Geofence

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Zur Sicherung von Eigentum und Baustellen werden meist schwere Zäune aufgestellt, diese sollen unbefugtes Betreten und möglichen Diebstahl verhindern. Zusätzlich können individuelle Bereiche auch virtuell eingezäunt werden, dies kann ergänzend zum klassischen Zaun oder stellvertretend stattfinden. Besonders in Gebieten, in denen das Errichten einer physischen Sicherung schwierig oder unmöglich ist. Solche virtuellen Zäune werden als Geofence bezeichnet, diese werden in einer App oder einer speziellen Software errichtet und überwacht.

Funktion Geofencing

Geofences können in jedem gewünschten Bereich und Radius vom Anwender gesetzt werden, sie fungieren als Trennung zwischen einem Standort und dem umliegenden Gebiet. Eine solche Sicherung dokumentiert, erkennt und meldet Bewegungen rund um den Zaun.

Geofencing mit GPS-Tracker

Die einfachste Methode, um diese virtuellen Zäune zu errichten, bietet ein GPS-Tracker. Dieser nutzt das Global Positioning System, ein weltweites Netz aus Satelliten, welches als Ortungssystem fungiert. Der Tracker muss hierzu mit einem mobilen Endgerät via App vernetzt werden, einige Anbieter verfügen auch über ein Online-Portal, für die Nutzung am Computer. Hier muss sich der Nutzer registrieren und den dazugehörigen Tracker in seinem Profil einbinden, nun kann er dort virtuelle Grenzen setzen und jederzeit anpassen. Die App und auch das Online-Portal zeigen jederzeit den aktuellen Standort des Trackers, dieser gilt als Ausgangspunkt für die Geonfences. Wer mehrere Geräte oder Fahrzeuge überwachen möchte, kann diese alle in das Netz einbinden und hat den perfekten Überblick.

Andere Möglichkeiten

Neben der Nutzung von GPS-Trackern haben sich auch RFID-Systeme etabliert, besonders in größeren Einrichtungen. Im Rahmen dieser Technologie werden Mitarbeiter oder auch hochwertige Maschinen mit RFID-Transpondern ausgestattet, diese dienen der Identifikation mit elektromagnetischen Wellen. So kann beispielsweise ein Produktionsgebäude mit dieser Technik eingezäunt werden, alle Personen, die das Gebäude betreten oder verlassen werden erfasst und dokumentiert. Dieser Geofence unterstützt zum Beispiel die Erfassung der Mitarbeiter, deren Arbeitszeit und dient als Diebstahlschutz für die teuren Maschinen.

Nutzung von Geofencing

Geofencing kann gewerblich, aber auch privat genutzt werden, Firmen haben die Möglichkeit den eigenen Fuhrpark und das Firmengelände einzugrenzen und zu überwachen. Im privaten Bereich kann der Garten oder das eigene Gebäude eingezäunt werden, wird der Sender an Personen oder im eigenen PKW angebracht, so kann jederzeit nachvollzogen werden, wann die festgelegte Grenze überschritten wurde.

Fuhrpark gesichert mit Geofence

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Vor- und Nachteile

Vor allem Firmen profitieren von dieser Technik, sie können teure Maschinen und Fahrzeuge zuverlässig schützen und überwachen. Jede Bewegung der vernetzten Geräte wird dokumentiert und kann abgerufen werden, speziell das Übertreten der virtuellen Grenze. Der Diebstahlschutz der vernetzten Geräte wird deutlich erhöht, jede Überschreitung des Geofences wird per E-Mail oder Benachrichtigung an das Empfangsgerät gesendet. Werden für diese Technik GPS-Tracker in den Fahrzeugen des Fuhrparks angebracht, so profitiert der Nutzer von den ausführlichen Daten zu jeder Fahrt, diese können ausgewertet und für Optimierungen genutzt werden.

Die Einrichtung eines solchen Systems ist immer mit Kosten für Anschaffung und Wartung verbunden, auch das zugehörige Online-Portal verursacht monatliche Kosten für die Nutzung und Bereitstellung der Daten. Je nach Vernetzung können regelmäßig viele Benachrichtigungen aufkommen, ebenso ist es wichtig, die hinterlegten Daten stets zu pflegen und anzupassen, um mit aktuellen Informationen zu arbeiten.

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