Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker

Ashampoo Spectre Meltdown CPU CheckerDer kostenlose Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker prüft, ob Ihr System bzw. Prozessor von den mittlerweile sicher fast jeden bekannten Prozessor-Sicherheitslücken betroffen ist. Das kostenlose Programm basiert auf Prüfroutinen, welche Microsoft entwickelt hat. Anwender können zwar auch diese Microsoft Schritte selbst und direkt umsetzen, da diese aber etwas mühsam sind und auf der Kommandozeile stattfinden, was nicht jedermanns Sache ist, hat Ashampoo den kostenlosen CPU Checker (ca. 684 KB Download) entwickelt, der den Vorgang vereinfacht.

Der Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker muss einfach nur heruntergeladen und gestartet werden. Anschließend startet nach Anklicken des Startvorgangs die Prüfroutine und man bekommt das Ergebnis. Ich habe es auf verschiedenen Geräten getestet, nicht alle Prozessoren sind gleichermaßen betroffen, auf einem älteren Toshiba Notebook mit Intel Pentium 3520 gibt die Routine zwar aus, dass das Notebook nicht vor dem Spectre Problem geschützt ist, aber vor dem Meltdown Problem.

spectre meltdown cpu checker

Das CPU Prüfprogramm bietet dann auch gleich einen passenden Link auf eine Internetseite an, die Auskunft gibt, was man denn nun machen kann, wenn man betroffen ist (was für die meisten PCs zutreffen sollte).

Die Empfehlungen zusammengefasst, wenn der eigene Prozessor vom Prozessor-Sicherheitsproblem betroffen ist:

1. Keine Panik, bisher ist kein Fall bekannt geworden, dass jemand die Prozessor Sicherheitslücken ausnutzt. Ok, das garantiert natürlich keine wirkliche Sicherheit.

2. Windows Updates einspielen! Auch wenn ein Hardware-Problem versuchen Microsoft, Apple und Linux Entwickler softwareseitig durch verschiedene Techniken das Problem zu lösen, mindestens zu minimieren. Leider mit dem Seiteneffekt, dass einige Systeme und offensichtlich vor allem ältere, dadurch verlangsamt werden.

3. Browser aktualisieren. Ganz wichtig, da die Lücke auch via Javascript und andere Techniken eventuell ausgenutzt werden könnte.

4. Bios-Aktualisierungen, sofern vom jeweiligen Anbieter angeboten, einspielen. Auch das Aktualisieren von Treibern kann empfehlenswert sein.

Der Artikel enthält auch verweisende Links, wie man schnell herausfinden kann, welches Bios oder Hardware man eigentlich hat.

Was man ohnehin beachten zur eigenen Internet Sicherheit

Ansonsten gilt, was auch beim Schutz vor Viren, Ransomware und Co gilt. Vorsicht beim Anklicken von Links in E-Mails, beim Ausführen von E-Mail-Anhängen, doppelte Vorsicht, bei dem, was man installiert und Vermeiden der dunklen Seiten des Internets. Kein vernünftiger Mensch sucht heute noch nach Cracks für kommerzielle Software, außer man steht auf Viren- oder Ransomware-Befall. Es gibt genug kostengünstige oder sogar kostenlose Alternativen.

Herausragende Internet Sicherheitssoftware wie Bitdefender schützt zwar sehr zuverlässig gegen Ransomware und Co, beim Prozessorproblem kann es jedoch nur dann helfen, wenn eine Schadsoftware bereits bekannt ist. Zumindest ist dies der bisherige Stand. Abgesehen davon ist die Gefahr von Ransomware oder anderen Viren aber auch die nach nach wie vor weitaus größere und reale Gefahr, vor der man sich schützen sollte. Die Prozessor-Sicherheitslücke ist „mur“ ein extra Problem, welches und die Hersteller beschert haben.

Mehr Infos und Download des Ashampoo Spectre Meltdown CPU Checker (kostenlos, werbefrei, keine Registrierung notwendig)

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