Was Internet Flatrate in 2014 bedeutet

Freiheit Surfen Arbeitsspeicher

© Ingo Bartussek – Fotolia.com

Was bedeutet der Begriff Flatrate in 2014 eigentlich? Laut Duden bedeutet der Begriff „monatlicher Pauschalpreis für die Nutzung von Internet und/oder Telefon“, was die Sache noch etwas vage hält, denn diese Definition besagt ja nichts aus über die Frage, wie man dieses Internet am Ende benutzen kann. Nach gängiger Meinung bedeutet Flatrate ganz sich aber, dass man zu einem Festpreis das Internet nutzen kann, ohne dass Zusatzkosten anfallen. Entsprechend beliebt sind Tarife aller Art, die eine Flatrate beinhalten. Wie sieht es aber konkret aus? Konkret sieht es im Festnetzbereich nach wie vor sehr gut aus, denn in aller Regel bekommt man bei fast allen Anbietern hier zu einem Festpreis eine unbeschränkte Nutzungsmöglichkeit zur jeweils am Standort möglichen Geschwindigkeit. Es gibt Einschränkungen bei dem einen oder anderen Anbieter, dass Geschwindigkeitsdrosselungen vorgenommen werden können, falls man bestimmte Datenvolumen überschreitet. Die Deutsche Telekom hatte einen solchen Ansatz letztes Jahr versucht, ist aber am Widerstand der Nutzer und sicher auch der Medien gescheitert.

Kleine Dellen bei Fltrate im DSL Bereich

Anders der Anbieter O2, der hinter dem für mich merkwürdigen Begriff Fair-Use Datendrosselungen vorsieht. Diese greifen zwar erst, wenn ein Nutzer 3 Monate lang ein bestimmtes Datenvolumen – je nach Tarif – überschreitet und auch dann surft man immer noch mit 2 MBit/s. Obwohl diese Einschränkungen sicher nur sehr wenige treffen und 2 MBit/s für vieles im Internet noch reicht, handelt es sich hierbei doch um eine erste Delle im Begriff Flatrate.

Keine Delle stellt es für mich dar, wenn ein Anbieter wie 1&1 einen speziellen Tarif auflegt, bei dem Anwender weniger Zahlen und freiwillig und bewusst dafür ein limitiertes Highspeed-Datenvolumen erhalten. Zumal beim Anbieter es für wenig Geld mehr ja auch DSL ohne Datenvolumen – Beschränkungen gibt.

Trotz kleiner Dellen steht im DSL-Festnetz Bereich der Begriff Flatrate meist noch für das, was Anwender eigentlich damit verbinden. Anders sah dies aus, beim Festnetzersatz Angebote, die auf funkbasierte Übertragung wie LTE basieren. Aber hier verwendet man, nach gewissen Abmahnungen, den Begriff ja auch nicht mehr. Obwohl man selbst nach Drosselung ja immerhin noch mit 384 KBit/s surfen könnte. Daraus lernen wir, dass 384 KBit/s nicht mehr ernsthaft als ausreichend angesehen wird, um so richtig unter dem Begriff Flatrate zu fallen.

Flatrate und Mobilfunk – Tarif passen nicht zusammen

Ganz anders wie im Festnetz sieht es bei Mobilfunk Tarifen aus. Hier wird zwar auch ganz gerne bei manchen Angeboten der Begriff Flatrate für das Internet verwendet. Ernsthaft kann man meines Erachtens nach diesem Begriff aber nicht verwenden, kann man doch das Internet nur vernünftig nutze, solange das jeweilige (und oft lächerlich kleine) Highspeed Datenvolumen nicht aufgebraucht ist, denn danach geht es runter auf 64 Kbit/s… und wie wir schon bei 384 KBit/s gesehen haben. kann man dies wohl kaum ernsthaft noch unter Nutzbarkeit einstufen. Es sei denn, man bucht Volumen nach, gegen Extrageld, was wiederum nicht kompatibel mit dem Begriff Flatrate ist.

Was man daraus lernt, ist, dass der Begriff Flatrate im Mobilfunkbereich in Bezug auf Internet nicht ernst nehmen kann und eigentlich sollte dieser Begriff dort gar keine Verwendung finden, da er nicht dem entspricht, was Nutzer eigentlich darunter verstehen. Dass man theoretisch mit Geduld noch ein paar Byte ohne Extrakosten in Zeitlupe noch verfolgen kann, ist für mich kein hinreichender Grund, dass man den Begriff Flatrate eigentlich in der Form noch verwenden dürfte und eigentlich ist es erstaunlich, dass Verbraucherzentralen hier nicht aktiver sind.

Die meisten Mobilfunktarife beinhalten nach meiner Meinung ein lächerliches Datenvolumen zu einem oft astronomischen Preis. Umso erstaunlicher, dass Nutzer trotzdem so beherzt zugreifen.

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