Gute Domain erstellen: Worauf achten?

In vielerlei Hinsicht spielt die richtige Wahl der Domain bei der Eröffnung einer neuen Webseite eine wichtige Rolle: Suchmaschinenoptimierung soll beachtet werden, die rechtliche Situation und Verfügbarkeit sowie marketingtechnische Aspekte spielen eine Rolle, genauso wie die Endung und scheinbar banale Dinge bis hin zu Tippfehlern. Hier werden die wichtigsten Faktoren aufgeschlüsselt.

Grundlage der guten Domain: der Domainname

Internet Adresse und Domain wählenEine gute Domain entsteht nicht zwischen Tür und Angel, sondern sollte gut bedacht werden. Allein die Grundlagen bei der Erstellung eines guten Domainnamens sind, wenn man sich Mühe gibt, so umfangreich, dass das gar nicht auf die Schnelle funktioniert. Schon gar nicht, wenn die Domain nachher dabei helfen soll, ein Projekt, Unternehmen oder eine Marke mit aufzubauen und zu bewerben. Die Wahl des Domainnamens ist natürlich der wichtigste Schritt. Er sollte keine (bekannten, schon vorhandenen!) Markennamen, Personennamen, Tippfehler oder Namen von öffentlichen Einrichtungen und Städten enthalten. Das kann rechtlich zum Fallstrick werden (siehe unten), also überlegt man sich lieber etwas Anderes. Der Domainname sollte auch nicht zu lang, dafür aber leicht zu merken und schnell zu schreiben sein. Ein Regel-Guide findet man zum Beispiel in der Gründerküche. Hier spielt auch der Aspekt Suchmaschinenoptimierung rein.

Genauso wichtig: die Endung der Domain

Zum Domainnamen gehört auch die Endung, wobei in Deutschland klar .de priorisiert werden sollte, außerdem sind .com oder .info verbreitet. Auch eine der neuen Top-Level-Domains wie .restaurant oder .hamburg (neue Domainendungen seit 2013) sind denkbar, solang sie zusammen mit dem Namen aus einem Guss kommen. Ob der ausgedachte Name plus Endung verfügbar ist, kann mit Tools wie Checkdomain herausgefunden werden. Auf Wunsch bietet Checkdomain auch das dazugehörige Hosting. Ist die Wunschdomain noch frei, gilt es, schnell zuzuschlagen, bevor sie ein anderer wegschnappt. Überlegt jedoch, ob es sinnvoll ist, das auch zu tun, wenn der Domainname mit .de schon belegt, aber mit .com noch frei ist.

Rechtliche Situation: Darf ich meinen Domainnamen verwenden?

Wie das bekannte Portal E-Recht24 berichtet, gibt es beim Namen insbesondere rechtliche Aspekte zu beachten: Domains dürfen natürlich keine Rechte verletzen, sonst kommen Abmahnungen. So dürfen, wie schon oben genannt, keine Marken- und Unternehmensnamen (Adidas, Microsoft etc.), Prominentennamen, gezielte Tippfehler für hohe Klicks (z. B. www.googl.com), oder Titel von Zeitschriften, Filmen, Software etc. enthalten sein – sprich urheberrechtlich geschütztes Material. Erlaubt ist es nur dann, wenn eine schriftliche Einwilligung des Rechteinhabers vorliegt.

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