Was ist Vector FX 2.0?
Vector FX 2.0 ist dabei eine eigenständige KI-Anwendung zur Erstellung von Vektorgrafiken. Du beschreibst beispielsweise mit einem Textprompt, was du erstellen möchtest, und Vector FX erzeugt daraus eine Vektorgrafik.
Ein Prompt wie „minimalistisches Berglogo mit Sonne, klare Linien, wenige Farben“ kann beispielsweise als Ausgangspunkt für ein Logo dienen. Ebenso sind Illustrationen, Icons, Cliparts, Muster oder andere grafische Elemente möglich.
Das Ergebnis lässt sich anschließend weiterbearbeiten und als SVG exportieren. Besonders interessant ist dabei die Kombination aus generativer KI und klassischen Vektor-Workflows. Die erzeugte Grafik ist nicht nur zum Anschauen gedacht, sondern kann weiter angepasst, skaliert und für unterschiedliche Ausgabemedien verwendet werden.
Was kann ich mit Vector FX machen?
Der praktische Nutzen von Vector FX liegt vor allem darin, dass du sehr schnell von einer Idee zu einer verwendbaren Vektorgrafik kommst. Statt eine Grafik komplett von Hand aufzubauen oder lange nach passenden Vektoren zu suchen, kannst du zunächst beschreiben, was du benötigst.
Das eröffnet unter anderem diese Einsatzmöglichkeiten:
- Logos und Markenideen: Erste Logoentwürfe, Symbole und grafische Elemente für Unternehmen, Projekte oder Vereine erstellen.
- Icons und Symbole: Eigene Icons für Websites, Apps, Präsentationen oder Dokumentationen generieren.
- Illustrationen: Vektorbasierte Illustrationen für Webseiten, Printprojekte, Bücher oder Social Media erstellen.
- Cliparts: Individuelle Motive erzeugen, die nicht aus einer klassischen Clipart-Sammlung stammen.
- Muster und dekorative Elemente: Grafische Muster und wiederkehrende Designelemente für Verpackungen, Printprodukte oder Webseiten entwickeln.
- Plotter- und Schneidemotive: Vektordateien für Plotter, Vinyl-Schneidegeräte und ähnliche Anwendungen vorbereiten.
- Lasergravur und CNC: Vektorgrafiken als Ausgangspunkt für Gravur-, Fräs- oder andere technische Anwendungen verwenden.
- Marketingmaterial: Grafische Elemente für Flyer, Anzeigen, Social-Media-Beiträge und andere Kommunikationsmittel entwickeln.
Gerade für kleine Unternehmen, Selbstständige, Designer und kreative Anwender kann das interessant sein. Du musst nicht für jede kleine Grafik ein komplettes Designprojekt starten. Vector FX kann zunächst einen Entwurf liefern, den du anschließend gezielt weiterentwickelst.
Der große Vorteil: Das Ergebnis bleibt ein Vektor
Genau hier unterscheidet sich Vector FX von vielen klassischen KI-Bildgeneratoren.
Ein normales KI-Bild besteht aus Pixeln. Wenn du es stark vergrößerst oder für einen professionellen Druck verwenden möchtest, stößt du irgendwann an Grenzen. Eine Vektorgrafik funktioniert grundsätzlich anders. Sie basiert auf Pfaden, Formen und Kurven und lässt sich deshalb ohne den typischen Qualitätsverlust eines Pixelbildes skalieren.
Vector FX erstellt vollständig editierbare SVG-Vektorgrafiken. Dadurch kannst du die Ergebnisse anschließend in einer Vektorsoftware weiterbearbeiten. Besonders naheliegend ist die Verwendung mit CorelDRAW, aber SVG ist ein weit verbreitetes Format und kann auch mit anderen geeigneten Grafikprogrammen verarbeitet werden.
Das macht Vector FX nicht nur zu einem Werkzeug für die Ideenfindung, sondern zu einem Bestandteil eines tatsächlichen Produktionsprozesses.
Vector FX arbeitet lokal auf deinem PC
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die technische Arbeitsweise, verarbeitet Vector FX die Generierung doch 100% lokal auf deinem Gerät. Die Anwendung benötigt also keine permanente Cloud-Verbindung, um deine Grafiken durch einen externen KI-Dienst erzeugen zu lassen.
Das kann insbesondere für Unternehmen und professionelle Anwender interessant sein, die nicht jedes interne Konzept oder jedes Ausgangsmaterial an einen externen Onlinedienst übertragen möchten.
Auch wirtschaftlich hat die lokale Verarbeitung einen Vorteil: Vector FX arbeitet ohne Abonnement und ohne verbrauchsabhängige Credits. Du kaufst die Software einmal und kannst sie anschließend ohne ein laufendes Creditsystem nutzen. Alles auf deinem Rechner und eben ohne Zensur, ohne Limitierungen. Wenn du 100 Durchläufe brauchst bevor du deine Wunschvektorgrafik bekommst, dann ist das ebenso und es ist möglich und dies ohne Zusatzkosten für die Durchläufe, was sich natürlich sehr schnell rechnet.
18 KI-Modelle in Vector FX 2.0
Vector FX 2.0 ist nicht auf ein einziges KI-Modell beschränkt. Über den integrierten Model Hub stehen 18 optimierte Modellvarianten zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem Flux.1 Schnell, Stable Diffusion 3.5 Medium, Segmind Stable Diffusion 1B und SDXL Turbo.
Das ist praktisch, weil unterschiedliche Modelle je nach Hardware, Geschwindigkeit und gewünschtem Ergebnis unterschiedliche Stärken haben können. Du kannst also experimentieren und herausfinden, welche Variante für deine konkreten Aufgaben am besten funktioniert.
Style-Presets machen den Einstieg einfacher
Nicht jeder möchte sich zunächst aber gleich intensiv mit Prompt Engineering beschäftigen. Genau dafür bietet Vector FX auch verschiedene AI Style Presets, mit denen sich beispielsweise Richtungen wie Logos, Icons, Cliparts, Muster oder Vektorillustrationen vorgeben lassen. Du musst also nicht jede gestalterische Eigenschaft in einem langen Prompt beschreiben.
Das macht Vector FX auch für Anwender interessant, die zwar wissen, was sie gestalten möchten, aber nicht unbedingt Erfahrung mit der Formulierung komplexer KI-Prompts haben und manchmal hat man es auch einfach nur eilig.
Vektoren nach der Generierung gezielt optimieren
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kontrolle über das Ergebnis. Vector FX bietet verschiedene Einstellungen, mit denen sich die erzeugte Vektorgrafik direkt beeinflussen lässt. Dazu gehören unter anderem Detailgrad, Glättung, Ecken, Farbvereinfachung, Formvereinfachung und die Komplexität der Pfade. Die Auswirkungen lassen sich dabei direkt nachvollziehen, ohne jedes Mal die komplette Grafik neu generieren zu müssen, was besonders hilfreich ist, wenn eine KI zwar grundsätzlich das gewünschte Motiv erzeugt, die Vektorgrafik aber noch zu viele Details oder unnötig komplexe Pfade enthält.
Für einen Plotter oder eine Lasergravur kann beispielsweise eine möglichst klare und reduzierte Struktur sinnvoll sein. Für eine Illustration darf die Grafik dagegen deutlich komplexer ausfallen.
Von der Idee zum fertigen Design
Der Workflow mit Vector FX ist vergleichsweise einfach:
Idee → Prompt oder Bild → KI-Generierung → Stil auswählen → Vektor optimieren → SVG exportieren → weiterbearbeiten.
Du kannst dabei nicht nur mit einem Textprompt starten. Auch ein vorhandenes Bild, eine Skizze oder ein Konzept kann als Ausgangspunkt dienen. Anschließend kannst du das Ergebnis über die Vektoreinstellungen weiter verfeinern und als SVG exportieren.
Das Interessante daran ist weniger die reine Geschwindigkeit der KI als die Möglichkeit, Ideen schnell in einen bearbeitbaren Produktionsbestandteil umzuwandeln.
Besonders interessant für CorelDRAW-Anwender
Wenn du bereits mit CorelDRAW arbeitest, fügt sich Vector FX besonders logisch in den Workflow ein. Vector FX ist eine eigenständige Anwendung und kann die erzeugten SVG-Dateien an CorelDRAW übergeben, wo du sie anschließend detailliert bearbeiten kannst.
Damit entsteht eine sinnvolle Arbeitsteilung: Vector FX übernimmt die KI-gestützte Erstellung eines Ausgangsentwurfs, während CorelDRAW für die professionelle Weiterbearbeitung, das Layout, die Typografie und die finale Ausgabe genutzt werden kann.
Das bedeutet auch: Du musst deine bisherige Arbeitsweise nicht komplett verändern. Vector FX kann vielmehr als zusätzliches Werkzeug in einen bestehenden Vektor-Workflow integriert werden.
Die erzeugten SVG-Dateien können aber natürlich auch mit anderen dafür geeigneten Grafikprogrammen weiterbearbeitet werden.
Für wen lohnt sich Vector FX?
Vector FX richtet sich nicht ausschließlich an professionelle Grafikdesigner. Die Anwendung kann überall dort interessant sein, wo regelmäßig individuelle Vektorgrafiken benötigt werden.
Für Grafikdesigner kann Vector FX die Ideenfindung und Erstellung von Ausgangsmaterial beschleunigen. Werbeagenturen und Marketingabteilungen können damit schnell grafische Varianten für Kampagnen entwickeln.
Für Druckereien, Werbetechniker und Beschriftungsbetriebe ist insbesondere die Vektor-Ausgabe interessant. Motive lassen sich für Plotter, Schneideanwendungen, Beschriftungen oder andere Produktionsverfahren weiterbearbeiten.
Auch Selbstständige und kleinere Unternehmen können profitieren. Nicht jede benötigte Grafik rechtfertigt die Beauftragung eines Designers. Für einfache Symbole, Illustrationen oder erste Gestaltungsideen kann die KI einen Ausgangspunkt liefern, der anschließend angepasst wird.
Und natürlich eignet sich Vector FX auch für Hobbyanwender, die eigene Vektorgrafiken erstellen möchten, ohne sich zunächst intensiv mit der manuellen Konstruktion von Pfaden und Formen beschäftigen zu müssen.
Keine laufenden Credits: Einmal kaufen und nutzen
Ein Punkt, den ich bei Vector FX besonders interessant finde, ist das Lizenzmodell. Die Software wird als dauerhafte Lizenz angeboten. Es gibt kein monatliches Abonnement und nach Angaben des Herstellers auch kein Creditsystem, das die Anzahl der Generierungen begrenzt.
Das verändert die Kalkulation gegenüber vielen webbasierten KI-Diensten. Wenn du Vector FX regelmäßig verwendest, musst du nicht darüber nachdenken, wie viele Generierungen noch im aktuellen Kontingent enthalten sind.
Gerade bei einem Werkzeug, das zum Experimentieren gedacht ist, kann das ein wesentlicher Vorteil sein. Du kannst verschiedene Prompts, Modelle und Stile ausprobieren, ohne für jede zusätzliche Generierung ein separates Kontingent einplanen zu müssen.
Was benötigt Vector FX?
Vector FX 2.0 läuft unter Windows 10 und Windows 11 in der 64-Bit-Version. Als Mindestvoraussetzung nennt Corel unter anderem 16 GB RAM sowie einen aktuellen Intel-Core- oder AMD-Ryzen-Prozessor. Für schnellere Ergebnisse mit GPU-Beschleunigung werden 32 GB RAM und eine moderne NVIDIA-Grafikkarte mit 12 GB VRAM oder geeignete Intel-Hardware empfohlen.
Das ist ein wichtiger Punkt: Weil die KI lokal ausgeführt wird, spielt die vorhandene Hardware eine deutlich größere Rolle als bei einem reinen Cloud-Dienst. Ein leistungsfähiger PC kann deshalb den Workflow erheblich beschleunigen. Ein Notebook wie das HP OmniBook X Flip 16-ar0772ng oder noch ein bisschen mehr, siehe auch meinen Artikel hier „Lokale KI 2026: Welche Hardware brauchst Du für LLMs, Bildgenerierung und Video-KI„,
Vector FX 2.0: Was ist der eigentliche Nutzen?
Der eigentliche Nutzen von Vector FX liegt für mich nicht darin, dass die Software „irgendwelche Bilder mit KI“ erzeugen kann. Davon gibt es inzwischen viele Lösungen.
Interessanter ist die Kombination aus KI-Generierung, echter Vektorausgabe, lokaler Verarbeitung, umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten und einer dauerhaften Lizenz.
Du kannst mit einer relativ groben Idee beginnen und daraus Schritt für Schritt eine brauchbare Vektorgrafik entwickeln. Das spart vor allem dann Zeit, wenn du regelmäßig individuelle grafische Elemente benötigst, aber nicht jede Grafik komplett von Hand konstruieren möchtest.
Und weil das Ergebnis als Vektor vorliegt, endet der Workflow nicht bei der KI-Generierung. Die eigentliche Gestaltung kann anschließend in CorelDRAW oder einer anderen geeigneten Vektorsoftware weitergehen.
Vector FX 2.0 aktuell mit 50 Prozent Rabatt
Interessant ist Vector FX derzeit auch preislich. Der reguläre Preis liegt laut aktuellem Angebot bei 142,99 Euro. Aktuell wird die Software jedoch für 70,99 Euro inklusive Mehrwertsteuer angeboten – das entspricht einem Rabatt von 50 Prozent. Zusätzlich gibt es eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.
Gerade bei einer Software mit dauerhafter Lizenz ist das Angebot interessant, wenn du bereits konkrete Einsatzmöglichkeiten für KI-generierte Vektorgrafiken hast. Statt eines weiteren monatlichen KI-Abos erhältst du eine lokal installierte Anwendung, die du ohne laufende Credits nutzen kannst.
Vector FX 2.0 bei CorelDRAW ansehen
Mein Fazit zu Vector FX 2.0
Vector FX 2.0 ist vor allem dann interessant, wenn du nicht einfach KI-Bilder erzeugen möchtest, sondern bearbeitbare Vektorgrafiken für konkrete Projekte brauchst.
Die Anwendung verbindet Text-to-Vector-Generierung mit einer Reihe von Werkzeugen zur direkten Optimierung der erzeugten Pfade. Dazu kommen 18 KI-Modellvarianten, Style-Presets, SVG-Export, lokale Verarbeitung sowie ein Lizenzmodell ohne Abonnement und Credits.
Damit ist Vector FX weniger ein Spielzeug für gelegentliche KI-Experimente als vielmehr ein Werkzeug, das sich in einen bestehenden Design-Workflow integrieren lässt.
Besonders überzeugend finde ich den Ansatz für Anwender, die regelmäßig Logos, Icons, Illustrationen, Cliparts, Plotterdateien oder andere Vektorgrafiken benötigen. Die KI übernimmt dabei nicht zwingend den gesamten Designprozess. Sie kann vielmehr den aufwendigsten Teil am Anfang übernehmen: aus einer Idee schnell einen brauchbaren Vektorentwurf zu machen.
Genau darin liegt meiner Meinung nach die Stärke von Vector FX.















