Kaspersky Internet Security im Test – Installation

Kaspersky Internet Security gehört seit vielen Jahren zu den besten Sicherheitsprogrammen, um sich gegen Viren, Trojaner und Ransomware zu schützen. Bei Tests mögen die individuellen Platzierungen der Top Antivirus Programme variieren, aber ganz sicher trifft man mit Kaspersky eine sehr gute Wahl, wenn man sich sicher gegen Internet Bedrohungen schützen möchte. Überfällig also Kaspersky, in diesem Fall die Version Kaspersky Internet Security, mal unter die Lupe zu nehmen. Bei den Erkennungsquoten, da ich kein Virenlabor habe, verlasse ich mich auch auf Testergebnisse, diese sind aber bei Kaspersky recht eindeutig, meist erkennt Kaspersky 100% oder sehr nahe aller bekannten und unbekannten Bedrohungen. Mir geht es vor allem um die Benutzerführung, Performance und Möglichkeiten. Ich werde auch keinen Konkurrenzkampf zwischen verschiedenen Programmen dieser Art eröffnen, ich konzentriere mich vielmehr auf die empfehlenswerten Tools, die Wahl trifft der Leser für dann für sich.

Warum sich eine gute Internet Security Software lohnt

Eine gute Internet Security liefert heute aber mehr als nur die Erkennung von Schadsoftware in Dateien, vielmehr bietet sie einen Echtzeitschutz beim Surfen, überwacht den Speicher, USB-Ports, prüft startende Prozesse usw. und schütz so auch proaktiv. Eine der Gründe, warum ein guter professioneller Internet Schutz unverzichtbar ist und einer der Gründe, was die Qualitätsunterschiede bei diesen Tools ausmacht. Langjährige Erfahrungen, eine umfassende Sicherheitscloud und eine Spezialisierung heben die Top Programme nach wie vor von Basis-Lösungen ab.

In einem Artikel lässt sich nicht alles erzählen, daher splitte ich den Test in Installation und Bedienung / Einstellungen, abgerundet mit den Neuerungen der nächsten Version und natürlich Langzeiterfahrungen über die Zeit, sicherlich auch mal Tipps zur Benutzung.

Kaspersky Internet Security im Test – Installation

Als Privatanwender sind dabei vor allem folgende Versionen von Kaspersky interessant

  • Kaspersky Anti-Virus
  • Kaspersky Internet Security
  • Kaspersky Total Security

Kaspersky Internet SecurityDie Versionen unterscheiden sich im Leistungsumfang, den Basis-Schutz erhält man dabei zwar bereits ab der Anti-Virus Edition, aber ich würde doch mindestens zu Kaspersky Internet Security greifen, die auch Grundlage für diesen Test ist.

Der erste Schritt ist der Download einer Testversion, die man sich hier bei Kaspersky herunterladen kann. Persönlich empfehle ich, Software jeder Art und ganz besonders Internet Security Software möglichst immer direkt über Server des Anbieters herunterzuladen.

Zwei Internet Security Lösungen verschiedener Anbieter vertragen sich in der Regel nicht besonders. Daher sollte kein weiterer Schutz bereits installiert. Eine Ausnahme macht hier der Windows 10 Basis Schutz, da dieser automatisch deaktiviert wird, wenn man die Internetschutz Software eines Drittanbieters installiert. Im Zweifel kann man eine Testversion auf einem unbenutzten PC/Notebook installieren oder in einer VM-Umgebung. Möchte man sich, warum auch immer, von einem vorhandenen Internet Schutz trennen, so einfach vor der Installation von Kaspersky Internet Security diesen deinstallieren.

Der Download von Kaspersky Internet Security umfasst etwa 160 MByte. Abhängig von der Internetanbindung erfolgt der Download und die Installation der Software recht zügig. Bei der gesamten Installation von Kaspersky gab es bei mir keinerlei Probleme unter Windows 10.

Kaspersky Internet Security – die ersten Einstellungen

Ist die Installation angeschlossen, so meldet sich Kaspersky Internet Security mit einem ersten Dialog. Dieser enthält einige empfohlene Voreinstellungen wie im Screenshot zu sehen:

Kaspersky Internet Security - Empfohlene Voreinstellungen nach der Installation

Diese sind natürlich sinnvoll und können auch so beibehalten werden.

Hat man „Übersicht zu den Programmfunktionen ansehen“ nicht deaktiviert, so bekommt man eine kleine Übersicht in einem Fenster mit einigen wichtigen Funktionen wie zum Beispiel zum sicheren Browser für Finanztransaktionen. Kann man sich ruhig mal ansehen.

My Kasperky Benutzerkonto anlegen (optional)

Im nächsten Schritt besteht die Möglichkeit ein „My Kaspersky“ – Benutzerkonto anzulegen. Macht natürlich Sinn, wenn man sich bereits einigermaßen sicher ist, dass man Kaspersky Software erwerben möchte oder schon hat. Wer bereits einen Abo-Schlüssel bzw. Lizenzcode hat, der kann diesen nun auch bereits eingeben, man kann aber auch noch warten. Die Testversion läuft 32 Tage, man hat also durchaus Zeit.

Kaspersky Welcome

Nun kann man sich mit oder ohne Benutzerkonto (Überspringen) anmelden und bekommt Zugriff auf die Benutzeroberfläche von Kaspersky.

Aufgeräumte Benutzeroberfläche

Die Benutzeroberfläche von Kaspersky ist durchaus clever umgesetzt, denn sie beschränkt sich zunächst auf wesentliche Funktionen:

Dies macht es gerade dem Neueinsteiger und vielleicht auch technisch weniger versierten Anwendern sehr leicht sich in das Programm einzufinden. Die Funktion „Schutz für Kinder“, also Funktionen rund um die Sicherheit für Kinder (Zugriffe, Zeitbeschränkungen)  steht übrigens erst ab der Version Total Security zur Verfügung.

Kaspersky Internet Security Benutzeroberfläche

Es empfiehlt sich einen Blick an dieser Stelle auf „Details“ unter „Ihr Schutz ist aktiv“ zu werfen. Hier bekommt man konkrete erste Empfehlungen, wie man die Sicherheit des eigenen Gerätes erhöhen kann.

Möchte man seinen PC erst mal einer gründlichen Virensuche unterziehen, so legt man am Besten mit den Funktionen unter „Untersuchung“ los, vorher kann man auch gerne ein Datenbank-Update machen. Normalerweise muss man Datenbank-Updates aber nicht manuell anstoßen. Kaspersky verbindet sich natürlich mit seiner Sicherheits-Cloud und lädt Updates bzw. Signaturen-Infos etc. in festlegbaren Abständen automatisch herunter.

Die Benutzeroberfläche von Kaspersky ist sehr aufgeräumt, was gerade den ersten Start deutlich erleichtert. Aber klickt man auf „Weitere Funktionen“ oder besonders das Einstell-Icon (Zahnrad) links unten, so eröffnen sich einem eine Fülle von Optionen und Funktionen, auch m Kaspersky optimal an die eigenen Anforderungen anzupassen. Da dies sehr umfangreich ist, wird dies Bestandteil des nächsten Artikels sein.

Ich habe aber mal alle von Kaspersky getroffenen Einstellungen durch geschaut. Diese sind so gewählt, dass diese optimal an die Bedürfnisse eines normalen Anwenders angepasst sind. Alle wichtigen Sicherheitsfeatures sind zudem aktiviert, sodass man ab jetzt bereits optimal geschützt ist. Man kann sich also ruhig zurücklehnen und sich mit dem Feintuning Zeit lassen.

Zusammengefasst: Installation / erster Eindruck Kaspersky Internet Security

  • Die Installation von Kaspersky Internet Security ist absolut problemlos, sicherlich auch für absolute Einsteiger.
  • Das Anlegen eines Kaspersky Kontos war genauso unproblematisch wie die Lizenz-Aktivierung.
  • Die von Kaspersky getroffenen Voreinstellungen sind sinnvoll gewählt, sodass man nach der Installation bereits gut geschützt ist.
  • Die Benutzeroberfläche ist sehr aufgeräumt und Einsteiger-freundlich, bietet aber im Detail einiges zu entdecken, um Kaspersky dann individuell anzupassen

Auf dem nicht gerade neuen Test-Notebook lief Kaspersky recht problemlos, spürbare Performance-Verluste konnte ich nicht feststellen. Aber hier wird natürlich auch ein Dauer-Test mehr anzeigen, aber da hätte ich auf Aufhieb ein gutes Gefühl.

Der Gesamteindruck von Kaspersky, von der Installation bis zur ersten Sichtung der Funktionen ist sehr positiv, vor allem unproblematisch, sodass man hier sicherlich eine ganz gute Wahl trifft, wenn man ein gutes Internet Security Programm sucht und es Kaspersky sein soll. Soweit zum ersten Eindruck, im nächsten Teil gibt es dann mehr zu Funktionen und Einstellungen.

Mehr Informationen zu Kaspersky Lösungen für Privatanwender findet man hier bei Kaspersky, auch die Möglichkeit eine Testversion herunterzuladen.

Tipp: Die Version Kaspersky Internet Security gibt es aktuell hier bei Kasperky mit 30% Rabatt, wobei man unterschiedliche Laufzeiten / Geräteanzahl wählen kann und es jeweils 30% gibt.

Die Option Abo-Service kann man deaktivieren, allerdings muss man sich dann selber bei Ablaufen des gebuchten Zeitraums um eine Lizenzverlängerung kümmern. Man kann aber auch den Abo-Service zu jeder Zeit kündigen.

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