Einfache Tipps für mehr Sicherheit beim Online-Banking

Online Kauf mit Krreditkarte

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Für 24% aller Internetnutzer heißt Bank Online-Banking pur, so die Zahlen einer Umfrage unter 1.009 Bundesbürgern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Tatsächlich kann man fast alle Bankangelegenheiten via Überweisungen, Kontoabfrage etc. online erledigen, nur noch in speziellen Angelegenheiten ist der Gang in die Bank erforderlich.
Online-Banking ist ja auch in der Tat bequemer, spart Zeit und Stress und ist zudem 24 Stunden verfügbar.

Grundvoraussetzung zur möglichst sicheren Verwendung von Online Banking sind natürlich einige Voraussetzungen, hier ein paar einfache Tipps und Hinweis.

Einfache Tipps für mehr Sicherheit beim Online-Banking

  • Kein Online Banking mit offenen WLAN Hotspots, gegebenenfalls sollte man eine VPN-Lösung nutzen
  • Vermeiden, dass Dritte einem bei der Verwendung von Online-Banking beobachten können, insbesondere bei der Eingabe von Passwörtern, PIN etc. mit der Tastatur
  • Installation einer guten Internet Sicherheitssoftware. Nach meiner Meinung sollte diese bevorzugt aus dem EU-Raum stammen. Diese Software sollte, wie z. B. Bitdefender, nicht nur automatisierte Virenscans ausführen, sondern auch eine Prozessüberwachung auf auffällige Programmaktivitäten bieten. Wie bei Bitdefender ist ein Surfschutz / Phishing Schutz bei aktuellen Internet Sicherheitsprogrammen normalerweise inklusive. Aktuelle Browser ergänzen diesen Schutz durch zusätzliche Filter und weitere Sicherheitsmaßnahmen.
  • Kein Speichern von Pins, Passwörtern etc. auf dem eigenen Computer. Wie auch beider aktiven Nutzung eines Banking-Portals ist das eigene sicherheitsbewusste Verhalten von zentraler Bedeutung. Viele Banken erlauben es, eigene Passwörter zu vergeben. Logischerweise sollte man hier auf sichere Passwörter mit Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und wenn möglich Sonderzeichen setzen. Das Passwort sollte möglichst wenig Sinn ergeben und möglichst keinen echten Begriff darstellen. Sensible Daten sollten nicht auf dem eigenen PC gespeichert werden.
  • Ein aktuelles Betriebssystem und aktuelle Browser, aber auch andere Programme mit Sicherheitsrelevanz sollten selbstverständlich sein.
  • Sofern ein Router im Heimbereich zum Einsatz kommt, sollte man natürlich auch hier darauf achten, dass auch dieser mit Sicherheitsupdates versorgt wird. Der Kauf eines Routers, von dem man weiß, dass der Hersteller hier sorgsam vorgeht, ist zu bevorzugen.
  • Weitere Verbesserungen der Sicherheit können erzielt werden, wenn man auf einen sicheren Browser zurückgreift wie z. B. Bitdefender SafePay. Dieser Browser bietet eine Art Sandbox und auch eine virtuelle Tastatur, die mit der Maus bedient werden kann, was Keylogger aussperrt.
  • Selbstverständlich sollte es zudem mittlerweile sein, dass man Bankadressen nicht aus E-Mails heraus anklickt, sondern manuell in die Adresszeile eingibt. Online-Banking URLs sollten keinen Platz in der Favoritenliste finden. Hier ist Handarbeit angesagt.

100% Schutz erhält man auch dann nicht, aber man kann Risiken deutlich minimieren, sofern man auch bei der allgemeinen Nutzung des PCs oder Smartphones bewusst vorgeht.

Wer einen Rechner übrig hat, kann auch ein eigenes minimalistisches System etwa mit Linux aufsetzen, auf dem potenziell gefährdete Programme und Frameworks kann nicht erst installiert werden. Da dieser Rechner auch nur gelegentlich zum Einsatz kommt und nicht zum allgemeinen Surfen verwendet würde, verringern sich hier auch Infektionsgefahren deutlich. Alternativ könnte man auch auf Live-Systeme zurückgreifen, welche z. B. per DVD gebootet werden.


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