Die Ära der „KI-PCs“ ist angebrochen, und HP schickt mit dem OmniBook X Flip 16 ein echtes Flaggschiff ins Rennen. Das Besondere: Das Gehäuse ist identisch, aber im Inneren hast du die Wahl den neuesten Chip-Generationen von Intel (Lunar Lake) und AMD (Strix Point).
Zur Auswahl stehen hier:
- HP OmniBook X Flip 16-as0774ng mit Intel® Core™ Ultra 7 258V
- HP OmniBook X Flip 16-ar0772ng mit AMD Ryzen™ AI 7 350
Beide gibt es im Rahmen der HP Store Deal Days im Angebot, jeweils gut 200 Euro günstiger, wobei das HP OmniBook X Flip 16-ar0772ng aber allgemein gut 250 Euro günstiger ist, wobei die Intel Variante aber auch zum Beispiel deutlich mehr Datenspeicher zu bieten hat.
In diesem Artikel tauchen wir tief in die technischen Details ein. Welches Flip-Notebook bietet mehr Power für Kreative, und wer gewinnt das Rennen um die beste Akkulaufzeit?
Das gemeinsame HP OmniBook X Flip 16 Fundament: Luxus in 3K-OLED
Bevor wir zu den Unterschieden kommen, halten wir fest, was beide Modelle vereint. HP verbaut hier ein absolutes Traum-Display:
- 16 Zoll 3K-OLED Touchscreen: Mit 2880 x 1800 Pixeln und 120 Hz (VRR) ist das Bild knackscharf und extrem flüssig. Dazu 100 % DCI-P3 Farbraum-Abdeckung
- Vielseitigkeit: Dank des 360°-Scharniers verwandelt sich das Kraftpaket blitzschnell vom Laptop in ein Tablet oder ein Präsentations-Display (Tent-Mode).
Verarbeitung: Edles, sandgestrahltes Aluminium aus recycelten Materialien.
Die inneren Werte: Wer hat die Nase vorn?
Kommen wir zu den Kerndaten und vergleichen wir Intel- und AMD-Architektur.
1. Prozessor-Architektur: Effizienz vs. Multicore-Power
Hier scheiden sich die Geister.
Intel Core Ultra 7 258V: Intel hat bei dieser Generation (Lunar Lake) alles auf eine Karte gesetzt: Effizienz. Sie haben das Hyperthreading gestrichen, um den Stromverbrauch massiv zu senken. Der Clou: Der Arbeitsspeicher (32 GB) sitzt direkt auf dem Prozessor-Package. Das minimiert Wege und Latenzen.
AMD Ryzen™ AI 7 350: AMD bleibt seiner Linie treu und bietet mit 8 Kernen und 16 Threads (dank SMT) mehr parallele Rechenleistung. Wenn du Videos renderst oder komplexe Datenberechnungen durchführst, hat AMD hier leichte Vorteile bei der Rohleistung.
2. KI-Leistung: TOPS sind nicht alles
Beide Geräte tragen das Label „Copilot+ PC“, was bedeutet, dass sie lokale KI-Aufgaben wie Bildgenerierung oder Live-Untertitel ohne Cloud-Hilfe bewältigen.
AMD: Liefert stolze 50 TOPS (Trillions of Operations Per Second) über die NPU allein. Das ist aktuell der Spitzenwert für eine einzelne NPU.
Intel: Kommt auf 47 TOPS in der NPU, aber das gesamte System (CPU + GPU + NPU) ist extrem gut auf Intels OpenVINO-Standard optimiert. In der Praxis merkst du kaum einen Unterschied, außer dass Intel-KI-Anwendungen oft einen Tick sparsamer laufen.
3. Grafik & Gaming: Arc vs. Radeon
Integrierte Grafikkarten waren früher „Notlösungen“ – heute sind sie ernsthafte Gaming-Partner.
Die Intel Arc 140V im OmniBook ist ein echtes Biest. Mit 8 GB dediziertem Grafikspeicher (vom RAM abgezwackt) schlägt sie die AMD Radeon 860M in vielen Benchmarks knapp. Für kreative Workflows in Adobe Premiere oder DaVinci Resolve ist Intel aktuell die erste Wahl.
| Merkmal | HP OmniBook (AMD-Version) | HP OmniBook (Intel-Version) |
|---|---|---|
| Prozessor | AMD Ryzen™ AI 7 350 (8 Kerne / 16 Threads) | Intel® Core™ Ultra 7 258V (8 Kerne / 8 Threads) |
| KI-Leistung (NPU) | 50 TOPS (Fokus auf NPU-Power) | 47 TOPS (Fokus auf System-Effizienz) |
| Grafikkarte | AMD Radeon™ 860M | Intel® Arc™ 140V (8 GB) |
| Speicherplatz | 1 TB NVMe SSD | 2 TB NVMe SSD |
| Akkulaufzeit | Bis zu 11 Stunden | Bis zu 15 Stunden |
| RAM-Speed | 7500 MT/s | 8533 MT/s (On-Memory) |
| Anschlüsse | USB-C (40Gbps Signalrate) | Thunderbolt™ 4 (40Gbps) |
| Preis (UVP) | 1.249,00 € | 1.499,00 € |
Mein Fazit: Welches HP OmniBook X Flip 16 ist das richtige für dich?
Fassen wir noch mal zusammen
CPU-Rechenpower (Multicore): Sieg für AMD
Der AMD Ryzen AI 7 350 nutzt die neue Zen-5-Architektur. Auch wenn es die kleinere Version der 300er-Serie ist, bietet sie bei Multi-Thread-Aufgaben (Videoschnitt, Rendering, viele offene Tabs) meist mehr Rohleistung als der Intel 258V. Intel hat bei Lunar Lake auf Hyperthreading verzichtet, um Strom zu sparen, was die Multicore-Performance deckelt.
Grafik & Gaming: Unentschieden / Leichter Vorteil Intel
Die Intel Arc 140V ist aktuell eine der stärksten integrierten Grafikeinheiten auf dem Markt und schlägt die Radeon 860M in vielen Benchmarks knapp. Für Gelegenheitsspiele oder GPU-beschleunigte Filter ist Intel hier leicht im Vorteil.
Reaktionsgeschwindigkeit im Alltag: Intel
Der Intel 258V hat den Arbeitsspeicher (32 GB) direkt auf dem Chip-Package sitzen. Das sorgt für extrem niedrige Latenzen. Das System fühlt sich dadurch beim Öffnen von Programmen extrem „snappy“ an.
Das Intel-Modell (16-as0774ng) ist dein Favorit, wenn…
… du ein „Road Warrior“ bist. 15 Stunden Akkulaufzeit sind eine Ansage. Zusammen mit der 2 TB SSD und der exzellenten Arc-Grafik ist es das perfekte Gerät für Blogger, Video-Editoren und alle, die selten eine Steckdose sehen wollen. Es ist das rundere, modernere High-End-Paket.
Das AMD-Modell (16-ar0772ng) ist dein Favorit, wenn...
… du maximale Rechenpower pro Euro suchst. Für 1.249 € bekommst du ein fantastisches OLED-Convertible, das bei Multitasking-Aufgaben dank seiner 16 Threads sehr souverän agiert. Wenn 1 TB Speicherplatz für dich ausreichen und leichte Abstriche bei der Grafikleistung akzeptieren kannst, sparst du hier 250 €.
Beide HP OmniBook X Flip 16 Modelle, ob Intel oder AMD liefern die ein hervorragendes Display und eine sehr gute Detailausstattung.
Das HP OmniBook X Flip 16-as0774ng gibt es aktuell hier im HP Store für 1.499 Euro statt 1.699 Euro
Das HP OmniBook X Flip 16-ar0772ng gibt es aktuell hier im HP Store für 1.249 Euro statt 1.449 Euro











