Handy und Smartphone Nutzung nimmt zu, Risiken auch?

Das Handy, oder eigentlich heute eher das Smartphone ist für die meisten Anwender aus dem Alltag praktisch nicht mehr wegzudenken, und telefonieren ist nur ein Teil davon. Bargeldloses Zahlen ist ein großes Thema der näheren Zukunft, so plant Mastercard neuesten Meldungen zufolge etwa nicht nur die bargeldlose Zahlung per Smartphone, sondern auch die Implementierung von Sicherheitsmerkmalen, wie etwa Fingerabdrücke, um die Zahlungen dann auch sicherer zu machen.

Smartphone zunehmend erste Wahl für Nutzer

Internetnutzung, mal einen schnellen mobilen Preisvergleich, indem man mal eben einen Barcode eingescannt, zahlreiche Apps für praktischen jeden Zweck, vom Auffinden der günstigsten Tankstelle oder wo man ganz schnell eine Pizza bekommt, sind weitere Aspekte, die beliebt sind und auch immer beliebter werden. Nicht verwunderlich, dass vor allem das Smartphone dabei zunehmend die Wahl der Nutzer ist. Wie bereits eine Erhebung von comScore Data Mine vom März 2013 zeigt, siehe meinen Artikel hier, waren schon im Dezember 2012 51% aller mobilen (Telefon-) Endgeräte Smartphones. Eine weitere Erhebung von Statista zeigt, dass zwischen 2008 und 2012 die mobile Internetnutzung von 13% der Befragten in 2008 auf 58% in 2012 zugenommen hat. Eine der beliebtesten mobilen Nutzungen, dies zeigt wiederum eine Datenerhebung von comScore Data Mine ist dabei der Genuss von Video auf dem Smartphone. Während Deutschland bzw. in Deutschland lebende Nutzer normalerweise eher die hinteren Plätze belegen, wenn es um die Nutzung von Handys/Smartphones geht, so ist dies bei dem Wachstum der Videonutzung mit dem Smartphone dieses Mal anders, denn da führen deutsche Anwender beim Zuwachs mit 150% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Für die Details siehe Video Consumption via Smartphone is Increasing Rapidly in EU5 Countries.

Sinkende Preise durch Discount Tarife regen die Handy Nutzung ab

Geld sparenBei der Mobilfunknutzung bzw. den Handytelefonaten liegt Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Industrieländern aber eher hinten. Dabei zeigt eine Studie der Kommunikationswissenschaftlerin Kerstin Döring, siehe Studie belegt: Sinkende Preise = intensivere Handynutzung, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Preis und Nutzung gibt, was ja eigentlich auch nicht verwundert. Interessant für die eigene Tarifwahl dürfte aber sein, dass die Studie aufzeigt, dass Nutzer eines Discounter Tarifs seit Nutzung dieser günstigen Angebote, zwar mehr telefonieren, gleichzeitig aber auch weniger zahlen. In anderen Worten: je günstiger die Mobilfunkpreise sind, umso weniger Widerstand gegen eine intensivere Nutzung des Handys oder Smartphones gibt es, oder noch einfacher gesagt: umso günstiger, umso mehr wird telefoniert. Immerhin 68% gaben dann auch an, dass sie seit Nutzung eines Discount Tarifes weniger Kosten haben und 51% gaben an, dass sie seitdem mehr telefonieren, wobei zusätzlich auch 49% angaben, dass sie seitdem länger telefonieren.

Wenn Sie also bislang sich bei der Handynutzung sich zurückgehalten haben, obwohl sie dieses eigentlich gerne öfter nutzen würden, so könnte es darin begründet liegen, dass sie bisher den falschen Tarif haben und eben immer noch nicht einen richtig günstigen Mobilfunktarif gewählt haben. Ein Mobilfunk – Tarifvergleich wie bei Internetanbieter.com könnte hier ihr Problem lösen.

Mehr als Telefonieren: praktische Nutzungszwecke durch Apps

Die Nutzung von Internet oder auch Telefoniefunktion von modernen Handys und Smartphones ist verlockend und bietet neben Genussfunktionen wie die erwähnte Nutzung von Online Videos, aber auch viel praktischen Nutzen, natürlich auch für den Notruf oder Pannenruf, wenn unterwegs was passiert oder zum Beispiel die Nutzung einer App, mit der man per Smartphone unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln melden kann.

Risiko durch Handystrahlung?

Trotz aller Freude, Komfort und auch Sicherheitsfunktionen, die uns Handys und Smartphones bieten, bleibt allerdings auch ein gewisser Zweifel an diesen Endgeräten, der Verbraucher neben der Kostenfrage zumindest etwas verunsichert.
Neben der Frage der Internetsicherheit, Privatsphäre, ist hier besonders die potenzielle Gefahr durch Handystrahlung im Fokus. Bisher wurde dieses Risiko meist verneint bzw. wurden keine messbaren Nachweise dafür gefunden. Folgt man dem BioInitiative Report 2012, so gibt es wohl doch etwas Anlass zur Sorge, denn selbst wenn Grenzwerte an sich unterschritten werden, ergeben sich danach in vielen Fällen offensichtlich biologische Effekte. Handystrahlen führen tendenziell zu einer Erhitzung von Körpergewebe, normalerweise sollen Grenzwerte dabei festlegen, dass keine Schädigungen auftreten. Neue Studien, wie die vom israelischen Mediziner Yaniv Hamzany und Kollegen von der Universität Tel Aviv zeigen aber auf, dass es zu Veränderungen im Speichel bei Vieltelefonierern kommt, der auf oxidativen Stress hindeutet, dieser könnte theoretisch zu Genmutationen führen und infolge davon möglicherweise zur Krebsbildung. Wichtig dabei zu wissen ist, dass als Vieltelefonierer bereits Personen zählen, welche 8 Stunden im Monat telefonieren, wobei die meisten Personen der Kontrollgruppe aber deutlich mehr telefoniert hatten, siehe auch Krebs durch Handy-Strahlung? Forscher finden alarmierende Spuren im Speichel.

Warum nicht mehr sparen und trotzdem in Maßen nutzen?

Natürlich sind Studien immer mit einer gewissen Vorsicht zu sehen, auch untersuchen diese primär die Wirkung, die beim Halten des Handys direkt ans Ohr auftritt oder auftreten könnten, inwieweit eine Smartphone – Nutzung ohne Telefonieren ein Problem sein könnte, ist wiederum eine andere Frage.

Mobilfunkanbieter möchten natürlich, dass wir möglichst viel telefonieren. Wir Nutzer wiederum möchten natürlich möglichst wenig dafür bezahlen, und dafür gibt es insbesondere die verlockenden Discount Angebot und Tarifvergleichsanbieter.

Bei der Nutzung, auch wenn es billiger wird, wenn wir einen vernünftigen Tarif gefunden haben, sollte man aber vielleicht dennoch Vernunft an den Tag legen, also nicht nur telefonieren, weil Handy oder Smartphone halt vorhanden sind, sondern nur dann telefonieren, wenn es dafür auch wirklich einen Grund gibt. So belastet man seine Gesundheit nicht unnotwendigerweise und kann gleichzeitig auch noch sparen. Man kann ja auch einfach nur sparen, man muss ja nicht zwingend immer noch mehr telefonieren.

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