Zukunftsorientiert mit Responsive Webdesign

Responsive WebdesignWebdesigner, Online Shop Betreiber, Blogger und alle anderen, welche über Ihre Webpräsenz Produkte, Informationen und Dienstleistungen anbieten, haben es nicht immer leicht. Nicht nur, dass besonders in Deutschland oft komplexe rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten sind, nein, vielmehr müssen sich auch alle Anbieter einer Webpräsenz über immer vielfältigere Hardware Gedanken machen. Nicht nur Desktop-PCs oder Notebooks in verschiedenen Formatgrößen, auch Tablets, Smartphones sowie immer beliebter werdende Hybrid Geräte drängen auf dem Markt. Responsive Webdesign ist eines der Zauberwörter, wenn es darum geht, die sich aus den Marktveränderungen ergebenden Veränderungen zu bewältigen, den mobile Endgeräte mit sehr kleinen Displays erfordern eine neue Art des Webdesigns, wie die Themenseite auf http://t3n.de/tag/responsive-webdesign zeigt.

Mobile Nutzung des Internets steigt

Smartphone / Tablet PC

© tashka2000 – Fotolia.com

Der Anteil der Internet Nutzer, die mit mobilen Geräten im Internet surfen und auch einkaufen, steigt dabei deutlich. Je nach Quelle findet man hier recht unterschiedliche Angaben, laut statischem Bundesamt ist aber die Zahl der mobilen Nutzer in 2013 um 43% gestiegen und wie wir alle erahnen mit der „Tendenz steigend“. Waren es 2012 laut der Pressemitteilung noch 37% der Internet Nutzer, welche auch mobiles Intrenet nutzen, so waren es ein Jahr später bereits 51%. Besonders ausgeprägt ist die mobile Nutzung des Internets in den Altersgruppen 16 bis 44 Jahre.

Dabei ist es nicht nur die mobile Nutzung des Internets unterwegs via Smartphone/Tablet, auch zu Hause greift man oft schnell zum Tablet, da doch bequemer über die Couch nutzbar als ein Notebook.

Nicht angepasste Seiten: Gefahr sinkender Conversions – Raten

Aus diesem veränderten Verhalten von Nutzern ergeben sich für Webseiten- und Onlineshop Betreiber sowie Webdesigner ganz neue Anforderungen, denen man sich stellen muss. Viele Webseiten sind nach wie vor bislang nur für Desktop-Ansicht und Maus Nutzung optimiert, selbst bei großen Anbietern. Die Folge ist:

  • dass viele Inhalte umständlich gescrollt werden müssen
  • Elemente zu klein sind, um auf einem Touchscreen bequem angeklickt zu werden
  • mitunter Inhalte vielleicht auch ganz verschwinden.

Nicht auf mobilen Endgeräten gut zu bedienende Seiten müssen damit rechnen Besucher zu verlieren, auch wird die sogenannte Conversionsrate sinken, letztlich also Verkäufe und damit der Umsatz. Die meisten Menschen zeichnen sich nun mal nicht durch eine große Geduld aus, ist das gewünschte Ziel nicht einfach und intuitiv zu erreichen, so wechselt man schnell zu einem anderen Anbieter. Dass sich eine Webseite auch auf unterschiedlichen Endgeräten mit unterschiedlichen Displaygrößen und unterschiedlichen Bedienungstechniken so präsentieren muss, dass diese von Anwender auch komfortabel und gerne genutzt wird, dürfte also klar sein und Besucher/Kunden möchte letztlich keiner gerne verlieren.

Als Lösung könnte man hier eine mobile Webseitenversion als Zusatz vorstellen, womit aber immer noch nicht die Vielfalt möglicher „mobiler“ Nutzung, da ja ein weiter Begriff, wirklich abgedeckt wird. Zudem hat man dann einen doppelten Pflegeaufwand. Ziel kann es aber nicht sein, die Problematik der unterschiedlichen Präsentation noch weiter zu verkomplizieren.

Responsive Webdesign als Antwort

Neue Herausforderungen gibt es immer, aber glücklicherweise auch meist Lösungen dafür. Responsive Webdesign ist in diesem Fall die Lösung für das Problem Webseiten so zu gestalten, dass diese optimal auf den jeweiligen (und auch ganz unterschiedlichen) Endgeräten dargestellt werden können. Unabhängig vom jeweiligen Endgerät soll also der Lesekomfort und die Bedienung gewahrt bleiben, ohne dass der Benutzer mehr als nötig eingreifen muss, etwa durch mehr als notwendiges Scrollen, um Bildschirminhalte sichtbar zu machen. Ebenso müssen Links und Schaltflächen auch mit dem Finger bequem anklickbar sein.

Die Webseite folgt dem Nutzer, nicht umgekehrt

Um dies alles zu erreichen, müssen Faktoren wie Bildschirmauflösung, bei Tablets und Smartphones die Orientierung, also Hoch- bzw. Querformat, und auch die Form der Eingabe (Maus, Finger) berücksichtigt werden. Kernstück beim Responsive Webdesign sind inviduelle Stylesheets, die individuell je nach Endgerät, welches natürlich identifiziert werden muss, geladen werden. Media Queries und die konsequente Nutzung von CSS3 sind hier wichtige Stichworte. Responsive steht dafür, dass die Webseite dem Nutzer folgt und nicht umgekehrt. Bei konsequenter Umsetzung der Responsive Webdesign Techniken ergibt sich für eine Webseite oder einen Online Shops, dass man grundsätzlich mit einer Präsenz auskommt, die sich individuell dem Nutzer anpasst. Es müssen also nicht mehrere Webseiten parallel gepflegt werden. Nicht zu verschweigen ist aber, dass man sich mit der Materie auskennen muss und dass HTML oder CSS keine Fremdwörter sein dürfen, hier kann aber eine Responsive Webdesign Agentur beraten und helfen.

Responsive Webdesign kann neue Kundengruppen erschließen

Welt Netz VerbindungMusste man sich Webdesigner oder auch eine Agentur früher „nur“ mit unterschiedlichen Browsern und deren Verhalten bzw. Interpretation des HTML-Codes beschäftigen, so bekommt man heute mehr Vielfalt als Herausforderung: viele Browser, viele Endgeräte und dazu auch noch unterschiedliche Bedientechniken. Unangenehm, aber wer sich des Problems nicht stellt, der muss halt sinkende Besucherzahlen und damit auch letztlich sinkende Verkaufszahlen in Kauf nehmen. Dank Techniken wie Responsive Webdesign gibt es aber glücklicherweise sinnvolle Lösungsansätze.

Die Umsetzung führt natürlich oftmals zu Investitionen, ob nun selbst durchgeführt oder über eine(n) Webdesigner(in) bzw. Agentur. Dadurch, dass aber dem Nutzer somit eine durchgehende Bedienung auf unterschiedlichen Geräten zur Verfügung gestellt werden kann, wird man durch Kundenbindung belohnt, hoffentlich zufriedene Kunden und nicht zuletzt lassen sich oftmals neue Kundenschichten erschließen, denn Tablet und Smartphone haben auch ganz neue Gruppen an das Internet herangeführt, die über PC oder Notebook bisher nicht zu erreichen waren. Und dafür lohnt es sich, sich mit dem Thema Responsive Webdesign und einer dynamischen, modernen Webseite auseinanderzusetzen.

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