Handel mit Nervenkitzel: CFD-Trading

Business man / Trader verfolgt Finanzmärkte

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CFD-Trading ist eine Möglichkeit, um auf Kursbewegungen von Aktien, Währungen, Staatsanleihen, aber auch Rohstoffen und speziellen Indizes zu spekulieren. Attraktiv, aber auch sehr spekulativ, ist CFD-Trading, da man mit vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz starten kann, da man nicht die volle Summe für die jeweiligen Devisen, Anleihen oder Aktien, sondern nur einen kleinen Prozentsatz des Gesamtwertes (etwa 1-10%) des jeweiligen Trades hinterlegen muss. Dieser Anteil ist der sogenannte Margin, der vom jeweiligen gewählten Basiswert abhängig ist. Trotzdem bewegt man mit diesem „kleinen“ Einsatz überproportional viel Kapital, der sich trotzdem 1:1 zum jeweiligen Basiswert entwickelt, was sich entsprechend in großen Gewinnen und Verlusten auswirken kann. Je niedriger der Marginsatz, umso größer der Hebel und umso größer eventuelle Verluste oder Gewinne.

Ein einfaches Beispiel für Chancen & Risiken beim CFD-Trading

Wie viel man verlieren und gewinnen kann, kann man bei einem Vergleich mit einem normalen Aktienkauf erkennen:

Normaler Aktienkauf:

Sie kaufen eine Aktie vom Wert von 1000 Euro, bewegt sich dessen Kurs um 1% nach oben, so liegt ihr Gewinn bei 10 Euro, bei einem Kursverlust von 1% liegt der Gewinn entsprechend bei – 10 Euro. D. h. weder erzielen sie (außer bei sehr großen Portfolios) sehr viel Geld, noch sind die Verluste dramatisch.

Jetzt bei einem CFD-Handel:

Liegt der Marginsatz bei 1% und damit der Hebel bei 100% bewegt man mit einer 1.000 Euro Investition 100.000 Euro, wovon 99% von der jeweiligen Handelsplattform, dem CFD-Broker aufgebracht werden, also 99.000. Ändert sich der Kurs nun um 1% nach oben, so liegt der Wert jetzt bei 101.000, womit man 1.000 Gewinn macht, aus den 1.000 am Anfang sind 2.000 geworden, also 100% Gewinn. Sinkt der Kurs aber um 1% so bedeutet dies andererseits einen Verlust von 1.000 Euro, womit aus dem Anfangskapital von 1.000 genau 0 (Null) Euro geworden sind, also ein Totalverlust.

Unterschiedliche Produkte können unterschiedliche Marginsätze mit entsprechend unterschiedlich großen Hebelwirkungen haben.

CFD-Trading ist wegen dieser Hebelwirkung daher äußerst spekulativ, d .h. man kann gleichermaßen große Gewinne einfahren als auch sehr große Verluste. Keinesfalls geeignet ist CFD-Trading daher für Anwender mit sehr dünner Kapitaldecke und ebenso wenig für Anwender mit nur sehr dünnen Wissen über Börsen, Aktien und Devisen.

Diese kurze Einführung deckt jetzt auch nur einen Bruchteil des Gesamtthemas ab, auf dem man sich auf Handelsplattformen wie CMC-Markets vertiefend informieren kann. Hier erfährt man auch mehr darüber, was es mit CFD short gehen oder CFDs long gehen, auf sich hat.

Zudem hat man hier die Möglichkeit ein CFD – Demo-Konto mit virtuellen Guthaben zu eröffnen, sodass man, wenn einem das Thema trotz des Nervenkitzels reizt, erste Erfahrungen machen kann, ohne dass man tatsächlich eigenes Kapital einsetzen muss.

Gute Handelsplattformen wie CMC-Markets bieten mit Tools zur Risikosteuerung, z. B. Trailing-Stop-Loss- und Take-Profit-Aufträge, genauso wie mit Live-Daten & Charts, die man zur Chart-Muster-Erkennung nutzen kann, mobilen Trading-Apps, eigene Analysen und vielen mehr auch ein umfassendes Rund-um-Paket. Mit Tools wie Stop-Loss-Order kann man dabei Verluste zumindest eingrenzen, wenn sich Kursbewegungen zu sehr zu den eigenen Ungunsten bewegen sollten.

Zu beachten ist auch, dass beim CFD-Trading auch diverse weitere Kosten anfallen können wie z. B. Finanzierungskosten beim Halten einer CFD-Aktienposition über Nacht.

Fazit: CFD-Trading – spekulativ mit Nervenkitzel

CFD-Handel ermöglicht es, mehr Geld zu bewegen als man eigentlich einsetzt, was zwar weniger Kapitaleinsatz bedeutet, aber auch durch die Hebelwirkung zu erheblichen Verlusten führen kann (aber natürlich auch zu entsprechenden Gewinnen), daher sollte man sich mit dem Thema nur beschäftigen, wenn man

  • ausreichend Eigenkapital hat
  • sich ausgiebig in das Thema eingearbeitet hat
  • Disziplin, Motivation und ein gutes Arbeitsmanagement hat
  • und man eine Testphase wie mit dem erwähnten Demo-Konto ausgeführt hat

Gerade letzteres ist hervorragend geeignet, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, dass man auch wirklich ausreichend Wissen und Gespür für dieses sehr spekulative Element mit dem dazugehörigen Nervenkitzel hat.

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