HP EliteBoard G1a oder Retro-Vibe trifft KI-Zukunft, denn der PC in der Tastatur ist zurück!
Wer erinnert sich nicht an den Commodore 64? Das Konzept „Tastatur gleich Computer“ war damals ja Kult und HP hat diesen mit dem neuen HP EliteBoard G1a auf der CES 2026 irgendwie in das 21. Jahrhundert katapultiert. Mit dem HP EliteBoard G1a wurde ein Gerät vorgestellt, das meinen inneren Technik-Fan (und Minimalisten) sofort abgeholt hat, denn persönlich mag ich kompakte Geräte, besonders wenn dennoch viel Innenleben existiert.
Aber was ist das HP EliteBoard G1a eigentlich?
Stell dir vor, du nimmst die Leistung eines modernen Oberklasse-Laptops und presst sie in ein elegantes, nur 1,8 cm dünnes Tastaturgehäuse. Kein Tower unterm Tisch, kein Mini-PC, der hinter dem Monitor baumelt. Ein Kabel zum Bildschirm, und du bist startklar. Mehr braucht es im Jahre 2026 nicht mehr.
Die inneren Werte: Kein Spielzeug
Auch wenn das Konzept des HP EliteBoard G1a verspielt klingt, so ist die Hardware knallhart kalkuliert:
- KI-Power: Dank des neuen AMD Ryzen AI 300 Prozessors ist das EliteBoard ein zertifizierter Copilot+ PC. Lokale KI-Anwendungen laufen hier oftmals, je nach Anwendung, auch ohne Verzögerung.
- Modularität (Mein Highlight!): In einer Zeit, in der alles verklebt ist, setzt HP auf Nachhaltigkeit. Arbeitsspeicher (RAM) und SSD lassen sich einfach austauschen oder aufrüsten. Sogar der integrierte Akku ist wechselbar.
- Mobilität: Ein kleiner 32-Wh-Akku sorgt dafür, dass der PC nicht ausgeht, wenn ihr ihn kurz vom Schreibtisch ins Wohnzimmer tragt.
Der Deep Dive: Was steckt wirklich unter den Tasten?
Für die Technik-Puristen unter euch habe ich die Datenblätter gewälzt. Das EliteBoard G1a ist nämlich kein schwachbrüstiger Office-PC, sondern ein echtes Kraftpaket:
- Grafik & KI-Power: Herzstück ist die AMD Ryzen AI 300 Serie. Dank der integrierten Radeon 800M Grafik ist Bildbearbeitung oder 4K-Streaming absolut flüssig. Die NPU (Neural Processing Unit) knackt die 50 TOPS-Marke, was lokale KI-Features (Copilot+) erst so richtig schnell macht.
- Anschlüsse ohne Ende: HP nutzt den Platz an der Rückseite clever. Mit zwei USB4-Ports (Thunderbolt-kompatibel) könnt ihr bis zu zwei 4K-Monitore direkt ansteuern. Ein zusätzlicher USB-A-Port für älteres Zubehör und eine Kombi-Klinke für euer Headset sind ebenfalls an Bord.
- Ein Traum für Bastler: Das ist heutzutage fast schon eine Sensation – HP verbaut zwei echte SODIMM-Steckplätze. Das bedeutet: Ihr könnt den Arbeitsspeicher (bis zu 64 GB) jederzeit selbst aufrüsten. Auch die NVMe SSD (bis 2 TB) lässt sich mit wenigen Handgriffen tauschen.
Warum das für uns wichtig ist: Dass HP hier auf Modularität statt auf verklebte Komponenten setzt, ist ein riesiger Pluspunkt. Das schont den Geldbeutel beim späteren Aufrüsten.
Warum mich das Gerät fasziniert
Für mich ist Platz Gold wert. Der Schreibtisch würde mit dem EliteBoard extrem clean aussehen. Wer viel unterwegs ist (er wiegt nur 750 g) oder an wechselnden Orten arbeitet, nimmt einfach seine „Tastatur“ mit, stöpselt sie an einen Monitor vor Ort an und hat sofort sein gewohntes System inklusive der eigenen (mechanisch sehr hochwertigen) Tasten unter den Fingern. Besonders die Pfeiltasten sind allerdings wohl recht kompakt, was vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig am Anfang sei könnte.
Fazit: HP EliteBoard G1a – Die Nische, die wir gebraucht haben?
Trotz meiner persönlichen Begeisterung vermute ich, dass das HP EliteBoard G1a eher kein Gerät für den Massenmarkt, aber für alle, die das Besondere suchen und Wert auf Reparierbarkeit legen, ist er schon eine mehr als interessante Option. Ab März 2026 soll das gute Stück erscheinen – der Preis soll wohl bei ca. 1.200 € liegen.
Ob der Tastatur-PC jetzt ein genialer Formfaktor ist oder nur ein nettes Gadget für Nostalgiker, dies muss jeder für sich entscheiden, aber ich finde, er hat was.




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