Wie man heute Vokabeln lernt

Wie wir Vokabeln lernen hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Doch können wir auf das klassische Vokabelheft wirklich verzichten?

Passende Lernmethoden für mehr Erfolg

Jeder lernt anders. Daher ist nicht jede Lernmethode für jeden Schüler geeignet und jeder muss die für sich passende finden. Denn mehr Spaß beim Lernen führt zu einem höheren Lernerfolg und schließlich zu einer höheren Motivation.

Mit Merkhilfen zum Lernerfolg

Wer Merkhilfen wie beispielsweise Eselsbrücken zum Lernen von Vokabeln verwendet, nutzt sogenannte mnemotechnische Mentalfaktoren des Gehirns. Sprich: Das Gedächtnis wird dabei mithilfe der Fantasie, der Logik, der Emotion oder der Assoziation effizient trainiert und macht die Lerninhalte damit besser verwendbar. Manche Schüler verwenden als Merkhilfen kleine Reime oder verbinden das zu lernende Wort gedanklich mit einem weiteren, zum Beispiel einer Sache, einer Person oder einem Tier.

Über Nacht Vokabeln lernen

In der Nacht verarbeitet und speichert unser Gehirn Detailinformationen am besten. Wer somit Vokabeln vor dem Schlafengehen lernt, nutzt diese Gehirnfunktion gezielt fürs Lernen. Bekommt man schwierige Vokabeln über den Tag einfach nicht in den Kopf, dann sollte man sie sich vor dem Schlafen noch einmal in Ruhe durchlesen. Das Gehirn macht dann den Rest.

Lernmittel kombinieren

Wer erfolgreich Vokabeln lernen möchte, muss verschiedene Lernmittel miteinander kombinieren. Das vertieft die erlernten Wörter und das Lernen geht leichter von der Hand.

vokbalen und fremdsprachen lernen mit computer und apps

© Cybrain – Fotolia.com

Lernen ist eine Frage des Lerntyps. Im Wesentlichen lassen sich die Lernmittel in drei Bereiche aufteilen:

  • Tonaufnahmen
  • Karteikarten
  • Poster/Bilder

Poster und Bilder an der Wand aufgehängt ermöglichen einen permanenten Blick darauf beim Vorbeigehen. So sind die Vokabeln stetig präsent und prägen sich (für manche Lerner) auf diesem Weg gut ein. Andere nutzen lieber Karteikarten, die sie überall hin mitnehmen können und so häufig auch einfach zwischendurch lernen. Tonaufnahmen von der eigenen Stimme immer wieder angehört helfen wiederum anderen Schülern auf dem Weg zum erfolgreichen Vokabeln lernen. Auf diese Methode greifen auch verschiedene Sprachlernmodule und Online Vokabeltrainer zurück. Tonaufnahmen werden dabei mit Geschriebenem optimal kombiniert und sind mittels einer App überall nutzbar.

Mit allen Sinnen Vokabeln lernen

Vokabeln prägen sich besser ein, wenn man diese laut ausspricht. So nimmt das Gehirn die Wörter auf zwei verschiedene Weisen auf. Werden die Worte zusätzlich aufgeschrieben, so erhöht sich der Lernerfolg weiter. Vokabeln prägen sich umso besser ein, je mehr Sinne für das Lernen verwendet werden: schreiben, sprechen, hören und sehen.

Im Kontext lernen

Neue Vokabeln sollen bereits erlernte ergänzen und den Wortschatz erweitern. Um in Texten nicht weiterhin auf bereits im Gedächtnis etablierte Wörter zurückzugreifen hilft das Lernen im Kontext. Bedeutet: Um die neue Vokabel herum immer einen passenden Satz in der jeweiligen Sprache bilden. Bei mehreren Vokabeln empfiehlt es sich zudem eine Kurzgeschichte daraus zu schreiben.

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