SoftMaker Office statt Microsoft 365: Wie viel sparst du mit einem Einmalkauf?

Ein Office-Abo kostet auf den ersten Blick nicht besonders viel, auch wenn die Zeiten eines 50 Euro Abos längst vorbei sind. Mittlerweile sind schon mal 99 Euro pro Jahr oder mehr und aus diesen Beträgen werden über mehrere Jahre schnell mehrere Hundert Euro.

Gleichzeitig brauchst du vielleicht gar nicht alle Funktionen, für die du regelmäßig bezahlst. SoftMaker Office Professional 2026 setzt hier einen anderen Ansatz: Du kaufst die Software einmal für 149,95 Euro und kannst die erworbene Version dauerhaft nutzen, ohne jährlich neue Lizenzgebühren für dieses Officepaket bezahlen zu müssen. Wenn Dir der Umfang reicht, so kaufst du dieses Programm vielleicht sogar nur einmal im Leben oder zumindest nur einmal für eine lange Zeit.  So war das früher immer… da hätte niemand an eine Abo-Lösung gedacht und die Welt drehte sich auch ohne Clous-Speicher.

Doch lohnt sich so ein Wechsel wirklich, falls du im Moment mit Word, Excel und Co unterwegs ist? Microsoft 365 bietet schließlich ja auch nicht nur Word, Excel und PowerPoint, sondern auch OneDrive-Cloudspeicher, Zusammenarbeit über mehrere Geräte und zusätzliche Sicherheits- und KI-Funktionen.

So mancher hat aber in den letzten Jahren MS 365 gar nicht mal nur wegen Word & Co abonniert, sondern eher wegen des Cloud-Speichers. Aber hier verändert Microsoft die Speicherregelung für Familienabonnements, siehe weiter unten im Artikel.

Ich vergleiche deshalb nicht nur die Preise, sondern auch die praktischen Vor- und Nachteile beider Lösungen. Letztlich ist es aber natürliche eine individuelle Entscheidung, nur du weiß, was du wirklich brauchst.

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SoftMaker Office oder Microsoft 365: Was ist der wichtigste Unterschied?

Der größte Unterschied liegt im Lizenzmodell, zumindest wenn man die klassische Einmalkaufversion von SoftMaker nimmt, nicht die ebenfalls angebotene NX-Abo-Version.  Bei SoftMaker Office Professional 2026 „Klassik“ bezahlst du einmalig für eine klassische Kaufversion. Bei Microsoft 365 erhältst du die Office-Anwendungen und weitere Leistungen im Rahmen eines laufenden Abonnements.

  • SoftMaker Office Professional 2026: Einmaliger Kaufpreis von 149,95 Euro. Die erworbene Version lässt sich dauerhaft nutzen.
  • Microsoft 365 Single: Regulär 99 Euro pro Jahr für eine Person, einschließlich Desktop-Anwendungen und 1 TB OneDrive-Speicher.
  • Microsoft 365 Family: Regulär 129 Euro pro Jahr für bis zu sechs Personen. Der Cloud-Speicher wird künftig auf ein gemeinsames Kontingent von 2 TB begrenzt, also nichts mehr mit 6 x 1 TB wie zuvor.

SoftMaker Office umfasst die Textverarbeitung TextMaker, die Tabellenkalkulation PlanMaker und das Präsentationsprogramm Presentations. Die Anwendungen unterstützen die Microsoft-Dateiformate DOCX, XLSX und PPTX. Damit lassen sich viele Dokumente direkt mit Microsoft-Office-Nutzern austauschen.

Eine kompatible Dateiendung garantiert allerdings nicht, dass jedes komplex formatierte Dokument exakt gleich aussieht oder sich identisch verhält. Bei anspruchsvollen Excel-Dateien, Makros, speziellen Schriftarten und aufwendigen PowerPoint-Präsentationen solltest du die Kompatibilität mit deinen eigenen Dokumenten testen. SoftMaker macht das in der Regel ganz gut, aber nicht zwingend immer 100% perfekt.

SoftMaker Office Professional 2026: Was bekommst du für 149,95 Euro?

SoftMaker Office Professional 2026 richtet sich an Anwender, die ein leistungsfähiges Officepaket ohne laufendes Abonnement suchen. Die Software ist für Windows, macOS und Linux verfügbar. Das ist ein Vorteil, wenn du neben Windows beispielsweise auch einen Linux-PC verwendest.

Zu den wichtigsten Bestandteilen gehören:

  • TextMaker: Textverarbeitung für Briefe, Berichte, längere Dokumente und andere typische Büroaufgaben.
  • PlanMaker: Tabellenkalkulation mit Formeln, Funktionen, Diagrammen und Unterstützung für Excel-Dateien.
  • Presentations: Präsentationssoftware für Vorträge, Schulungen und Geschäftspräsentationen.

Die 2026er Generation bietet unter anderem Funktionen für dynamische Arrays und XVERWEIS in PlanMaker sowie Verbesserungen bei der Textverarbeitung und der Bedienoberfläche.

Deine Dokumente können lokal auf deinem Rechner gespeichert werden oder in einem Cloud-Speicher deiner Wahl. Du bist nicht darauf angewiesen, deine Dateien für die normale Arbeit in OneDrive abzulegen, was aber auch bei MS 365 nicht zwingend ist.

Wichtig ist allerdings: Der Einmalkauf bedeutet nicht, dass sämtliche zukünftigen Hauptversionen kostenlos enthalten sind. Die zeitlich unbegrenzte Nutzung bezieht sich auf die erworbene Version. Ob und zu welchen Konditionen du später auf eine neue Hauptversion wechseln kannst, hängt von den Upgrade-Regelungen des Herstellers ab.

Mit einer Abo-Version bekommst du Updates solange das Abo läuft, bei einer Einmalkaufversion oft nur Bugfixes und mal kleine Verbesserungen.

Microsoft 365: Was bietet das Abo zusätzlich?

Microsoft 365 ist mehr als eine Sammlung von Office-Programmen. Das Abonnement verbindet Word, Excel, PowerPoint, Outlook und weitere Anwendungen mit Cloud-Diensten, geräteübergreifender Nutzung und zusätzlichen Funktionen.

Microsoft 365 Single kostet regulär 99 Euro pro Jahr. Darin enthalten sind unter anderem die Desktop-Anwendungen und 1 TB OneDrive-Speicher für eine Person. Microsoft 365 Family kostet regulär 129 Euro pro Jahr und richtet sich an Haushalte mit bis zu sechs Personen.

Die wichtigsten Vorteile gegenüber einem klassischen Office-Einmalkauf sind:

  • OneDrive: Dateien lassen sich zwischen mehreren Geräten synchronisieren und online verfügbar machen.
  • Zusammenarbeit: Mehrere Personen können gemeinsam an Dokumenten arbeiten und Änderungen austauschen.
  • Regelmäßige Neuerungen: Während des aktiven Abonnements erhältst du Funktionsaktualisierungen der enthaltenen Anwendungen.
  • Microsoft-Integration: Wer intensiv mit Outlook, Teams, SharePoint oder anderen Microsoft-Diensten arbeitet, profitiert von der engen Verzahnung.
  • KI-Funktionen: Je nach Tarif sind Copilot-Funktionen und weitere KI-Werkzeuge enthalten. Verfügbarkeit und Nutzungsgrenzen hängen vom jeweiligen Angebot ab.

Diese Zusatzleistungen haben einen echten Wert, wenn du sie tatsächlich nutzt. Wer mehrere Geräte synchronisieren, große Datenbestände in der Cloud speichern oder regelmäßig gemeinsam an Dokumenten arbeiten möchte, bekommt mit Microsoft 365 ein umfangreicheres Gesamtpaket.

Anders sieht es aus, wenn du hauptsächlich Briefe schreibst, Tabellen pflegst und gelegentlich eine Präsentation erstellst oder einfach auf einem Rechner ganz in Ruhe für dich arbeitest. Dann kann es sehr gut sein sein, dass du einen erheblichen Teil des Abonnements gar nicht benötigst und sozusagen Luftschlösser bezahlst. Habe ich auch jahrelang gemacht und ganz ehrlich: das ist dämlich.

Die Sparrechnung: Wie viel kostet Microsoft 365 über mehrere Jahre?

Der finanzielle Vorteil eines Einmalkaufs wird besonders deutlich, wenn du die Kosten über mehrere Jahre vergleichst. Für SoftMaker Office Professional 2026 setze ich den Kaufpreis von 149,95 Euro an, eventuelle Angebotspreise oder Upgrade-Vorteile sind nicht berücksichtigt. Für Microsoft 365 verwende ich den regulären Jahrespreis von 99 Euro für Single und 129 Euro für Family, Vorteilspreise bei Amazon & Co lasse ich außen vor, da diese stark schwanken können. In der Regel sind diese aber mehr oder weniger stark spürbar günstiger als der Preis bei Microsoft.

Die folgende Rechnung berücksichtigt also keine Sonderangebote, späteren Preisänderungen, kostenpflichtigen Upgrades oder zusätzlichen Cloud-Kosten. Sie vergleicht die Lizenzkosten bei gleichbleibenden Preisen.

Nutzungsdauer SoftMaker Office Professional 2026 Microsoft 365 Single Ersparnis mit SoftMaker
1 Jahr 149,95 € 99,00 € –50,95 €
2 Jahre 149,95 € 198,00 € 48,05 €
3 Jahre 149,95 € 297,00 € 147,05 €
4 Jahre 149,95 € 396,00 € 246,05 €
5 Jahre 149,95 € 495,00 € 345,05 €

Im ersten Jahr ist Microsoft 365 Single mit 99 Euro zunächst günstiger als der SoftMaker-Einmalkauf. Bereits nach zwei Jahren dreht sich das Verhältnis jedoch um: Dann kostet Microsoft 365 insgesamt 198 Euro, während SoftMaker weiterhin bei 149,95 Euro liegt.

Nach fünf Jahren ergibt sich eine Differenz von 345,05 Euro. Du sparst damit rund 70 Prozent der reinen Lizenzkosten von Microsoft 365 Single. Voraussetzung ist, dass du die erworbene SoftMaker-Version über den gesamten Zeitraum nutzt und keine zusätzlichen Kosten für eine neuere Hauptversion einrechnest.

Das ist ein deutlicher finanzieller Vorteil. Allerdings bietet Microsoft 365 während der gesamten Laufzeit zusätzliche Cloud-Leistungen und laufende Funktionsaktualisierungen. Die Rechnung vergleicht deshalb die Kosten und nicht den vollständigen Leistungsumfang beider Produkte.

Wie sieht die Rechnung bei Microsoft 365 Family aus?

Der Family-Tarif ist besonders interessant, wenn mehrere Personen im Haushalt Office verwenden. Bei einem angenommenen regulären Jahrespreis von 129 Euro ergeben sich folgende Gesamtkosten:

Nutzungsdauer Microsoft 365 Family Differenz zum SoftMaker-Einmalkauf
1 Jahr 129,00 € –20,95 €
2 Jahre 258,00 € 108,05 €
3 Jahre 387,00 € 237,05 €
5 Jahre 645,00 € 495,05 €

Nach fünf Jahren beträgt die rechnerische Differenz 495,05 Euro. Das ist allerdings kein direkter Vergleich gleichwertiger Lizenzen: Microsoft 365 Family kann von bis zu sechs Personen genutzt werden, während für SoftMaker die konkreten Lizenzbedingungen und gegebenenfalls benötigte zusätzliche Lizenzen berücksichtigt werden müssen. Aktuell und das war auch in den letzten Jahren so gibt es bei SoftMaker Office Pro Lizenzen für 5 private Computer desselben Haushalts oder 1 geschäftlichen Computer mit drin. vergleichbare Anzahl von Lizenzen.

Microsoft 365 Family darf eigentlich nur von privaten Anwender genutzt werden, SoftMaker Office dagegen auch von einem gewerblichen Anwender. Klar, wer prüft das, dennoch: Zusatzvorteil für SoftMaker Office.

Microsoft 365 und OneDrive: Was ändert sich beim Cloud-Speicher?

Ein aktueller Punkt verdient besondere Aufmerksamkeit: Microsoft verändert die Speicherregelung bei Microsoft 365 Family. Bislang konnte jedes der bis zu sechs Familienmitglieder jeweils 1 TB OneDrive-Speicher nutzen. Rechnerisch waren damit bis zu 6 TB für ein vollständiges Familienabo verfügbar.

Nach der angekündigten Umstellung wird daraus ein gemeinsames Speicherkontingent von 2 TB für den gesamten Tarif. Die neue Regelung gilt für neue Abonnements bereits und soll bestehende Abonnenten bei Verlängerungen ab dem 2. Mai 2027 betreffen.

Was bedeutet das in der Praxis?

  • Bisher: Bis zu 6 TB Gesamtspeicher bei sechs Familienmitgliedern mit jeweils 1 TB.
  • Künftig: Ein gemeinsames Kontingent von 2 TB für alle Familienmitglieder.
  • Bei sechs Personen: Rechnerisch stehen durchschnittlich rund 333 GB pro Person zur Verfügung, sofern alle gleich viel Speicher benötigen.
  • Bei ungleicher Nutzung: Eine gemeinsame Aufteilung kann praktisch sein, wenn eine Person viel und andere wenig Speicher benötigen. Insgesamt ist das verfügbare Kontingent aber deutlich kleiner.

Für einen Haushalt, der bislang mehrere Terabyte an Fotos, Videos, Dokumenten und anderen Dateien in OneDrive abgelegt hat, ist diese Änderung relevant. Ein bisheriges Kontingent von bis zu 6 TB sinkt auf 2 TB – eine Reduzierung um zwei Drittel.

Microsoft hält den regulären Family-Preis in dieser Beispielrechnung bei 129 Euro pro Jahr. Damit verändert sich das Verhältnis zwischen Preis und enthaltenem Speicher. Wer den Cloud-Speicher intensiv nutzt, sollte prüfen, ob das neue Kontingent ausreicht oder zusätzliche Kosten entstehen könnten.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Family und Single: Microsoft 365 Single enthält 1 TB OneDrive-Speicher für eine Person. Die beschriebene Umstellung betrifft vor allem das bisherige Speicherangebot des Family-Tarifs.

Die Änderung ist kein Grund, Microsoft 365 grundsätzlich abzulehnen. Sie zeigt aber, dass Cloud-Leistungen an die Bedingungen des Anbieters gebunden sind. Ein Abo kann seinen Leistungsumfang ändern, auch wenn du es ursprünglich vor allem wegen des Speichers abgeschlossen hast.

Hat SoftMaker Office Nachteile?

Ja. Ein ehrlicher Vergleich sollte nicht so tun, als wäre SoftMaker in jeder Hinsicht zwingend ein  Ersatz für Microsoft 365 ist, wobei dies vor allem davon abhängig ist, wie due deine Office-Software nutzt.

1. Keine gleichwertige OneDrive-Integration

SoftMaker Office bietet keinen mit Microsoft 365 identischen Cloud-Speicher im Lizenzpreis. Du kannst deine Dokumente selbst über einen Cloud-Dienst oder eine andere Speicherlösung synchronisieren. Das ist aber nicht dasselbe wie ein integriertes Office- und OneDrive-Abonnement. Vorteil ist allerdings: bei Auswahl eines eigenen Cloud-Services, wenn du dies benötigst, kannst du unter Umständen Datenschutz-technisch besser unterwegs sein.

2. Kompatibilität ist nicht in jedem Spezialfall perfekt

DOCX, XLSX und PPTX als unterstützte Dateiformate sind ein wichtiger Vorteil. Trotzdem können komplexe Excel-Arbeitsmappen, VBA-Makros, spezielle PowerPoint-Animationen oder ungewöhnliche Formatierungen Probleme verursachen. Wenn du regelmäßig Dateien mit Kunden austauschst, solltest du wichtige Dokumente vor einem Wechsel testen.

3. Neue Hauptversionen können weitere Kosten verursachen

Ein Einmalkauf bedeutet nicht automatisch, dass alle künftigen Generationen kostenlos enthalten sind. Wenn du langfristig neue Funktionen nutzen möchtest, können spätere Upgrades zusätzliche Ausgaben verursachen. Selbst dann kann SoftMaker günstiger bleiben – die Rechnung hängt aber davon ab, wie häufig du aktualisierst und was ein Upgrade kostet. Aber andererseits: Office Software ist mittlerweile so umfangreich, dass man die tollen Neuerungen oftmals kaum noch bemerkt. Aber auch hier entscheidet der Einzelfall.

4. Microsoft-spezifische Funktionen fehlen teilweise

Wer tief in der Microsoft-Welt arbeitet, nutzt möglicherweise Funktionen, die über die klassischen Office-Anwendungen hinausgehen: gemeinsame Bearbeitung in bestimmten Unternehmensumgebungen, spezielle Excel-Funktionen, Microsoft-365-Integrationen oder bestimmte Automatisierungen. SoftMaker deckt viele klassische Aufgaben ab, aber nicht zwangsläufig jeden Microsoft-Sonderfall.

5. KI und zusätzliche Dienste sind unterschiedlich integriert

Microsoft 365 bietet KI-Funktionen in ausgewählten Anwendungen und weitere Dienste abhängig vom Tarif. Auch SoftMaker bietet mit seinen NX-Abonnements zusätzliche Funktionen. Die klassische Professional-Kaufversion sollte aber nicht mit sämtlichen Funktionen eines NX-Abos gleichgesetzt werden. Wenn dir KI-Textbearbeitung, Übersetzungen oder integrierte Sprachprüfung wichtig sind, musst du die konkreten Lizenzvarianten vergleichen oder du nutzt eine externe Lösung wie Chatgpt oder Gemini.

Welche Vorteile hat SoftMaker Office gegenüber Microsoft 365?

Die Vorteile sind vor allem dort stark, wo du bewusst auf ein dauerhaftes Abo verzichten möchtest.

  • Keine laufenden Office-Gebühren: Nach dem Kauf entstehen nicht jedes Jahr automatisch neue Lizenzkosten.
  • Lokales Arbeiten: Du kannst Dokumente auf dem eigenen Rechner speichern und bearbeiten, ohne dass du auf eine Cloud aufpassen musst.
  • Windows, macOS und Linux: SoftMaker unterstützt mehrere Desktop-Betriebssysteme.
  • Vertraute Dateiformate: DOCX, XLSX und PPTX erleichtern den Austausch mit Microsoft-Office-Nutzern.
  • Planbare Kosten: Du kannst die Software über mehrere Jahre nutzen, ohne dass die Lizenzkosten allein durch die Zeit steigen.

Gerade der letzte Punkt ist für Privatnutzer und Selbstständige interessant. Ein Officepaket gehört für viele Menschen zu den grundlegenden Werkzeugen. Wenn du keine neuen Funktionen benötigst und deine Arbeitsweise stabil ist, musst du nicht zwangsläufig jedes Jahr Geld für ein Software-Abo ausgeben.

Datenschutz: Ist SoftMaker automatisch die sicherere Wahl?

SoftMaker ermöglicht dir, Office-Anwendungen lokal zu nutzen und Dokumente auf deinem eigenen Rechner zu speichern. Das kann die Kontrolle über deine Daten erleichtern, weil du selbst entscheidest, wo deine Dateien liegen.

Microsoft 365 ist dagegen mal schnell auf die Verbindung verschiedener Geräte, Cloud-Synchronisierung und Online-Dienste ausgelegt. Gerade wer OneDrive nutzt, überträgt Daten in die Cloud und sollte sich mit den Kontoeinstellungen, Freigaben und Datenschutzbedingungen beschäftigen.

Allerdings wäre es zu einfach, daraus abzuleiten, dass SoftMaker automatisch sicherer ist. Auch lokale Dateien können durch Schadsoftware, einen defekten Datenträger oder Diebstahl verloren gehen. Und sobald du externe Cloud- oder KI-Dienste verwendest, gelten deren jeweilige Datenschutzbedingungen.

Für sensible Dokumente ist deshalb nicht nur die Office-Software entscheidend. Eine sinnvolle Sicherheitsstrategie umfasst auch Updates, Zugriffsschutz, verschlüsselte Sicherungen und ein Backup, das nicht dauerhaft ausschließlich mit dem Rechner verbunden ist.

Für wen lohnt sich SoftMaker Office – und wer sollte bei Microsoft 365 bleiben?

SoftMaker Office Professional 2026 ist besonders interessant, wenn du:

  • hauptsächlich Briefe, Texte, Tabellen und Präsentationen erstellst,
  • Office vorwiegend auf einem eigenen Rechner verwendest,
  • keinen umfangreichen integrierten Cloud-Speicher benötigst,
  • laufende Abonnementkosten vermeiden möchtest,
  • mit DOCX-, XLSX- und PPTX-Dateien arbeitest und deren Kompatibilität getestet hast.

Microsoft 365 ist eher die passende Wahl, wenn du:

  • OneDrive regelmäßig für Synchronisierung und Sicherung nutzt,
  • mit mehreren Personen gleichzeitig an Dokumenten arbeitest,
  • Microsoft-365-Funktionen im Beruf zwingend benötigst,
  • Outlook, Teams und weitere Microsoft-Dienste eng miteinander verzahnt verwendest,
  • regelmäßig die neuesten Funktionen und integrierten KI-Werkzeuge einsetzen möchtest.

Wenn du dir unsicher bist, musst du nicht sofort wechseln. Erstelle zunächst eine Kopie deiner wichtigsten Dokumente und teste die kostenlose SoftMaker-Testversion mit deinen typischen Aufgaben. Kontrolliere dabei nicht nur, ob die Dateien geöffnet werden, sondern auch, ob Formatierungen, Formeln, Diagramme und Druckausgaben korrekt bleiben.

Mein Fazit: Bis zu 345 Euro in fünf Jahren sparen

SoftMaker Office Professional 2026 ist eine interessante Alternative zu Microsoft 365 für alle, die ein klassisches Officepaket ohne laufende Lizenzgebühren suchen. Wenn du vor allem Texte schreibst, Tabellen bearbeitest und Präsentationen erstellst, kann der Wechsel über mehrere Jahre mehrere Hundert Euro sparen.

Bei einem Kaufpreis von 149,95 Euro kostet SoftMaker Office Professional 2026 auch nach fünf Jahren rechnerisch weiterhin 149,95 Euro. Microsoft 365 Single kostet bei einem unveränderten Jahrespreis von 99 Euro im gleichen Zeitraum insgesamt 495 Euro. Die Differenz beträgt 345,05 Euro. Das entspricht rund 70 Prozent der reinen Microsoft-365-Lizenzkosten.

Diese Ersparnis setzt voraus, dass du die gekaufte Version über den gesamten Zeitraum verwendest und keine kostenpflichtigen Upgrades hinzurechnest. Microsoft 365 bietet dafür zusätzliche Cloud-Leistungen und laufende Funktionsaktualisierungen.

Microsoft 365 bleibt die umfassendere Lösung, wenn du OneDrive, Zusammenarbeit, geräteübergreifende Funktionen und die Microsoft-Integration tatsächlich nutzt. Die angekündigte Reduzierung des Family-Cloud-Speichers von bis zu 6 TB auf ein gemeinsames Kontingent von 2 TB ist aber ein guter Anlass, den tatsächlichen Nutzen des Abonnements neu zu bewerten.

Meine Empfehlung: Bezahle nicht automatisch jedes Jahr für Office, nur weil du es gewohnt bist. Prüfe, welche Funktionen du wirklich brauchst. Wenn eine klassische Kaufversion deine Aufgaben zuverlässig erledigt, ist SoftMaker Office eine sehr nachvollziehbare Möglichkeit, laufende Kosten zu reduzieren. Wenn du dagegen stark von Microsofts Cloud- und Teamfunktionen abhängig bist, kann das Abo seinen Preis weiterhin wert sein.

Persönlich habe ich mein MS Family Abo vor gut 2 Jahren nicht mehr verlängert und verwende seitdem SoftMaker Office 2024.

Vermisse ich Outlook, Word & Co? Ganz ehrlich: keine Sekunde, allerdings ist mein Hintergrund so oder so eher Lotus & Co, war also nie der Word & Co Fan.

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