Warum PCs immer langsamer werden und was man dagegen tun kann

Wenn das Notebook Probleme macht

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Kauft man sich einen neuen PC mit einigermaßen aktuelle Technik, etwa aktuell mit einem Intel Core i5 oder einem AMD Ryzen 2500, so können alle normalen Aufgaben inklusiver durchaus anspruchsvollerer Technik durchaus flüssig durchgeführt werden. So war dies aber auch schon vor 5 Jahren mit einer Technik, die damals dem Niveau der angesprochenen Komponenten entsprochen.

Besitzer eines solchen PCs werden feststellen, dass in den meisten Fällen der PC über die Zeit immer langsamer wurde und das gleich Schicksal droht auch allen, die heute einen PC mit guter Technik kaufen.

Warum werden PCs immer langsamer?

Ein nicht wesentlicher Grund liegt darin, dass die Hardware sich nicht verändert, aber die Software darauf. Diese wird umfangreicher und verlangt dem PC immer mehr ab. Grundsätzlich könnte man hier entgegenwirken, indem man die verbaute Hardware erneuert. Letzteres ist aber bei Notebooks oft nur sehr eingeschränkt möglich, selbst Speichererweiterungen können sich schwierig bis unmöglich gestalten. Mit dem klassischen Desktop-PC sind die Möglichkeiten hier besser, aber mit unter kommt man um komplexe Austauschaktionen nicht herum. Nicht jedermanns Sache und oft auch nicht viel günstiger als gleich einen neuen PC zu kaufen.

Software einfrieren?

Als Alternative könnte man Software man teilweise einfrieren, sodass die Anforderungen nicht stetig steigen. Dies gestaltet sich jedoch schwierig mit Windows 10, dessen Aktualisierungsdrang ja kaum zu stoppen ist, außer man verbindet sich nie mit dem Internet. Schwierig wird es auch mit Internet Security Software, die auch ständig aktualisiert werden muss, um immer komplexeren Bedrohungen entgegenzuwirken.

Sorgfalt bei Software Auswahl und Software – Installationen

Man kann also den Zahn der Zeit nur schwer entgegenwirken, aber man kann einen kleinen Beitrag leisten, indem man z. B. sehr vorsichtig mit Software – Installationen ist. Grundsätzlich sollte man nur installieren, was man auch wirklich benötigt und tatsächlich einsetzen möchte. Möchte man Programme testen, so empfiehlt sich ein separates Testgerät oder eine virtuelle Umgebung. Nur von einem für gut befundene Software sollte letztlich auf dem Rechner landen.

Eine weitere Maßnahme ist es zu prüfen, ob es wirklich immer die komplexeste Software für einen Zweck sein muss oder reicht nicht eine genügsamere, die nicht ständig aktualisiert und komplexeste Bibliotheken installiert. Wer z. B. eine gute PDF-Bearbeitung sucht, der sollte vielleicht ein Programm wie Ashampoo PDF Pro statt bekannter und sehr großer Namen mit all ihrer Komplexität erwägen und man wird erstaunt feststellen, dass die kompaktere und übrigens auch günstigere Version deutlich mehr kann.

Software – Installationen hinterlassen Spuren und wen mir auch bis heute nicht 100% klar ist, warum dies so ist, so ist es doch so, dass dies mit der Zeit den Rechner verlangsamt. Hier empfehle ich den Einsatz von Uninstaller Tools wie Ashampoo Uninstaller 8, die deutlich effektiver als die Windows Bordmittel arbeiten und helfen einen Überblick zu behalten, was eigentlich auf dem System läuft.

Eine Zusatzmaßnahme ist es immer auch einen Blick auf das zu werfen, was im Hintergrund läuft. Also immer mal schauen, was sich über die Zeit oft ungefragt in den Startup Bereich so eingenistet hat. Ashampoo Uninstaller liefert hier auch ein Tool mit, aber man kann es auch mit Windows Bordmitteln machen. Tools sind nur meist komfortabler, mitunter aber auch gründlicher.

Grundsätzlich hilft

  • das regelmäßige Nutzen geeigneter Tools, damit nicht unnötig Programme im Hintergrund den Betrieb verlangsamen
  • eine sorgfältige Auswahl geeigneter Software, die ausreichend den Anforderungen des Nutzers entspricht und das System nicht unnötig belastet
  • auf willkürliche Installationen von Software verzichten. Lieber diese vorab auf einem reinen Testgerät oder in einer virtuellen Umgebung testen bevor man sich dafür entscheidet das Programm dauerhaft zu installieren

Das Löschen temporärer Dateien spart Speicherplatz und hilft natürlich dabei ein etwas sauberes System zu haben, mag auch einen Beitrag zur Sicherheit haben, wird in der Regel aber keine Performance-Verbesserungen bringen.

Nicht der Rechner an sich wird langsamer, vielmehr wird immer mehr von gleicher Hardware abverlangt. Man kann dies begrenzen, aber nie völlig aufhalten, was ja auch der Grund ist, warum wir ab und eben mal einen neuen Rechner kaufen.

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