Raspberry – der Kult Spaß für Elektronik Fans

Raspberry PiKlein und kultig, das ist der Raspberry Pi Mini-PC mit den vielen Möglichkeiten. Sicher ist es kein iPhone und es stehen auch nicht gleich tausende Schlange vor irgendwelchen Geschäften, dennoch hat sich in kurzer Zeit eine eigene Community nur um den kleinen Mini-PC gebildet und die Zahl der Raspberry Fans wächst. Eigentlich ist der Raspberry Pi so etwas wie der Gegenentwurf gegen perfekte und glatte Smartphones und Co. Für die etwas Älteren ist er vielleicht auch ein Stück Computer-Technik, der an die Anfänge erinnert, als es noch etwas zu entdecken gab, zum Experimentieren. Gäbe es ihn noch, den WDR Computerclub, so würde der Raspberry Pi ganz sicher einen großen Platz in fast jeder Sendung finden. Für die jüngeren ist der Raspberry Pi sicher eine Entdeckung, dass es noch mehr geben könnte als die perfekten Endgeräte, welche man sonst meist nutzt.

Scheckkarten große Platine mit vielen Anschlüssen

Der Raspberry Pi ist dabei nichts weiter als ein Scheckkarten großer Mini-PC, genauer gesagt eigentlich eine Platine, auf der aber alles Nötige und mehr vorhanden ist. Angeboten wird er in zwei Ausführungen, wobei man auf jeden Fall zum Modell B greifen sollte. Dieses kostet nur 10 Euro mehr, bietet aber gleich doppelt so viel RAM, nämlich 512 MB. Ebenso vorhanden ist ein 700 Mhz Prozessor Prozessor von ARM, 2x USB Anschlüsse, LAN-Anschluss, Video-Composite und HDMI – etwa zum Anschluss an den Heimfernseher. Bestellen kann man den Raspberry PI auf dieser Webseite (Kostenpunkt so um die 40 Euro für das bessere B-Modell).

Das war es bereits im Kern, Gehäuse, Tastatur oder Netzteil, dies muss man selber besorgen. Und genau hier fängt ja schon der Spaß an 😉 irgendwas hat man ja immer herumliegen, ein Gehäuse kann man sich selber basteln und beim Netzteil hat man bestimmt auch etwas von einem älteren Handy oder ähnlichen. Der Spaß am Basteln und am Ausprobieren ist ein Grund, warum der Raspberry PI so viele Freunde gefunden hat – es ist halt nicht alles fertig und lässt Raum für eigene Ideen.

An die USB – Anschlüsse des Raspberry Pi kann man eigentlich alles anschließen, was es so gibt: Tastaturen, Mäuse, externe USB-Festplatten, Kamera-Module, ISDN-Adapter, Bluetooth Adapter und vieles mehr.

Freiheit beim Betriebssystem: Linux Version, Android Beta oder auch fertige Media-Center

Auch für das Betriebssystem muss man (oder darf man glücklicherweise) selber sorgen, diese gibt es aber als kostenlose Downloads auf der Raspberry Foundation Webseite und in speziell für den Raspberry PI angepassten Versionen, meist, aber nicht ausschließlich, Linux – basiert. Das vom Hersteller empfohlene System, zumindest für den Start ist dabei Raspbian „wheezy“, was wohl im Kern auf Debian (Linux) basiert. Daneben gibt es aber auch weitere OS Varianten, wie etwa Risc OS. All dies kann kostenlos auf der Hersteller Seite heruntergeladen werden. Da der kleine Mini-PC natürlich keine Festplatte hat, installiert man die Images auf SD-Speicherkarten (empfohlenes Minimum ist 4 GByte). Auch hier gibt es passende Tools auf der Herstellerseite zum richtigen Kopieren der System – Image-Dateien. Auch ein Android basiertes Betriebssystem für den Raspberry ist mittlerweile in Entwicklung und man kann bereits eine Beta herunterladen. Mit den speziellen Betriebssystemen OpenELEC und Raspbmc steht sogar ein fertiger Media-Center zur Verfügung. Der große Vorteil hierbei ist auch, dass – wenn man sich einen Media-Center selber bastelt – mitunter auch mit ein wenig Programmiertalent man diese auch selbst weiter entwickeln kann.

Raspberry PI: Anwendungsmöglichkeiten fast beliebig

Der Hersteller des Raspberry Pi, die Raspberry Pi Foundation ist übrigens eine als gemeinnützig eingetragene Organisation in Großbritannien. Gebaut wurde der Raspberry PI dann auch nicht aus kommerziellen Gründen, sondern um Schulen / jungen Menschen ein günstiges Computer – Lernobjekt an die Hand zu geben, zum Programmieren lernen, und zur Auseinandersetzung mit der Elektronik.

Aber was jungen Leuten Spaß bereitet, kann auch „älteren“ Menschen Freude bringen, denn die Einsatzmöglichkeiten des Raspberry sind vielfältig:

  • Multimedia Server
  • Internet PC für TV
  • Musik Streaming
  • Datei-Server
  • Wetterdaten auswerten
  • Mediaplayer selber basteln
  • Kamerasteuerung/Überwachung
  • TK-Anlage
  • … nur ihre Fantasie setzt ihnen Grenzen 😉

Schaltbare Ein- und Ausgänge – für den Elektronik Bastler

Das Netz ist voll von begeisterten Elektronikbastlern, die die verrücktesten Sachen mit dem Raspberry gebastelt haben. Wer also nach Ideen sucht, der wird nicht lange danach suchen müssen. Erwähnen sollte man an dieser Stelle auch, dass der Raspberry schaltbare Ein- und Ausgänge hat, wo man etwa Relaiskarten per Kabel anschließen kann, die man etwa zum Abfragen diverser Sensoren nutzen kann oder zum Schalten externer Geräte – womit sich hiermit auch z.T. der Erfolg des Raspberry PI erklärt: der Spaß an der Elektronik, Messen, Steuern Regeln – die Möglichkeit Eigenes zu basteln, statt immer nur vorgefertigtes zu kaufen und dies alles für nur wenige Euros.

Wer also jetzt überlegt, was er denn mit so einem Mini-PC Platine anfangen könnte, sollte einfach mal im Netz suchen, was andere schon bewerkstelligt haben und die eigene Idee wird dann sicherlich schnell kommen. Angst muss auch keiner haben, denn es gibt bereits eine große Community im Netz, kommt man bei einer eigenen Idee ins Stocken, so finden sich genug Austauschforen, wo man um Hilfe bzw. Tipps fragen kann.

Raspberry: Für wenige Euros verdammt viel Spaß

Mit dem Raspberry Pi erhält man für wenige Euros ein Stück Erinnerung aus den Computeranfängen, welches man aber ganz modern nutzen kann, auch als Streaming Dienst, Medienserver oder Ähnliches. Der Name Raspberry lehnt sich so auch an die Tradition früherer Zeiten an, als Firmen gerne nach Früchten benannt wurden, womit sich der Kreis zum Beginn des Artikels beim Punkt Kult schließt (Apple ;))

Beim Raspberry Pi ist nichts vorgegeben, es gibt keine Beschränkungen – was man mit der kleinen Computerplatine für um die 40 Euro anfängt, hat man selber in der Hand und genau darin liegt der Spaß und der Grund für den Erfolg dieses Mini-PCs. Ob man ihn nun zur Ansteuerung komplexer Schaltungen verwendet, einfach als Medien-Server oder sich irgendwas Verrücktes eigenes bastelt, alles ist möglich, ganz sicher ist aber: wer einmal damit angefangen hat, der wird kaum noch zu stoppen sein 🙂 Macht einfach Spaß! Mehr Infos zum Raspberry findet man auch an dieser Stelle: raspberry-pi-kaufen.de, wobei die Blogseite sehr gut auch als Ideen-Ratgeber dienen kann.

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