ESET für kleine und mittlere Unternehmen: Welche Cybersecurity-Lösung passt zu meinem Unternehmen?

Auch kleine und mittlere Unternehmen sind attraktive Ziele für Cyberkriminelle, weil sie häufig über wertvolle Daten verfügen, aber nicht immer über eine eigene IT-Sicherheitsabteilung. Aus Sicht von Cyberkriminellen werden kleine Unternehmen mitunter als leichter angreifbar gesehen,  aber auch für eher kleine Unternehmen gibt es Tools, um solche Gefahren abzuwehren.

Hier bietet auch die bekannten Internet Security Firma ESET mit ihren Business-Lösungen interessante Lösungen, die mehr als einenBlick wert sind. Das Angebot reicht  dabei vom einfach zu verwaltenden Schutz für kleine Unternehmen bis hin zu einer zentralen Cybersecurity-Plattform mit Endpoint Protection, Cloud-Sandboxing, Verschlüsselung, Schutz von Microsoft 365 und Google Workspace sowie Managed Detection and Response.

Aber welche ESET-Lösung ist für ein kleines oder mittleres Unternehmen tatsächlich sinnvoll?

Die Antwort hängt vor allem davon ab, wie viele Geräte geschützt werden müssen, ob Server und Mobilgeräte im Einsatz sind und wie viel Kontrolle beziehungsweise Automatisierung die eigene IT benötigt. Schauen wir uns das ESET Angebot ESET PROTECT – Proaktive Cybersecurity für kleine und mittlere Unternehmen im Detail an.

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Welche ESET-Lösungen gibt es für kleine und mittlere Unternehmen?

ESET unterteilt seine Business-Angebote im Wesentlichen in verschiedene Schutzstufen. Für kleinere Unternehmen kommt zunächst ESET Small Business Security infrage. Für Unternehmen mit höheren Anforderungen bietet ESET die ESET PROTECT Plattform mit verschiedenen Bundles an.

Die ESET PROTECT Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen sind für Unternehmen mit 5 bis 999 Geräten beziehungsweise Seats ausgelegt. Die zentrale Management-Konsole ermöglicht dabei die Verwaltung der Sicherheitslösungen über eine Oberfläche und kann sowohl cloudbasiert als auch On-Premises eingesetzt werden.

ESET Small Business Security: Der einfache Einstieg für kleine Unternehmen

Für wen ist ESET Small Business Security geeignet? Vor allem für kleinere Unternehmen, die ihre PCs, Macs, Smartphones und gegebenenfalls einen Windows Server absichern möchten, ohne eine umfangreiche Unternehmens-Sicherheitsplattform einrichten zu müssen.

ESET Small Business Security ist laut ESET für kleine Unternehmen mit etwa 5 bis 25 Geräten gedacht. Die Lösung kombiniert klassischen Malware-Schutz mit Funktionen wie Anti-Phishing, Ransomware-Schutz, sicherem Banking und Surfen, VPN sowie Verschlüsselungsfunktionen.

Die Verwaltung erfolgt über ESET HOME. Dadurch lässt sich der Sicherheitsstatus der geschützten Geräte zentral überwachen und der Schutz kann beispielsweise auch mit Mitarbeitern geteilt werden.

Interessant ist ESET Small Business Security deshalb insbesondere für kleinere Betriebe, Selbstständige und Unternehmen ohne eigene IT-Sicherheitsabteilung.

ESET PROTECT Entry: Der Einstieg in die professionelle Business-Security

Was bietet ESET PROTECT Entry? ESET PROTECT Entry ist der Einstieg in die zentral verwaltete Business-Security von ESET.

Im Mittelpunkt stehen Endpoint Security und Server Security sowie die zentrale Management-Konsole. Unternehmen können damit ihre geschützten Systeme zentral überwachen und Sicherheitsrichtlinien verwalten.

Damit unterscheidet sich ESET PROTECT Entry deutlich von einer klassischen Einzelplatzlösung. Die IT erhält eine zentrale Übersicht über die geschützten Systeme und kann Sicherheitsmaßnahmen unternehmensweit verwalten.

Für ein Unternehmen mit mehreren Arbeitsplätzen und einer eigenen IT-Verantwortung kann Entry deshalb bereits deutlich interessanter sein als eine reine Einzelplatzlösung.

ESET PROTECT Advanced: Mehr Schutz gegen moderne Angriffe

Wann lohnt sich ESET PROTECT Advanced? Wenn neben dem klassischen Malware-Schutz auch Ransomware, Zero-Day-Bedrohungen und der Schutz sensibler Unternehmensdaten stärker berücksichtigt werden sollen.

ESET PROTECT Advanced erweitert den Schutz unter anderem um Mobile Threat Defense, Cloud Sandboxing und Festplattenverschlüsselung. ESET beschreibt Cloud Sandboxing als zusätzliche Schutzschicht gegen bislang unbekannte beziehungsweise neuartige Bedrohungen.

Die Festplattenverschlüsselung ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil für Unternehmen. Geht beispielsweise ein Notebook verloren oder wird gestohlen, reicht der physische Zugriff auf das Gerät nicht automatisch aus, um auf die darauf gespeicherten Unternehmensdaten zuzugreifen.

Gerade bei Unternehmen, deren Mitarbeiter regelmäßig mit Notebooks außerhalb des Büros arbeiten, kann dieser zusätzliche Schutz sinnvoll sein.

ESET PROTECT Complete: Endpoint, Cloud und E-Mail zusammen absichern

Was bietet ESET PROTECT Complete? Complete richtet sich an Unternehmen, die neben den Endpoints auch Cloud-Anwendungen und weitere Bereiche ihrer IT-Infrastruktur absichern möchten.

Zum Schutzumfang gehören unter anderem Cloud Sandboxing, Cloud Workload Protection und der Schutz von Cloud-Anwendungen. Damit lassen sich beispielsweise Microsoft-365- und Google-Workspace-Umgebungen zusätzlich absichern.

ESET nennt für den Cloud-Anwendungsschutz unter anderem Exchange Online, OneDrive, Teams und SharePoint Online bei Microsoft 365 sowie Gmail und Google Drive bei Google Workspace. Auch Mailserver können über entsprechende Mail-Security-Funktionen geschützt werden.

Das ist ein wichtiger Punkt, denn die IT eines modernen Unternehmens besteht längst nicht mehr nur aus Windows-PCs. Daten liegen in der Cloud, Mitarbeiter arbeiten mobil und die Kommunikation läuft häufig über Microsoft 365 oder Google Workspace.

Eine Cybersecurity-Lösung sollte deshalb möglichst die gesamte digitale Arbeitsumgebung berücksichtigen.

Welche ESET PROTECT Lösung passt zu welchem Unternehmen?

Die Auswahl lässt sich vereinfacht so betrachten:

  • ESET Small Business Security: Für kleinere Unternehmen mit überschaubarer Geräteanzahl und dem Wunsch nach möglichst einfacher Verwaltung.
  • ESET PROTECT Entry: Für Unternehmen, die zentral verwaltete Endpoint- und Server-Security benötigen.
  • ESET PROTECT Advanced: Für Unternehmen mit höheren Anforderungen an Ransomware- und Zero-Day-Schutz, Verschlüsselung und mobile Sicherheit.
  • ESET PROTECT Complete: Für Unternehmen, die zusätzlich Cloud-Anwendungen, Mail und Cloud Workloads absichern möchten.
  • ESET PROTECT MDR: Für Unternehmen, die zusätzlich einen Managed Detection and Response Service mit Expertenunterstützung benötigen.

Die genaue Zusammenstellung sollte allerdings nicht ausschließlich anhand der Mitarbeiterzahl erfolgen. Entscheidend ist vielmehr, welche Systeme und Daten geschützt werden müssen und wie viel Sicherheitsmanagement das Unternehmen selbst übernehmen möchte.

Warum eine zentrale Management-Konsole für Unternehmen wichtig ist

Bei fünf oder zehn Computern kann man Sicherheitssoftware noch relativ einfach auf jedem Gerät kontrollieren. Bei 30, 50 oder 100 Geräten wird das schnell unübersichtlich.

Hier spielt die ESET PROTECT Konsole ihre Stärke aus. Sie dient als zentrale Oberfläche für die Verwaltung der ESET Sicherheitslösungen. Unternehmen können damit ihre IT-Umgebung überwachen und Sicherheitsrichtlinien zentral verwalten.

Die Konsole steht sowohl cloudbasiert als auch On-Premises zur Verfügung. Bei der Cloud-Variante entfällt beispielsweise der Aufwand für den Betrieb eines eigenen Management-Servers. ESET weist außerdem auf automatische Updates sowie den Wegfall von Wartungs- und Serverkosten hin.

Gerade für kleinere IT-Abteilungen kann das einen erheblichen praktischen Vorteil darstellen.

ESET schützt nicht nur Windows-PCs

Ein weiterer Punkt, der bei der Auswahl einer Business-Security auch schon mal übersehen wird: Die Geräteflotte eines Unternehmens besteht heute selten ausschließlich aus Windows-PCs.

ESET unterstützt im Business-Bereich unter anderem Windows, macOS und Linux bei Clients. Mobilgeräte mit Android, iOS und iPadOS können ebenfalls abgesichert werden. Auch Windows- und Linux-Server werden unterstützt.

Damit kann sich die ESET-Lösung an heterogene IT-Umgebungen anpassen.

Ransomware: Warum Unternehmen mehr als einen Virenscanner benötigen

Ransomware gehört zu den größten Risiken für Unternehmen. Dabei geht es nicht nur darum, dass ein einzelner PC mit Schadsoftware infiziert wird. Im schlimmsten Fall können Angreifer Unternehmensdaten verschlüsseln und ganze Arbeitsabläufe lahmlegen.

ESET setzt deshalb auf einen mehrschichtigen Sicherheitsansatz. Neben dem klassischen Schutz vor Schadsoftware kommen je nach Produktstufe unter anderem Verhaltensanalyse, Cloud Sandboxing und Ransomware-Remediation hinzu. Die Remediation soll dabei eine zusätzliche Absicherung bieten, indem verschlüsselte Dateien wiederhergestellt werden können.

Für Unternehmen ist dieser mehrschichtige Ansatz interessant, weil moderne Angriffe häufig nicht mehr mit einem einzigen klassischen Virenscanner zu bewältigen sind.

Was ist ESET MDR?

Was bedeutet MDR bei ESET? MDR steht hier für Managed Detection and Response. Dabei übernimmt nicht nur eine Software die Erkennung möglicher Angriffe, sondern ESET kombiniert technische Systeme mit menschlicher Expertise.

Das kann insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen interessant sein, die keine eigene Security-Operations-Abteilung betreiben können oder wollen.

ESET bietet MDR laut eigener Produktbeschreibung für Unternehmen jeder Größe an; für den KMU-Bereich ist der MDR-Service ab 25 Seats verfügbar. Der Dienst unterstützt bei der Erkennung, Analyse und Reaktion auf Sicherheitsvorfälle.

Damit verschiebt sich der Ansatz von „Wir installieren Sicherheitssoftware“ hin zu „Wir lassen unsere IT-Umgebung kontinuierlich überwachen und reagieren auf erkannte Bedrohungen“.

Auch Microsoft 365 und Google Workspace sollten geschützt werden

Viele kleine Unternehmen arbeiten heute fast vollständig mit Cloud-Diensten. Microsoft 365 oder Google Workspace enthalten zwar eigene Sicherheitsmechanismen, trotzdem kann eine zusätzliche Security-Ebene sinnvoll sein.

ESET Cloud Office Security ergänzt den Schutz für Cloud-Kommunikation und Zusammenarbeit mit Funktionen gegen Malware, Spam und Phishing sowie Cloud Sandboxing.

Damit wird deutlich, dass moderne Unternehmenssicherheit nicht beim Endpoint endet. Ein kompromittiertes Benutzerkonto oder eine manipulierte Cloud-Datei kann ebenso problematisch sein wie eine infizierte Festplatte.

Multi-Faktor-Authentifizierung als zusätzliche Schutzschicht

Ein weiterer Bestandteil des ESET-Portfolios ist ESET Secure Authentication. Die Lösung stellt eine mobilbasierte Multi-Faktor-Authentifizierung bereit und kann unter anderem VPNs, Remote-Logins und Webanwendungen absichern.

Gerade bei Unternehmen mit Homeoffice und mobilen Mitarbeitern ist MFA eine wichtige Ergänzung zur klassischen Endpoint-Security. Selbst wenn ein Passwort durch Phishing oder einen anderen Angriff bekannt wird, ist damit nicht automatisch der Zugriff auf geschützte Systeme möglich.

Ist ESET für kleine Unternehmen sinnvoll?

Ja, insbesondere dann, wenn die IT-Sicherheit nicht komplett in Eigenregie organisiert werden soll.

Der interessante Punkt bei ESET ist die Skalierbarkeit. Ein sehr kleines Unternehmen kann mit ESET Small Business Security relativ einfach einsteigen. Wachsen die Anforderungen, stehen mit ESET PROTECT Entry, Advanced und Complete unterschiedliche Ausbaustufen zur Verfügung.

Unternehmen müssen damit nicht zwangsläufig sofort eine komplexe Enterprise-Security-Infrastruktur aufbauen.

Wie viele Geräte kann ich mit ESET Business schützen?

Die ESET PROTECT Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen sind für 5 bis 999 Seats ausgelegt. Online können die Business-Bundles laut ESET für bis zu 99 Geräte erworben werden; für größere Umgebungen ist eine Abwicklung über den Vertrieb vorgesehen.

Interessant ist außerdem die flexible Nutzung der Seats. ESET erklärt, dass sich die Schutzplätze innerhalb eines gewählten Bundles beispielsweise auf Clients, Mobilgeräte und Fileserver aufteilen lassen. Dadurch muss nicht zwingend für jeden Gerätetyp ein eigenes Produkt gekauft werden.

ESET Business Security: Welche Lösung würde ich wählen?

Für einen sehr kleinen Betrieb mit wenigen Geräten würde ich zunächst prüfen, ob ESET Small Business Security ausreicht. Die Lösung ist vergleichsweise unkompliziert und deckt die wichtigsten Anforderungen kleiner Unternehmen ab.

Sobald mehrere Arbeitsplätze, Server oder eine heterogene Geräteflotte vorhanden sind, würde ich mir ESET PROTECT Entry genauer ansehen. Die zentrale Verwaltung wird mit zunehmender Gerätezahl immer wichtiger.

Bei Unternehmen mit mobilen Mitarbeitern, besonders schützenswerten Daten oder erhöhtem Ransomware-Risiko erscheint ESET PROTECT Advanced interessanter. Die zusätzlichen Funktionen wie Cloud Sandboxing, Mobile Threat Defense und Festplattenverschlüsselung können hier einen konkreten Mehrwert bieten.

Wer Microsoft 365 oder Google Workspace intensiv nutzt und neben den Endpoints auch Cloud-Anwendungen und Mail absichern möchte, sollte ESET PROTECT Complete in die engere Auswahl nehmen.

Und wenn im Unternehmen keine eigenen Security-Spezialisten vorhanden sind, kann ESET MDR eine interessante Ergänzung sein. Statt ausschließlich auf die eigene IT-Abteilung zu setzen, kommt damit ein Managed Detection and Response Service ins Spiel.

Fazit: ESET bietet mehr als klassischen Virenschutz

ESET hat sein Business-Angebot deutlich breiter aufgestellt als einen klassischen Virenscanner. Für kleine und mittlere Unternehmen reicht das Portfolio vom unkomplizierten Schutz einzelner Arbeitsplätze bis zu einer zentral verwalteten Cybersecurity-Plattform.

Besonders interessant ist die Möglichkeit, den Schutz schrittweise auszubauen. Endpoint Security bildet die Basis. Je nach Bedarf kommen Server-Schutz, mobile Sicherheit, Verschlüsselung, Cloud Sandboxing, Cloud- und Mail-Security, Patch-Management, EDR, MFA und schließlich MDR hinzu.

Damit lässt sich ESET grundsätzlich an unterschiedliche Unternehmensgrößen und IT-Strukturen anpassen.

Entscheidend ist deshalb nicht die Frage „Welchen Virenscanner soll ich kaufen?“, sondern vielmehr: Welche Systeme, Benutzer, Daten und Cloud-Dienste muss mein Unternehmen tatsächlich schützen?

Mein Tipp: Kleine Unternehmen sollten zunächst ihren tatsächlichen Schutzbedarf erfassen und anschließend prüfen, welche ESET-Produktstufe diesen Bedarf abdeckt. ESET bietet dafür auch eine eigene Auswahlhilfe sowie kostenlose Testmöglichkeiten für die Business-Lösungen an. Laut ESET kann die ESET PROTECT Plattform 30 Tage kostenlos und unverbindlich getestet werden.

ESET Cybersecurity für Unternehmen kennenlernen

Du möchtest wissen, welche ESET-Lösung zu Deinem Unternehmen passt? Auf der ESET-Webseite findest Du die verschiedenen Business-Pakete, Funktionen und Möglichkeiten zum kostenlosen Test.

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