Tipps zum Schutz gegen Ransomware

IT Sicherheit in Unternehmen

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Ransomware ist eine der modernen Plagen und eine der Schattenseiten des Internets. Leider gibt es immer Menschen, die anderen Schaden wollen, ob zum eigenen Vorteil oder um des Schadens wegen. Menschen mit den Ansatz anderen bewusst zu schaden, sind einfach nur bedauernswert. Aber auch die größte Verwunderung darüber, was manche Menschen so tun, nützt ja nichts, was aber schützt, sind bestmögliche Maßnahmen. 100% Schutz wird es sicher nicht geben, aber man kann Risiken minimieren. Der Artikel geht teilweise davon aus, dass Sie Bitdefender nutzen, aber natürlich können Sie auch ihr eigenes Internet Security Paket nutzen und entsprechend dessen Möglichkeiten konfigurieren.

Grundmaßnahmen zum Schutz gegen Ransomware

1.  Backups anlegen: Das regelmäßige sichern der eigenen Daten ist das A und O des Schutzes gegen Ransomware. Wie die aktuelle Bedrohung GermanWiper, siehe meinen Artikel hier zeigt, gibt es auch Ransomware, die eigentlich eher ein Virus ist. Hier werden Daten überschrieben und nicht verschlüsselt, sind also nicht wiederherstellbar. Aber auch wenn Daten wiederherstellbar sind, wenn man ein Backup hat, ist man immer auf der sicheren Seite, dass man keine oder möglichst wenige Daten verliert.

Optimal sind natürlich mehrere Backup-Sätze, etwa täglich, wöchentlich, monatlich und die Backups sollten möglichst auch extern vorhanden sein, d. h. auf einem Datenträger oder Laufwerk, welches nicht ständig mit dem PC verbunden ist. Empfehlenswert finde ich hier Ashampoo Backup Pro, einfach zu nutzen und zuverlässig.

2. Vorsicht und Umgang mit E-Mails: Klar, dass weiß ja nun hoffentlich jeder. Nicht auf alles klicken, dunkle Internet Seiten vermeiden etc. Viele E-Mails mit Schadsoftware sind aber mittlerweile so geschickt getarnt, dass theoretisch jeder mal in die Irre geführt werden kann. Man sollte an dieser Stelle nicht zu überheblich werden. Optimal ist, wenn man die Vorabprüfung von E-Mails vom E-Mail Programm trennt. Hierzu empfiehlt sich z. B. Pop Peeper. Man nutzt das Programm, um z. B. nur die Kopfzeilen einer E-Mail herunterzuladen oder man schaut E-Mails nur in reiner Textansicht an, man vermeidet dabei auch das Herunterladen von Anhängen. Pop Peeper kann auch HTML anzeigen, aber das macht man nur, wenn man ganz sicher ist. Positiver Nebeneffekt ist auch, dass man schon in dieser Vorabansicht alle E-Mails löschen kann, die man nicht will oder die keinen dauerhaften Wert haben und so das eigene E-Mail Programm sauberer bleibt. Pop Peeper oder ein vergleichbares Programm sind unverzichtbar für die Sicherheit und auch für die eigene E-Mail Ordnung. Hier kann man auch sehr gut sich Absende-Details einer E-Mail aus dessen Header auslesen und man erkennt so sehr schnell, ob Angaben über Absender und dessen tatsächlicher E-Mail Adresse überhaupt passen. So lassen sich verdächtige E-Mails meist sehr einfach identifizieren. Ins eigentliche E-Mail Programm kommt nur, was auch wirklich wichtig und sicher ist.

3. Natürlich die Internet Security Suite Software zum Schutz. Lösungen wie Bitdefender bieten einen mehrstufigen Ransomware Schutz, sie können auch bisher unbekannte Bedrohungen anhand von bestimmten Mustern in der Regel erkennen, sie bieten einen Echtzeitschutz beim Surfen und warnen vor potenziell gefährlichen Zielseiten, sie bieten einen Verzeichnisschutz, eine Prozessüberwachung
mit der potenziell gefährliche Programme bei der Ausführung blockiert werden und einiges mehr. Gerade die Kombination dieser Maßnahmen sorgt für einen hohen Schutz.

Leider gibt es immer noch viele Anwender, die sich als Experten fühlen, die meinen, dass eine Internet Security Lösung nicht notwendig sein. Nun, blindes Vertrauen, dass schon alles gut gehen wird, das muss jeder für sich selbst abwägen, persönlich ist mir ein guter Schutz aber wichtiger als vermeintliches Expertenwissen irgendeines Forum-Teilnehmers.

In Bitdefender ist es wichtig, dass man auf der Registerseite Sicherheitsfunktionen

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  • die „Erweiterte Gefahrenabwehr“ aktiviert
  • die „Ransomware Bereinigung“ aktiviert
  • alle Optionen der „Online Gefahrenabwehr“ aktiviert
  • schadet nicht den SPAM – Schutz zu aktivieren und natürlich die Firewall

Ebenso sollte man „Sichere Dateien“ aktivieren. Hier kann man Verzeichnisse festlegen, auf die nur durch den Anwender autorisierte Programme Zugriff haben. Führt zwar dazu, dass man eventuell ein wenig Arbeit zunächst hat, diese autorisierten Programme festzulegen, aber diese Zeit sollte man sich nehmen.

Virenschutz-Scan schadet auch nicht

Es schadet auch nicht hier und da mal einen kompletten manuellen Virenschutz-Scan durchzuführen oder wenigstens regelmäßige System-Checks einzurichten. Bitdefender prüft alles, was auf den Rechner kommt, aber auch permanent im Hintergrund.

Im Prinzip sind dies die wichtigsten Einstellungen in Bezug auf Ransomware, natürlich auch Viren & Trojaner in Bitdefender, die auch relativ selbst erklärend und leicht einzustellen sind. Viele der komplexen Schutzfunktionen von Bitdefender laufen ja im Hintergrund, sodass man hier eigentlich nichts selber machen muss.

Mit diesen recht einfachen Maßnahmen kann man sich bestmöglich gegen Ransomware und Co schützen. Es wird keinen 100% Schutz geben, aber man kann damit das Risiko extrem minimieren, sodass es unwahrscheinlich ist, dass man ein Problem bekommt. Und falls es doch passiert, so hat man ja seine Backups.

Backups sollten aber natürlich erst zurückgespielt werden, nachdem man die Ransomware oder den Virus 100% vom System entfernt hat.

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