Internet Security Software Made in EU

IT Sicherheit in UnternehmenInternet Security Software Made in EU ist in Zeiten, in denen man sich fragt, woher man seine Software (und eigentlich auch Hardware) beziehen sollte, sicherlich für viele die erste Wahl. Ganz besonders gilt dies beim Kauf und Einsatz sicherheitsrelevanter Software. Hier ist es natürlich ideal und empfehlenswert, wenn man diese aus einem Land bezieht, welches zumindest in der EU angesiedelt ist oder zumindest diesem nahe verbunden ist wie etwa Schweiz oder Österreich. Dies aus sicherheitstechnischer Hinsicht, aber auch in Bezug auf den Datenschutz.

Es ist von meiner Seite aus extrem schwierig zu beurteilen, ob für Internet Security aus anderen Ländern Grund zur Sorge besteht, selbst auf den Seiten des BSI findet sich hier keine wirklich eindeutige Empfehlung. Dennoch sollte man immer mal einen Blick auf die Seiten des Bundesamtes für Sicherheit werfen. Nicht nur in Bezug auf Internet Security Software im Speziellen, sondern auch allgemein in Bezug zur Abwehr von möglichen Cyberattacken in jeder Form. Dies schließt auch ein, das Konten beispielsweise für Spamming Attacken gehackt werden. Internet Security Anbieter haben hier mittlerweile Warnfunktionen oftmals bereits integriert oder bieten optionale Zusatzmodule an, welche warnt, wenn zum Beispiel E-Mail kompromittiert wurden.

Internet Sicherheit aus dem EU-Gebiet empfehlenswert

Sicher sind dies jetzt nicht nur Bedrohungen, die nur die aktuelle Situation betreffen, sondern leider mittlerweile eine fast immer bestehende Bedrohung. Auch wenn irgendeine Software aktuell dabei noch als unbedenklich eingestuft werden kann, so kann sich dies natürlich jederzeit ändern. Und auch wenn natürlich auch bei Software aus dem EU-Bereich die Möglichkeit besteht, dass es hier zu ungewollten Risiken kommt, so doch normalerweise nicht mir böser Absicht, sodass diese meines Erachtens und besonders im Moment auf jeden Fall vorzuziehen ist.

Auch wenn Unternehmen aus kritischen Staaten selber eigentlich momentan noch unkritisch seien mögen, so kann man nicht ausschließen, dass externer Zwang bei nicht-freundlichen Staaten Anbieter zwingt, Schadcode oder Spähelemente einzubauen. Muss nicht sein, kann aber auch nicht ausgeschlossen werden.

Daher meine Empfehlung: Internet Security Software von deutschen Unternehmen oder von Unternehmen aus dem EU-Bereich.

Internet Security aus dem EU-Bereich (alphabetisch)

Avira

Avira ist schon lange auf dem Markt und es ist eigentlich eine deutsche Entwicklung. Mittlerweile ist das Unternehmen aber im Besitz einer Investmentgesellschaft mit Sitz in Bahrain. Persönlich würde ich es aber nicht als bedenklich einstufen.

Bitdefender

Bitdefender wird von einem Unternehmen in Rumänien entwickelt und existiert jetzt seit über 20 Jahren. Es bekommt regelmäßig gute Bewertungen und würde ich daher als absolut empfehlenswert einstufen.

ESET

ESET ist ein Inhabergeführtes Unternehmen aus der Slowakei. Auch die Internet Security Software hat eine lange Tradition und hat ihre Qualitäten bewiesen. Daher empfehlenswert.

F-Secure

Gleiches gilt auch für F-Secure, entwickelt von einem finnischen Software-Unternehmen, also auch aus dem EU-Gebiet. Würde ich, auch wegen seiner Qualität, als empfehlenswert einstufen.

GData

GData ist ein deutsches Unternehmen mit lange Tradition und kann natürlich ebenso als empfehlenswert eingestuft werden.

Die Aussage „Empfehlenswert“ in der Liste bezieht sich zunächst darauf, dass diese Produkte aus Deutschland oder dem EU-Gebiet stammen.

Technisch gesehen sind alle oben genannten Produkte empfehlenswert und gehören immer zu den besten Antivirus und Internet Security Produkten bei den diversen Vergleichstests, sodass man hier eine gute Wahl trifft. Ein Stück weit ist die Beurteilung dabei auch subjektiv und abhängig von den eigenen Erfahrungen mit den jeweiligen Produkten.

Natürlich muss jeder für sich sich entscheiden, wie er sowohl moralisch als auch sicherheitstechnisch den Einsatz von Sicherheitssoftware aus Drittländern (außerhalb der EU) für sich beurteilt. Persönlich würde ich aber schon aus den verschiedenen Gründen dazu raten, nicht nur auf den Preis oder die Vergangenheit zuschauen, sondern die aktuelle Situation mit in die Entscheidungsfindung zu berücksichtigen.

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