Smartphone-Kameras: Der Weg zum guten Foto

Fotos aufnehmen mit Smartphone Kameras

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Smartphone-Kameras: Smartphones sind für viele die erste Wahl, wenn es um das Thema Kamera und Fotos aufnehmen geht. Dies ist nicht verwunderlich, denn meist hat man das Smartphone ja ohnehin dabei und so spart man sich ein Extra Gerät zum Herumtragen. Zudem sind – zumindest für das schnelle Foto – Smartphones einfach zu bedienen und das Foto ist schnell geschossen und anschließend in die Cloud hochgeladen oder an Freunde geteilt. Selbst die besten Smartphone Kameras reichen zwar immer noch nicht an hochwertige Spiegelreflexkameras heran, mit der Kompaktklasse können sie aber mindestens mithalten. Damit sind sie zwar nicht die erste Wahl für Profis und vielleicht auch nicht für sehr anspruchsvolle private Fotografie-Fans, aber für den Alltag und ein bisschen mehr reichen sie locker aus.

Top 5 Smartphone-Kameras 2021 und weitere empfehlenswerte Smartphone-Kameras

Die Rangliste oder Auswahl, welche Smartphones nun die besten Kameras haben und damit die besten Fotos schießen, variiert je nach Test und Tester. Eine kompakte Auswahl an Smartphone-Kameras listet der Artikel des Verbrauchermagazins von idealo. Hier findet man auch die technischen Daten der jeweils verbauten Kamera bei den aufgeführten Geräten. Die Huawei P40-Reihe, OnePlus 8 Pro, Xiaomi Mi Note 10 und Oppo Find X2 Pro findet man häufiger in Testberichten, persönlich würde ich aber auf jeden Fall auch die gut bewerteten Smartphone Kameras des Samsung Galaxy S21 Ultra 5G, der aktuellen Apple iPhone Modelle (besonders Pro-Version) und Modelle wie das Sony Xperia 1 II mit einbeziehen.

Gesamtqualität des Smartphones berücksichtigen

Die jeweilige Kameraqualität wird man dann aber auch mit der Gesamtqualität des Smartphones an sich in Einklang bringen müssen. Ebenso sollte man auch den Datenschutz-Aspekt oder besser gesagt die Vertrauenswürdigkeit der jeweiligen Anbieter nicht ganz außer acht lassen.

Smartphone Kameras: mehr als Megapixel, wenn es um gute Fotos geht

Reine Zahlen wie X Megapixel sagen nicht zwingend etwas über die Qualität der aufgenommenen Fotos aus. Eine Kamera kann viele Pixel bieten und dennoch sind die Aufnahmen verrauscht oder die Farben nicht realistisch, wenn das Gesamtkonzept von Blende bis zur Kamera-App nicht stimmt.

Für den Anwender zählt vor allem ein Bild, welches den Moment so einfängt, dass das Foto diesen Augenblick mit natürlichen realistischen Farben, guten Kontrastumfang und natürlich möglichst scharf und rauscharm einfängt. Dies auch ohne Verzerrungen. Aspekte, bei den sich schnell Qualitätsunterschiede auftun. Kann beispielsweise ein eher günstiges Smartphone Fotos bei optimalem Tageslicht noch recht gut einfangen, so sieht dies bei magerem Licht schon oft anders aus. Hier zählt unter anderem eine lichtstarke Blende der eingebauten Kamera(s).

Zoom als wichtiger Faktor einer guten Smartphone-Kamera

Auch beim Thema Zoom machen sich Unterschiede schnell bemerkbar. Beim reinen Digital-Zoom mit der Zwei-Finger-Wischtechnik, bei der sich ja an der eigentlichen Brennweite nichts ändert, werden Bilder schnell unscharf, wenn man weiter entfernte Objekte heranholen möchte. Wer diese Art Szenen gut einfangen möchte, der benötigt eine Smartphone Kamera mit einem guten optischen Zoom.

Die Kombination machts

Streng genommen bieten Smartphones hier eigentlich keinen Zoom wie von „echten“ Kameras gewohnt. Dies leisten Smartphones heute vielmehr durch die Kombination von Weitwinkel-Objektiven und Tele-Objektiv in Form einer Dual-Kamera, Triple-Kamera oder gar Vierfach-Kamera wie etwa beim Samsung Galaxy S21 Ultra, wobei die Kamera-App dann zwischen mehreren Festbrennweiten wechselt. Wer hier eine Smartphone-Kamera mit einem guten optischen Zoom sucht, der sollte schon genauer beim jeweiligen Modell hinschauen. Ideal ist hier, wenn das Smartphone auch über ein Tele-Objektiv verfügt und nicht nur Weitwinkel-Objektive kombiniert. Dies ist meist ab der Mittelklasse gegeben, aber nicht unbedingt in günstigen Smartphone-Modellen.

Auch die Kamera-App spielt eine wichtige Rolle

Über eine gute Qualität der Aufnahmen entscheidet aber nicht immer nur die verbaute Technik, oft spielt auch die mitgelieferte Foto-App eine wichtige Rolle. Diese verwandelt mithilfe eingebauter Algorithmen die Aufnahme in das einfach zu nutzende JPG-Foto. Das klappt je nach Software mehr oder weniger gut.

Fotobearbeitung am PC

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Daher sollte das jeweilige Smartphone idealerweise auch das RAW-Format beherrschen, da man hier anschließend mehr Kontrolle über die volle Bandbreite der Aufnahme bekommt. Auch Mittelklasse Smartphones beherrschen dies oft. Man wird hier schnell überrascht sein, dass diese Geräte bessere Fotos schießen können als die Standard-JPG-Fotos dies zeigen. Das RAW-Format braucht allerdings etwas Beschäftigung und Nachbearbeitung und passende Software. Neben Photoshop/Lightroom käme hier auch das deutlich günstigere Affinity Photo infrage und auch PaintShop Pro kann RAW-Dateien öffnen und bearbeiten.

Manchmal gibt es gute Fotos auch mit günstigen Smartphone-Kameras

Manchmal überraschen sogar günstige Smartphones wie das Xiaomi Poco X3 NFC mit recht guten Bildern, auch wenn man in dieser Preisklasse dann auf Features wie einen optischen Bildstabilisator verzichten muss. In der Regel aber wird man ca. 500 Euro aufwärts für Smartphones mit ansprechenden Kameras ausgeben müssen, aber nicht zwingend müssen es immer Modelle ab 1.000 Euro aufwärts sein.

Mitunter bieten Modelle, meist aus Fernost, überraschend viel Technik zum günstigen Preis. Allerdings kommt dieser verlockende Preis mitunter mit dem Beigeschmack wie sehr man dem Hersteller in Bezug auf Datensicherheit vertrauen kann. Dies muss jeder für sich entscheiden, aber manchmal lohnt es nicht nur in Bezug auf die technische Qualität, dann doch ein paar Euro mehr auszugeben.

Das Thema Smartphone-Kameras ist natürlich komplex, aber die im Artikel genannten Modelle sowie die verlinkten Artikel sind gute Startpunkte für die weitere Recherche, um ein Smartphone mit einer guten Kamera im Rahmen des eigenen Budgets zu finden.

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