Windows 8.1 Update 1 knapp verpasst

Das erste große Update für Windows 8.1, was ja eigentlich selber eine Art Update, wenn auch der größeren Sorte für Windows 8 ist, konnte der eine oder andere heute bereits herunterladen, da dies offensichtlich kurzzeitig mit einem kurzen Registry Hack möglich war (was Microsoft bereits unterbunden hat). Hierzu musste man in der Registry wohl den Eintrag: KEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\ anwählen und dort der Unterschlüssel SHWindowsPoolS14 eintragen (siehe auch den Beitrag von Beitrag von Günter Born Windows 8.1 Update schon jetzt einspielen?).

Aber was einmal irgendwo aufgetaucht ist, dass verbreitet sich natürlich. Soll heißen, wer danach sucht, der wird Quellen finden, womit man bereits jetzt das neue Windows 8 Update 1 einspielen kann. Persönlich würde ich dies allerdings nur auf einem reinen Testsystem machen, denn man weiß ja nie, was diese Quellen so mitbringen und ob die angebotenen Updates vollständig sind.

Windows 8.1 Update 1 senkt Hardwarevoraussetzungen

Lohnenswert könnte das Update vor allem deswegen schon sein, da Microsoft die Hardwarevoraussetzungen mit dem neuen Update gesenkt hat, was Herstellern es erleichtern soll auch günstigere, nicht so gut ausgestattete Geräte mit Windows 8.1 auszustatten. Dies dürfte dann aber auch allen Rechnern zugute kommen. Dazu kommen einige weitere interessante kleine oder größere Änderungen, welches insbesondere PC/Notebook Besitzern das Leben etwas angenehmer machen werden. Diese hat Günter Born bereits in seinem Blog zusammengefasst, sodass man die wesentlichen Neuerungen dort nachlesen kann.

Windows 8 insgesamt tut sich schwer und erreicht aktuell wohl nur einen Marktanteil von gut 11% (Version 8 und 8.1 zusammengefasst). Damit schlägt man zwar Vista (was keine sonderliche Leistung ist), aber man liegt immer noch deutlich unter den 29% von XP und knapp 48% von Windows 7 (nach den Zahlen von http://www.netmarketshare.com/).

Eigentlich, wenn man sich näher damit beschäftigt und Windows 8.1 etwas konfiguriert, zu Unrecht. Denn es ist wesentlich schneller, sicherer und geht zudem effizienter mit dem Speicher um als seine Vorgänger (auch beim Ausführen von Drittprogrammen). Mit ein wenig Konfiguration bootet man auch mit Windows 8.1 in den gewohnten Desktop, hat sein Startmenü und kann, wenn man dies nicht möchte, alle Kacheln einfach ignorieren (so wie ich), weil man diese ja nicht nutzen muss. Manche Dinge sind unlogisch, aber ganz ehrlich, insbesondere, wenn es um Einstellungsdialoge geht, wann war Windows überhaupt jemals mal geordnet und logisch? Da ist Windows 8.1 leider nicht besser, aber auch nicht wesentlich schlechter oder umständlicher.

Und wie gesagt: man kann auch mit Windows 8.1 praktisch wie mit Windows 7 arbeiten, nur eben deutlich schneller. Man sollte sich beim neuen Notebook mit Windows 8.1 nicht auf Gesagtes verlassen, sondern sich einfach nur ein paar Minuten Zeit nehmen, denn mehr braucht es nicht für die notwendigen Anpassungen.

Spannend wird auch sein zu sehen, was an den Berichten über ein eventuell kostenloses, aber werbefinanziertes Windows, dran sein wird. Persönlich würde ich allerdings lieber ein paar Euro zahlen, statt eine werbefinanzierte Version zu verwenden. Das muss ja nicht unbedingt sein.

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