KI-Bilder aus Fotos erstellen: So wird dein eigenes Foto zum Kunstwerk

Du hast ein Foto, das eigentlich ganz gut aussieht – aber irgendwie fehlt noch etwas? Vielleicht möchtest du den Hintergrund verändern, aus einem normalen Motiv eine ganz andere Szene machen oder einfach ausprobieren, was sich aus dem Bild noch herausholen lässt. Dafür musst du nicht erst lernen, wie man in Photoshop mit dutzenden Werkzeugen und Ebenen arbeitet. Ist auch nicht jedem seien Sache mit so komplizierten Programmen zu arbeiten.

Das ist die Stelle, wo heute das Thema KI-Bildbearbeitung interessant wird: Du beschreibst einfach, was du aus deinem Foto machen möchtest, und lässt die Software daraus neue Varianten erzeugen. Vision FX 3.0 geht dabei einen interessanten Weg, denn die Bildverarbeitung findet lokal auf dem eigenen Windows-PC statt. Deine Fotos müssen also nicht für die Bearbeitung in eine Cloud hochgeladen werden.

Das macht Vision FX vor allem für Nutzer interessant, die unkompliziert mit KI-Bildbearbeitung experimentieren möchten und dabei ihre Bilder möglichst auf dem eigenen Rechner behalten wollen. Klar, KI hat auch seine kritischen Seiten, aber eben auch seine positiven und zu den positiven gehören sicherlich die Möglichkeiten der KI-basierten Bildbearbeitung, was auch weniger technisch versierten Anwendern ganz neue Möglichkeiten bietet.

Vision FX 3

Wie kann man mit KI mit Vision FX aus einem Foto ein neues Bild erstellen?

Mit Vision FX beschreibst du einfach, wie dein vorhandenes Foto verändert werden soll. Aus einem normalen Foto kann beispielsweise eine Illustration, ein Gemälde, ein Comicbild oder eine völlig neue Bildszene entstehen.

Der grundlegende Ablauf ist einfach:

  1. Foto oder anderes Ausgangsbild in Vision FX öffnen.
  2. Beschreiben, welche Veränderung gewünscht ist.
  3. Mehrere Varianten erzeugen und das Ergebnis verfeinern.

Das funktioniert nicht nur mit klassischen Fotos. Laut Hersteller können auch Illustrationen, Renderings, Konzeptzeichnungen und andere Bilder als Ausgangspunkt verwendet werden.

Welche Bilder lassen sich mit Vision FX verändern?

Die Möglichkeiten sind ziemlich breit. Ein Porträt kann beispielsweise in eine stilisierte Figur verwandelt werden. Ein Landschaftsfoto lässt sich in eine futuristische Szene umgestalten und ein Foto eines Haustiers kann zur Comicfigur oder zu einem fantasievollen Motiv werden.

Auch Farbgebung und Bildstil lassen sich verändern. Vision FX unterstützt unter anderem Stile wie Aquarell, Anime, Comic, Kohlezeichnung, Bleistiftskizze, Low Poly und CGI.

Das Interessante daran ist, dass du nicht auf eine einzige Vorlage festgelegt bist. Vision FX kann aus einem Ausgangsbild mehrere Varianten erzeugen, sodass du unterschiedliche Ideen ausprobieren kannst.

Kann man Vision FX einfach per Text steuern?

Ja, natürlich, denn lang lebe der Prompt :) Eine der wichtigsten Features von Vision FX 3.0 ist die KI-gestützte Bildbearbeitung über einfache Textanweisungen.

Statt zahlreiche Werkzeuge einzeln einzustellen, kannst du beispielsweise beschreiben, dass ein Bild einen anderen Stil erhalten, bestimmte Farben verwenden oder eine Szene verändert werden soll.

Das macht den Einstieg deutlich einfacher. Du musst nicht unbedingt wissen, welche technischen Werkzeuge für eine bestimmte Veränderung notwendig sind. Die gewünschte Änderung wird stattdessen in normaler Sprache beschrieben. Eine sehr viel natürlichere Art von Foto- und Bildbearbeitung für viele Anwender und so paradox es klingt macht KI so die Bildbearbeitung irgendwie auch menschlicher und letztlich ist der wahre Funke der Kreativität ja auch der Mensch, die KI setzt es nur um.

Wie stark verändert Vision FX das ursprüngliche Foto?

Das hängt davon ab, was du vorgibst. Vision FX kann relativ nah am ursprünglichen Motiv bleiben oder das Bild deutlich stärker verändern.

Gerade hier sind die Möglichkeiten zur Verfeinerung interessant. Vision FX 3.0 bietet unter anderem Structure Guidance und Style References. Mit einem Referenzbild lässt sich beispielsweise die gewünschte Stilrichtung vorgeben.

Dadurch kannst du stärker beeinflussen, in welche Richtung sich das Ergebnis entwickelt.

Kann Vision FX mehrere Varianten eines Bildes erzeugen?

Ja, Vision FX kann das (und noch viel mehr). Mehrere Variationen gehören zu den Funktionen von Vision FX 3.0. Das ist besonders praktisch, wenn die erste Ausgabe noch nicht genau dem eigenen Geschmack entspricht.

Statt das Ausgangsbild komplett neu zu bearbeiten, kannst du verschiedene Varianten ausprobieren und anschließend die interessanteste Version weiterentwickeln.

Gerade bei kreativen Aufgaben ist dieser Ansatz sinnvoller als die Suche nach einer einzigen perfekten Einstellung.

Was kann man mit KI-Bildern aus eigenen Fotos machen?

Die Einsatzmöglichkeiten reichen von privaten Experimenten bis zu kreativen Projekten. Denkbar sind beispielsweise:

  • Porträts in unterschiedliche Kunststile umwandeln
  • Familienfotos kreativ verändern
  • Haustierfotos in Illustrationen verwandeln
  • Landschaften neu interpretieren
  • Konzeptbilder und Moodboards erstellen
  • Social-Media-Grafiken vorbereiten
  • Illustrationen für eigene Projekte erzeugen
  • Ideen für Designs und kreative Arbeiten entwickeln

Vision FX nennt auch kommerzielle Einsatzmöglichkeiten. Nach Angaben des Herstellers dürfen mit Vision FX erstellte Werke grundsätzlich kommerzialisiert werden. Die jeweils geltenden Nutzungsbedingungen sollte man trotzdem beachten.

Ist Vision FX eine Cloud-KI?

Nein, Vision FX ist auf lokale Verarbeitung ausgelegt. Die Software läuft auf dem eigenen Windows-PC und laut Hersteller werden Bilder und persönliche Daten nicht in der Cloud gespeichert.

Das ist insbesondere für private Fotos oder geschäftliche Bilder interessant. Wer seine Bilder nicht für jeden KI-Dienst auf einen externen Server hochladen möchte, bekommt damit eine Alternative zu vielen browserbasierten Bildgeneratoren. Das spart auch Abo-Kosten, denn die gibt es bei Vision FX nicht und du kannst unlimitiert Bilder bearbeiten und generieren und teure Folgekosten, die deine Kreativität einschränken.
Datenschutz und keine Zensur, da lokal, gibt es noch als Bonus dazu.

Welche Hardware benötigt Vision FX?

Jede Erfolgsstory hat natürlich auch irgendwo seinen Preis und im Fall von Vision FX ist das die benötigte Hardware. Andererseits bieten das viele aktuelle Rechner ohnehin bereits. Vision FX läuft unter Windows 10 und Windows 11 mit 64 Bit. Als Mindestvoraussetzung nennt der Hersteller 12 GB RAM sowie eine integrierte oder dedizierte GPU und rund 10 GB freien Speicherplatz.

Für schnellere Verarbeitung mit GPU-Beschleunigung werden unter anderem 32 GB RAM und geeignete Grafikkarten von NVIDIA, Intel oder AMD empfohlen. Je nach verwendeten KI-Modellen können zusätzliche Anforderungen an RAM, VRAM und Speicher entstehen.

Das ist ein wichtiger Punkt: Lokale KI bedeutet zwar mehr Kontrolle über die eigenen Bilder, dafür muss der eigene PC die Berechnungen auch durchführen können.

Mein Fazit: Für wen lohnt sich Vision FX?

Vision FX 3.0 ist vor allem dann interessant, wenn du deine eigenen Fotos nicht einfach nur klassisch bearbeiten, sondern mit KI kreativ verändern möchtest. Die Kombination aus Texteingaben, verschiedenen KI-Modellen, Style References, mehreren Varianten und lokaler Verarbeitung macht die Software vielseitig.

Besonders spannend finde ich den Ansatz für Nutzer, die zwar mit KI-Bildern experimentieren möchten, aber nicht für jedes Foto einen Cloud-Dienst verwenden wollen.

Wenn du deine eigenen Fotos kreativ mit KI verändern möchtest, ist Vision FX eine interessante Lösung. Aktuell kannst du dir die Software direkt beim Hersteller ansehen.

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