Server selbst kaufen oder online mieten? Das sind die Vor- und Nachteile

Die Auslagerung in die Cloud schreitet voran und umfasst mittlerweile alle Bereiche. Selbst Hardware muss vom Nutzer nicht mehr zwangsläufig selbst gekauft werden, sondern kann als Fernzugriff gemietet werden. Ob dieser Weg immer der beste ist, muss jedoch individuell beurteilt werden.

Der Server an sich: Bis heute ein zentraler Faktor

Der klassische Server ist eine Art technische Institution mit stolzer Geschichte. Er steht sinnbildlich für die Ära vernetzter Computer und großer Datenmengen. Und aufgrund rasant wachsender Datenmengen weltweit ist sein Stellenwert höher als je zuvor. Dementsprechend groß ist auch das Angebot: Ebenso zahlreich wie die Server-Varianten sind auch die dazu passenden Schränke, sodass Kunden stets Zugriff auf eine maßgeschneiderte Lösung haben.

Diese hat nämlich auch heute noch, in Zeiten von IaaS (Infrastructure as a Service), ihre Vorteile. Das betrifft zum Beispiel den Datenschutz: Wer eigene Server besitzt, gibt seine Daten (und deren Sicherheit) nicht in fremde Cloud-Hände – bei sensiblen Informationen ist das umso wichtiger. Darüber hinaus stellt Hardware im eigenen Besitz ein wertvolles Kapital dar, auch wenn der Wertverfall (wie bei allen Technikprodukten) relativ hoch ist.

Miet-Server aus der Cloud bedeuten Komfort

Cloud Server

© Nmedia – Fotolia.com

Dem gegenüber stehen die Cloud-Server, die ebenfalls einige Stärken vorweisen können. So bedeuten sie für den Kunden einen denkbar niedrigen Aufwand: Der Server muss nicht gekauft und eingerichtet werden, sondern kann direkt in Betrieb genommen werden und benötigt dafür nicht einmal Platz im Unternehmen.

Auch im laufenden Betrieb erweisen sich Cloud-Server als praktisch. Denn auch die Wartung wird vom Anbieter übernommen; Kunden müssen sich also nicht mehr selbst um technische Probleme kümmern und dieser Faktor spart sowohl Zeit als auch Geld. Die Effizienz von Cloud-Servern steht also außer Frage; im Gegenzug kommt jedoch das erwähnte Risiko ins Spiel. Nicht jedes Unternehmen möchte für seinen Datenzugriff auf einen externen Anbieter angewiesen sein und das Risiko eines Missbrauchs ist bei bekannten Anbietern zwar denkbar gering, aber immer noch größer als beim hauseigenen Server.

Welcher Weg der richtige ist, hängt also von verschiedenen Aspekten ab. Nicht zuletzt die eigene Einstellung bzw. das Sicherheitsgefühl bezüglich der neuen Lösungen spielt eine Rolle bei der Entscheidung. Das Internet der Dinge hat seinen Höhepunkt schließlich noch lange nicht erreicht und damit gehen weiterhin große Veränderungen einher, die auf viele Nutzer zunächst befremdlich wirken können. Aus unternehmerischer Sicht gilt es jedoch, auch Chancen und Nutzen genau zu betrachten. Cloud-basierte Arbeitsprozesse haben bereits gezeigt, wie hoch der Mehrwert sein kann.

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