Vision FX 3.0: KI-Bildgenerierung, Bildbearbeitung und kreative Transformation – Neu

Vision FX 3.0 ist eine KI-basierte Anwendung für die kreative Bildgenerierung, Bildbearbeitung und Transformation. Dabei geht das Programm deutlich über klassische Filter hinaus: Du kannst vorhandene Fotos und Grafiken mit natürlichen Spracheingaben verändern, ganz neue Bildideen entwickeln und auch aus einem Ausgangsbild zahlreiche Varianten erzeugen.

Interessant ist Vision FX 3.0 vor allem deshalb, weil die KI-Funktionen lokal auf dem eigenen Windows-PC ausgeführt werden. Deine Bilder und persönlichen Daten werden laut Hersteller nicht in der Cloud gespeichert. Gleichzeitig setzt Vision FX auf einen Einmalkauf ohne Abonnement und ohne Token-System.

Was ist Vision FX 3.0?

Vision FX 3.0, hier bei Corel erhältlich, ist eine eigenständige KI-Anwendung für die Erstellung und Bearbeitung von Bildern. Du kannst Fotos, Illustrationen, Designs, Renderings oder Concept Sketches als Ausgangspunkt verwenden und anschließend mit natürlich formulierten Anweisungen beschreiben, was Du daraus machen möchtest.

Dabei sind zwei Einsatzbereiche besonders interessant: Zum einen kannst Du ein vorhandenes Bild mit Hilfe der KI in eine neue kreative Richtung entwickeln. Zum anderen lassen sich Bilder gezielt bearbeiten, indem Du beispielsweise Farben, Stil oder einzelne Elemente veränderst.

Vision FX kann damit beispielsweise aus einem Foto eine Zeichnung, ein Aquarell, ein Comic oder eine andere künstlerische Variante erzeugen. Der Hersteller zeigt unter anderem Beispiele für Anime, CGI, Kohlezeichnungen, Comic-Stile, Low-Poly-Grafiken, Bleistiftzeichnungen und Aquarelle.

Vision FX 3

Kann Vision FX 3.0 auch komplett neue Bilder erzeugen?

Ja. Vision FX 3.0 kann über Texteingaben neue Bildideen generieren und ist nicht ausschließlich auf die Umwandlung bestehender Fotos beschränkt.

Der typische Workflow beginnt zwar mit einem vorhandenen Bild, einer Illustration oder einem anderen Ausgangsmaterial. Vision FX ist aber ausdrücklich darauf ausgelegt, über Keywords und Beschreibungen neue visuelle Varianten zu erzeugen. Dabei kannst Du beispielsweise eine bestimmte Bildstimmung, einen Stil oder eine kreative Richtung vorgeben.

Das bedeutet: Vision FX 3.0 lässt sich sowohl für Image-to-Image-Transformationen als auch für kreative KI-Bildgenerierung einsetzen. Genau diese Kombination macht die Software interessanter als einen einfachen KI-Filter.

Funktion und Zielgruppe: Für wen eignet sich Vision FX 3.0?

Vision FX 3.0 richtet sich an Einsteiger ebenso wie an Fotografen, Designer, digitale Kreative und Content-Ersteller. Laut Hersteller sind keine speziellen Kenntnisse im Bereich digitales Design oder professioneller Bildbearbeitung erforderlich. Die Benutzeroberfläche soll einen möglichst einfachen Einstieg ermöglichen.

Für Einsteiger ist insbesondere die Arbeit mit natürlichen Spracheingaben interessant. Statt komplizierte Masken oder zahlreiche Filter einzustellen, kannst Du zunächst beschreiben, welches Ergebnis Du erreichen möchtest.

Erfahrene Anwender erhalten dagegen zusätzliche Möglichkeiten zur Kontrolle. Dazu gehören beispielsweise Structure Guidance und Style Reference. Damit lässt sich besser festlegen, welche Elemente des ursprünglichen Bildes erhalten bleiben und welcher visuelle Stil für die Transformation verwendet werden soll.

Auch für kommerzielle Anwendungen kann Vision FX interessant sein. Der Hersteller nennt unter anderem Produktfotografie, Marketingmaterialien, Social-Media-Inhalte, Präsentationen und E-Commerce als mögliche Einsatzbereiche.

Was ist neu in Vision FX 3.0?

Vision FX 3.0 ist vor allem bei der KI-gestützten Bildtransformation und Bildbearbeitung deutlich erweitert worden. Hinzu kommen praktische Funktionen wie die automatische Hintergrundentfernung und Smart Crop. Außerdem wurde die Anwendung technisch und bei der Benutzeroberfläche weiterentwickelt.

KI-gestützte Bildtransformation

Eine der wichtigsten Neuerungen ist die KI-gestützte Bildtransformation. Vorhandene Fotos, Illustrationen, Designs, Renderings oder Concept Sketches können mit einfachen Textanweisungen in eine neue kreative Richtung entwickelt werden.

Du beschreibst beispielsweise, welchen Stil oder welche Veränderung Du Dir wünschst. Vision FX verarbeitet diese Vorgabe und erzeugt daraus eine neue Bildvariante. Dabei sollen wichtige Eigenschaften des Ausgangsbildes weiterhin kontrollierbar bleiben.

KI-Bildbearbeitung per Text-Prompt

Vision FX 3.0 kann bestehende Bilder auch gezielt per Text bearbeiten. Du musst also nicht zwangsläufig ein komplett neues Motiv erzeugen.

Der Hersteller nennt als Beispiele unter anderem das Ändern von Farben und Stilen sowie das Entfernen von Menschenmengen. Auch Veränderungen an Frisuren oder die virtuelle Neugestaltung einer Küche sind möglich.

Damit wird aus dem KI-Bildgenerator gleichzeitig ein Werkzeug für praktische Bildbearbeitung. Gerade für Anwender, die nicht jedes Detail manuell maskieren oder retuschieren möchten, kann das Zeit sparen.

Intelligente Hintergrundentfernung

Eine weitere Neuerung in Version 3.0 ist die intelligente Hintergrundentfernung. Vision FX kann den Hintergrund eines Bildes automatisch entfernen und daraus einen sauberen Freisteller erzeugen.

Das ist beispielsweise für Produktfotos, Online-Shops, Social-Media-Grafiken, Präsentationen oder Marketingmaterial interessant. Statt eine komplexe Auswahl zu erstellen und anschließend manuell zu maskieren, übernimmt die KI einen großen Teil dieser Arbeit.

Smart Crop

Mit Smart Crop kommt eine weitere Funktion hinzu, die den KI-Workflow vereinfachen soll. Vision FX erkennt automatisch das wichtigste Motiv beziehungsweise den relevanten Bereich eines Bildes und bereitet diesen für die KI-Transformation vor.

Der Vorteil: Die Bearbeitung kann gezielter auf den Bereich konzentriert werden, der tatsächlich verändert werden soll. Das ist besonders bei Fotos mit mehreren Bildelementen interessant.

Neue Benutzeroberfläche und Standalone-Anwendung

Vision FX 3.0 arbeitet jetzt als eigenständige Anwendung. Gleichzeitig wurde die Benutzeroberfläche modernisiert.

Damit ist Vision FX nicht mehr lediglich als Zusatzwerkzeug innerhalb eines anderen Bildbearbeitungsprogramms interessant. Du kannst die Anwendung eigenständig für KI-Bildgenerierung, Bildtransformation und KI-Bildbearbeitung einsetzen.

Structure Guidance

Structure Guidance soll dabei helfen, wichtige visuelle Elemente des Ausgangsbildes zu erhalten. Das ist vor allem dann interessant, wenn eine KI-Transformation stattfinden soll, ohne dass das ursprüngliche Motiv vollständig verändert wird.

Du kannst damit also stärker zwischen „komplett neu interpretieren“ und „bestehendes Bild kreativ verändern“ unterscheiden.

Style Reference

Mit Style Reference kannst Du ein Referenzbild verwenden, um den gewünschten künstlerischen Stil vorzugeben.

Das erweitert die Möglichkeiten gegenüber einer reinen Texteingabe. Statt ausschließlich zu beschreiben, wie das Ergebnis aussehen soll, kannst Du Vision FX zusätzlich eine visuelle Stilrichtung vorgeben.

Erweiterte KI-Modelle

Vision FX 3.0 bietet außerdem erweiterte KI-Modelle. Dadurch kannst Du abhängig vom jeweiligen Projekt das passende Modell auswählen.

Das ist besonders für erfahrenere Anwender interessant, die unterschiedliche Modelle ausprobieren und deren Eigenschaften für verschiedene Bildaufgaben nutzen möchten. Der Hersteller weist allerdings darauf hin, dass sich Modellgröße und Hardware-Anforderungen je nach verwendetem Modell unterscheiden können.

Batch Processing und mehrere Varianten

Batch Processing und die Möglichkeit, mehrere Varianten zu erzeugen, erleichtern das kreative Experimentieren.

Statt sich bereits nach dem ersten Ergebnis festlegen zu müssen, kannst Du verschiedene Varianten eines Ausgangsbildes erstellen und anschließend die beste Version auswählen oder weiterbearbeiten.

Kreative Presets

Für einen schnellen Einstieg stehen außerdem kreative Presets zur Verfügung. Sie können als Ausgangspunkt für unterschiedliche Bildstile dienen und sind besonders hilfreich, wenn Du zunächst mit Vision FX experimentieren möchtest, ohne eigene Prompts von Grund auf zu entwickeln.

Wie funktioniert Vision FX 3.0?

Die Bedienung lässt sich grundsätzlich auf drei Schritte reduzieren: Bild öffnen, gewünschte Veränderung beschreiben und Ergebnis erzeugen.

Du startest mit einem Foto, einer Illustration, einem Design, einem Rendering, einem Concept Sketch oder einem anderen Bild. Anschließend beschreibst Du in natürlicher Sprache, was Du verändern oder erzeugen möchtest.

Danach erstellt Vision FX eine oder mehrere Varianten. Diese kannst Du vergleichen, verfeinern und mit weiteren Einstellungen bearbeiten. Der Hersteller beschreibt genau diesen Workflow als „Open your image“, „Describe your vision“ sowie „Generate & refine“.

Welche kreativen Möglichkeiten bietet Vision FX?

Die Einsatzmöglichkeiten reichen von klassischen Stiltransformationen bis zu völlig neuen Bildideen.

Du kannst beispielsweise ein Porträt in einen Anime-Charakter verwandeln, aus einer Landschaft eine futuristische Welt machen oder ein Haustier in eine fantasievolle Figur verwandeln.

Auch klassische Kunststile lassen sich ausprobieren. Der Hersteller nennt beispielsweise Van Gogh, Dali, Impressionismus, Glasmosaik, Aquarell und Ölgemälde als mögliche Stilvorgaben.

Damit kann Vision FX sowohl als produktives Werkzeug als auch als kreatives Experimentierfeld eingesetzt werden. Gerade für die Entwicklung von Ideen ist es interessant, schnell unterschiedliche visuelle Varianten ausprobieren zu können.

Ist Vision FX 3.0 für kommerzielle Nutzung geeignet?

Ja, laut Hersteller darf mit Vision FX erzeugte Kunst auch kommerziell genutzt werden. Dazu zählen laut den Angaben auf der Produktseite unter anderem das Drucken, Verkaufen und Merchandising der erzeugten Werke.

Allerdings solltest Du dabei selbstverständlich die geltenden Nutzungsbedingungen sowie mögliche Rechte Dritter beachten. Gerade bei der Verwendung bestimmter Marken, Personen oder urheberrechtlich geschützter Inhalte kann die Situation unabhängig von der verwendeten KI-Software anders aussehen.

Arbeitet Vision FX 3.0 lokal oder in der Cloud?

Vision FX arbeitet lokal auf Deinem Gerät. Laut Hersteller werden Bilder und persönliche Daten nicht in der Cloud gespeichert. Damit unterscheidet sich die Anwendung von vielen webbasierten KI-Bildgeneratoren.

Für Fotografen, Unternehmen und Kreative kann das ein wichtiger Aspekt sein. Bilder müssen nicht für die Verarbeitung an einen externen Cloud-Dienst übertragen werden. Gleichzeitig hängt die Geschwindigkeit der KI-Verarbeitung stärker von der vorhandenen Hardware ab.

Welche Hardware braucht Vision FX 3.0?

Für Vision FX 3.0 werden mindestens 12 GB RAM und eine integrierte oder dedizierte GPU benötigt. Unterstützt werden Windows 10 und Windows 11 in der 64-Bit-Version. Außerdem sind mindestens 10 GB freier Speicherplatz vorgesehen, wobei zusätzliche Kapazität für installierte KI-Modelle erforderlich sein kann.

Für schnellere GPU-beschleunigte Ergebnisse empfiehlt der Hersteller 32 GB RAM. Bei NVIDIA wird eine GeForce RTX 20-Serie oder neuer mit mindestens 6 GB VRAM genannt. Alternativ werden Intel Arc beziehungsweise Intel Iris Xe sowie AMD Radeon RX 6000 oder neuer mit mindestens 12 GB VRAM unterstützt.

Gerade bei einem lokalen KI-Programm lohnt sich deshalb ein Blick auf die vorhandene Hardware. Ein aktueller Gaming-PC oder ein leistungsfähiges Notebook kann hier einen deutlichen Vorteil gegenüber einem einfachen Office-PC bieten.

Vision FX 3.0 ohne Abo und ohne KI-Tokens

Vision FX wird als Einmalkauf angeboten und benötigt laut Hersteller weder ein Abonnement noch Tokens. Das ist ein interessantes Gegenmodell zu vielen Cloud-KI-Diensten, bei denen die Nutzung über monatliche Kontingente oder Credits abgerechnet wird.

Wer regelmäßig Bilder mit KI erzeugen oder bearbeiten möchte, kann dadurch besser kalkulieren. Gleichzeitig entfällt die Frage, wie viele Generierungen noch im monatlichen Kontingent enthalten sind.

Vision FX 3.0: Mein Fazit

Vision FX 3.0 ist eine interessante lokale KI-Lösung für alle, die Bilder nicht nur mit Filtern verändern, sondern mit generativer KI kreativ bearbeiten und neu interpretieren möchten.

Die eigentliche Stärke liegt für mich in der Kombination verschiedener Funktionen. Du kannst bestehende Fotos und Grafiken transformieren, Bilder per Prompt bearbeiten, kreative Varianten erzeugen, Hintergründe automatisch entfernen und mit Style References sowie Structure Guidance stärker Einfluss auf das Ergebnis nehmen.

Mit Version 3.0 wird Vision FX zudem deutlich eigenständiger. Die neue Benutzeroberfläche, der Standalone-Betrieb, Smart Crop, Hintergrundentfernung, zusätzliche KI-Modelle und Batch Processing machen die Anwendung vielseitiger.

Interessant ist Vision FX 3.0 damit für eine recht breite Zielgruppe: vom Einsteiger, der seine Urlaubsfotos oder Porträts kreativ verändern möchte, über Fotografen und Content-Ersteller bis hin zu Designern und Anwendern, die KI-Bilder für eigene Projekte benötigen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die lokale Verarbeitung. Wer seine Bilder nicht für jede KI-Bearbeitung in eine Cloud hochladen möchte, bekommt mit Vision FX einen anderen Ansatz. Allerdings sollte die vorhandene Hardware ausreichend leistungsfähig sein, insbesondere wenn Du die GPU-Beschleunigung und anspruchsvollere KI-Modelle nutzen möchtest.

Unterm Strich ist Vision FX 3.0 weniger ein klassischer Bildfilter als vielmehr ein lokales KI-Werkzeug für Bildgenerierung, Bildtransformation und intelligente Bildbearbeitung.

Mehr Informationen und die aktuelle Version findest Du direkt beim Hersteller 

Vision FX 3.0 kurz erklärt

Was ist Vision FX 3.0? Vision FX 3.0 ist eine eigenständige KI-Anwendung für Bildgenerierung, Bildtransformation und KI-gestützte Bildbearbeitung.

Kann Vision FX neue Bilder erzeugen? Ja. Vision FX kann kreative Bildvarianten auf Basis von Keywords und Beschreibungen erzeugen und vorhandene Bilder transformieren.

Was ist neu in Vision FX 3.0? Neu sind unter anderem KI-Bildtransformation und KI-Bildbearbeitung, intelligente Hintergrundentfernung, Smart Crop, eine überarbeitete Benutzeroberfläche und der Standalone-Betrieb. Hinzu kommen Structure Guidance, Style Reference, erweiterte KI-Modelle, Batch Processing, mehrere Varianten und kreative Presets.

Arbeitet Vision FX lokal? Ja. Laut Hersteller bleiben Bilder und persönliche Daten auf dem eigenen Gerät und werden nicht in der Cloud gespeichert.

Benötigt Vision FX ein Abo? Laut Hersteller handelt es sich um einen Einmalkauf ohne Abonnement und ohne Token-System.

Für wen ist Vision FX 3.0 geeignet? Für Einsteiger, Fotografen, Designer, Content-Ersteller und alle, die Bilder mit lokaler KI generieren, verändern oder kreativ transformieren möchten.

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