Öffentliche Warnungen auf Google Maps

Google hat ein neues Projekt „Google Public Alerts“ gestartet. Im Rahmen dieses Dienstes werden besondere Wetterereignisse wie Stürme oder Schneewarnungen sowie Naturkatastrophen wie Erdbeben auf Google Maps angezeigt. Die Orte des Auftretens werden dabei auf der Google Map Karte markiert, links erhält man eine Übersicht in Listenform mit einer Auflistung der einzelnen Warnungen. Klickt man dort auf eine Warnung, so erhält man wiederum eine Detailbeschreibung und Hinweise, was man bezüglich der Warnung beachten sollte und auch wie diese Warnung einzustufen ist.

Aktuell sind allerdings vorwiegend nur Warnungen bzw. Hinweise aus dem Raum Amerika bzw. Asien dargestellt, so erfährt man aktuell beispielsweise, dass es in West Virginia eine Wetterwarnung gibt vor Gewitterstürmen, in New Hampshire eine Schneewarnung, oder dass in Japan wieder mal ein Erdbeben der Stärke 4.9 in der Nähe von Mito, Honshu um 4 Uhr 19 aufgetreten ist, inklusive einer Erklärung, wie ein Erdbeben der Stärke 4.9 einzuordnen ist.

Wer jetzt aber etwa wissen will, ob es eine Schneewarnung in Deutschland gibt und danach in deutsch sucht, der wird enttäuscht werden, denn deutsche Begriffe kennt das neue Projekt (noch) nicht. Der Begriff „Snow“ hilft zwar weiter, allerdings gibt es für den gesamten europäischen Raum keinerlei Treffer. Wer hierzulande sich also über Wetter- oder andere Naturereignisse Informationen möchte, der fährt wesentlich besser mit der Nutzung der entsprechenden Seiten des deutschen Wetterdienstes.

Durch die Nutzung der Suchfunktion lassen sich die angezeigten Warnarten übrigens eingrenzen, mit dem Begriff „Snow“ werden dann eben nur Warnmeldungen im Zusammenhang mit Schneefall angezeigt.

Nützlich kann das neue Google Projekt Public Alerts. eventuell sein, wenn man privat oder auch geschäftlich, in andere Länder reisen muss oder möchte, insbesondere in die USA, nützlich könnte er auch werden, wenn dieser neue Dienst verstärkt auch Informationen von europäischen Diensten aufnehmen würde.

Google freut sich übrigens auf Feedback seiner Nutzer, um diesen Service auszubauen.

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