarif vor dem 05.12.2013 gebucht haben. Hier geht schon etwas Vergnügen, kommt aber auch darauf, was die übrigen Familienmitglieder so im Internet machen 😉 Die Gesamtnutzung macht es hier, was einem verbleibt, wenn man Video On Demand nutzen möchte. Grundsätzlich möglich, aber eingeschränkt. Die Geschwindigkeit als solches sollte meistens kein Problem sein, oft ist LTE ja auch schneller als normales DSL. Allerdings sind LTE Verbindungen auch wackliger…, was durchaus auch mal zu Problemen führen kann.
  • Mobilfunk: nun, außer man hat einen sehr teuren Tarif, kann man die Video On Demand Nutzung mit einem Mobilfunk Tarif meist vergessen, das Datenvolumen gibt es einfach nicht her.

Zumindest bei Amazons Instant Video kann man die Download Geschwindigkeit nicht selber beeinflussen. Der Dienst regelt dies automatisch und passt sich auch bei einbrechender Rate selbsttätig an. D.h. die Qualität kann durchaus auch während eines Filmes mal schwanken, was bei Funk – basierten Leitungen natürlich wahrscheinlicher ist als bei recht konstanten DSL Verbindungen.

Weitere Artikel zur Serie „Video On Demand“

Was gibt es Neues bei Amazon Instant Video?

Erfahrungsbericht Amazon Instant Video

Werbung
Werbung

Verwandte Themen:


Sorry! Unser Kommentarfunktion ist vorübergehend geschlossen.