Das eBook, der eBook Reader, das WLAN und die Privatsphäre

Wer früher ein Buch gelesen hat, der hat dieses genommen, sich in eine gemütliche Ecke gesetzt und ganz für sich selbst in Ruhe und ohne das die Außenwelt davon Kenntnis genommen hat sein Buch gelesen. Dies ist natürlich immer noch möglich, aber zunehmend steigt die Beliebtheit von eBook Readern und diese neue Art des Lesens hat ja auch einfach viele Vorteile. Aber auch Nachteile, über die man sich nicht bewusst ist.

Die Beeinträchtigung der Privatsphäre ist eines der Nachteile, wobei dies primär die eBook Reader betrifft, die WLAN unterstützen inklusive natürlich von manchen eBook Lese-Apps etwa auf Smartphones oder Tablets. Damit ist nicht so sehr der Einkauf gemeint, diese Informationen (was man liest, was man gerne kauft…) fallen auch bei normalen Büchern an, außer man kauft anonym in einem Ladengeschäft. Es geht eigentlich mehr um das Leseverhalten.

Fleißiges Daten sammeln

Manche Anbieter zeichnen hier etwa auf, welche Stellen in eBooks von Lesern besonders häufig markiert wurden, wie lange man gebraucht hat, ein bestimmtes eBook zu lesen, an welchen Stellen Leser das Lesen eines eBooks abgebrochen haben, wie lange man im Durchschnitt liest, liest man den oft langweiligen Einführungstext und vieles mehr. Hierbei werden die Unternehmen, die diese Daten sammeln, sich wahrscheinlich nicht für das Individuum selbst interessieren, sondern vielmehr, um aus den gesammelten Daten ein Gesamtbild zu entwickeln, um eben noch erfolgreicher die richtigen Bücher anzubieten. Man kann also in diesem Vorgehen auch gewisse Vorteile sehen.

Gestaltungsfreiheit von Autoren in Gefahr?

Allerdings entsteht dadurch unter Umständen auch das Problem, dass Geschichten nicht mehr so erzählt werden, wie der Autor sie eigentlich erzählen wollte. Würde man zum Beispiel sagen, dass eBooks erfolgreicher sind, wenn sie nicht mehr als 600 Seiten umfassen, weil die Leser nach 600 Seiten ermüden und eine neue Geschichte brauchen, so könnte vielleicht ein Druck auf den Autor eben auch nicht mehr als diese 600 Seiten zu schreiben, obwohl diese ihm nicht ausreichen, seine Geschichte so zu erzählen, wie er es wollte.

Es besteht durchaus auch die Gefahr, dass Bücher eine gewisse Vereinheitlichung erfahren könnte, also immer häufiger nach bestimmten durchschnittlichen Geschmacksmustern verfasst werden. Das Individuelle, das Exotische könnte auf der Strecke bleiben. Man kennt dieses Schema ja auch bereits aus dem Fernsehen. Ist ein bestimmtes Format besonders erfolgreich, so wird anschließend der Markt mit lauter ähnlichen Formaten überschwemmt, Vielfalt bleibt auf der Strecke, genau das also was TV heute für viele langweilig macht (endlose Kochshows, Krimis mit superklugen „ich weiß, wo diese Pflanzenpollen zu finden sind und der Mord geschah…).

Man würde halt gerne gefragt werden…

Für den Leser problematisch ist, dass er meist nicht die Möglichkeit hat, selbst zu bestimmen, ob er diese Daten überhaupt übermitteln möchte. Möchte ich in der Ecke sitzen und völlig privat mein Buch lesen, oder möchte ich, dass mich jemand dabei „beobachtet“?

Man kann nicht unbedingt sagen, dass diese „Datensammlung“ automatisch schlecht sein muss und nur zu schlechten Ergebnissen oder Absichten führt, dennoch sollte eigentlich ein jeder das Recht haben, festzulegen, ob dies gewünscht ist.

eBook Reader ohne WLAN als Alternative

Dennoch muss man aber auch dann, wenn man dies nicht möchte, nicht auf einen eBook Reader verzichten. Einfach einen ohne WLAN kaufen, so zeitaufwendig ist es nun nicht eBooks per PC zu überspielen, und mit einem eBook Reader ohne Datenübermittlung kann man dann auch wieder in Ruhe und ganz privat seine eBooks lesen, ganz wie früher.

Das Einzige, was auch dann bleibt, ist natürlich die Tatsache, dass der eBook Shop weiß, was man gekauft hat, aber dies ist nun mal bei allem so, was man online kauft und Panik hierbei wäre dann doch etwas übertrieben.

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