Glasfaserkabel: ein kleiner Guide

Glasfaser gilt als das Kabel, wenn es um schnelle Datenübertragung geht. Im Vergleich zu Kupfer bietet es nicht nur den Vorteil der deutlichen höheren Übertragungsgeschwindigkeit, sondern auch, dass es nicht von elektromagnetischen Störfeldern beeinflusst wird. Gewonnen wird es aus Materialien wie Sand, Soda, Kalziumkarbonat und Magnesiumkarbonat, also Rohstoffe, die es anders als Kupfer reichlich gibt. Kupfer hat demgegenüber den Vorteil, dass es ein guter Stromleiter ist.

Glasfaserkabel ganz kurz erklärt

Glasfaserkabel

© xiaoliangge – Fotolia.com

Glasfaserkabel besteht aus einem Lichtwellenleiter aus Quarzglas- oder Kunststofffaser, welcher Licht einer bestimmten Wellenlänge leitet. Die Lichtstrahlen werden im Kabel immer wieder zurückreflektiert, wodurch der „Transport“ ermöglicht wird. Vereinfacht ausgedrückt werden dabei Nullen und Einsen, also die Basis unserer IT-Welt als Lichtblitze gesendet. Dazu müssen elektronische Signale natürlich in Lichtsignale umgewandelt werden und wieder zurück. Licht klingt nach schnell, dazu die verlustfreie Übertragung, keine Störungsempfindlichkeit – all dies sorgt für die schnelle und nicht zuletzt sehr konstante Übertragung von Informationen auch über viele Kilometer hinweg. Im Internet- und Cloud-Zeitalter eine wesentliche Voraussetzung, damit das immer weiter steigende Datenvolumen auch entsprechend schnell transportiert werden kann.

Glasfaserkabel beim Provider

Die Vorteile sprechen für sich, entsprechend rüsten die großen Telekommunikationsanbieter ihre Netze immer weiter auf. Mitunter reicht das Netz direkt bis zum Abnehmer, meist aber wird (noch) nur ein Teil der Strecke über schnelles Glasfaser transportiert und die letzten Meter erfolgt dann noch über klassische Kupferkabel. Ein Faktor, den private Haushalte und auch kleine Unternehmen, meist auch nicht direkt beeinflussen können, da der Ausbau der Netze natürlich kostenintensiv ist. Neben dem Verlegen neuer Kabel kommen hier auch die Kosten für die Sende- und Empfangseinheiten dazu.

Anders sieht es natürlich im Haus aus bzw. im Unternehmen. Ebenso eventuell natürlich, wenn Unternehmen oder auch Gemeinden ihre eigenen Anbindungen aufbauen möchten, wenn Provider dies nicht leisten wollen. Bei der Inhouse-Verkabelung werden Etagen oder Abteilungen oder auch Gebäudeeinheiten, mitunter auch direkt bis zum Arbeitsplatz, vernetzt, um so für eine schnelle Datenverbindung besonders in Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen zu sorgen. Schnelle Datenverbindungen in Unternehmen sind im Zeitalter von Industrie 4.0 unverzichtbar.

Zur Umwandlung von Signalen von/zu Kupferkabel auf Glasfaserkabel benötigt man Wandler bzw. Medienkonverter, die elektrische Signale in optische (und umgekehrt) umwandeln. Dazu natürlich entsprechende Glasfaserkabel (LWL-Kabel = Lichtwellenleiter). Diese sind preislich in der Regel nicht wesentlich teurer als Kupferkabel. Die hohen Kosten für Provider ergeben sich eher aus dem Gesamtaufwand, von der Technik bis zur Verlegung.

Multimode-Glasfaser versus Singlemode-Glasfaser

Grundsätzlich zu unterscheiden sind hier Multimode-Kabel, die meist Inhouse bzw. für kürzere Strecken verwendet werden, und Singlemode-Kabel, welche bei größeren Strecken zum Einsatz kommen. Im Grundprinzip sind beide Varianten gleich aufgebaut, im Inneren die Faser ummantelt von einer Isolierschicht.

Monomode-Kabel haben aber einen kleineren Kern und erlauben nur eine Lichtart. Die Übertragung wird hier weniger gedämpft und das Signal kann sich schneller und weiter ausbreiten. Multimode-Kabel wiederum haben den Vorteil mehr Daten übertragen zu können, eignen sich aber eher für kürzere Strecken, ab ca. 1 km kommt es hier zu einer Signalverschlechterung.

Beide Kabeltypen sind nicht kompatibel miteinander, eine Verknüpfung würde zusätzliche Hardware und Aufwand erfordern.

Darüber hinaus gibt es die Kabel auch noch in unterschiedlichen Fasertypen, wobei bei Multimode Glasfaserkabel hier OM3, OM4 und OM5 als gängig und aktuell zu nennen wären, bei Singlemode OS1 und OS2.

Anwender, die sich für eine Glasfaser-Verkabelung interessieren, sollten bei der Auswahl auch darauf achten, ob das jeweilige Kabel für den reinen Innenbereich gedacht ist oder auch für den Außenbereich. Hier sollten diese einen witterungsbeständigen Außenmantel mit UV-Schutz aufweisen sowie einen Schutz gegen Feuchtigkeit und Nagerbisse.

Dies ist nur ein grober Überblick, es lohnt sich, wenn man daran denkt ein eigenes Glasfaser-Netz aufzubauen, sich daher vorab ausgiebig zu informieren bzw. sich von Anbietern bezüglich der verfügbaren Glasfaserkabel, Stecker und Medienkonverter und deren Unterschiede und Feinheiten zu informieren, um die beste Lösung für die eigenen Anforderungen zu finden.

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